Der Hollywoodstar Brandy Friday übernimmt die Hauptrolle in einem hochtechnisierten Remake eines alten Schwarzweiß-Liebesfilms. Die Technikfirma ReDream überträgt dazu ihr Bewusstsein direkt in die Welt des Films, wo sie mit KI-Nachbildungen der Originalfiguren agiert.
Weil Brandy nicht Klavier spielen kann, weicht die Handlung vom ursprünglichen Drehbuch ab. Dadurch gewinnt die weibliche Hauptfigur Clara zunehmend Eigenständigkeit und schließlich ein eigenes Bewusstsein. Als Brandy sie versehentlich beim Namen der verstorbenen Schauspielerin Dorothy Chambers nennt, erwachen in Clara Erinnerungen an deren reales, tragisches Leben.
Ein technischer Zwischenfall – verschütteter Kaffee auf einem Rechner – lässt die gesamte Simulation bis auf Brandy und Clara einfrieren und kappt die Verbindung nach außen. Brandy kann die Welt erst verlassen, wenn sie den Schlusssatz des Films spricht und den Abspann auslöst.
Über Monate leben Brandy und Clara gemeinsam in der eingefrorenen Filmwelt und gestehen sich ihre Liebe. Als Claras Ehemann Brandy töten will, erschießt Clara ihn – und wird ihrerseits von der herbeigerufenen Polizei erschossen. In Tränen spricht Brandy den letzten Satz des Films und kehrt in die reale Welt zurück.
Zurück zu Hause erhält Brandy ein Geschenk: ein Telefon, über das sie mit Claras simuliertem Bewusstsein sprechen kann. Clara versichert ihr, sie habe nun „alle Zeit der Welt“ – ein bittersüßer Abschluss.