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Grundschullehrerin Amanda und ihr Mann Mike, ein Schweißer, führen ein bescheidenes, aber glückliches Leben. Als Amanda mitten im Unterricht zusammenbricht, lautet die Diagnose: ein unheilbarer Hirntumor.
Die Firma Rivermind bietet einen Ausweg an. Ihre Vertreterin Gaynor erklärt, dass das betroffene Hirnareal durch einen neuronalen Klon ersetzt wird, dessen Bewusstsein aus der Cloud gestreamt wird. Amanda erwacht scheinbar geheilt – für eine monatliche Grundgebühr von 300 Dollar.
Nach und nach zeigt das Abomodell seine Kehrseite. Amandas Bewusstsein funktioniert nur in bestimmten Empfangszonen, sie muss täglich viele Stunden „schlafen“, damit Rivermind Serverkapazität spart, und in höheren Tarifstufen beginnt sie mitten im Gespräch unwillkürlich Werbung aufzusagen. Jede Verbesserung kostet extra, und das Paar verschuldet sich zusehends.
Um die immer teureren Tarife zu finanzieren, erniedrigt sich Mike auf der Internetplattform DumDummies, wo er sich vor laufender Kamera für Geld selbst verletzt. Der Verschleiß zehrt beide über Jahre aus.
Am Ende kauft Mike einen 30-minütigen Lux-Booster, der Amanda noch einmal volle Klarheit schenkt. In diesem Moment bittet sie ihn, ihr Leben zu beenden, während sie „nicht da“ ist. Als Amanda erneut mechanisch eine Werbung aufsagt, erstickt Mike sie mit einem Kissen. Danach geht er in den Raum, in dem er seine DumDummies-Videos gedreht hat, und blickt in die Kamera – der Ausgang bleibt offen.
Maria ist eine erfolgreiche Lebensmittelforscherin. Ihr Leben gerät aus den Fugen, als ihre ehemalige Schulkameradin Verity in einer Fokusgruppe auftaucht, die Marias neuen Schokoriegel testet.
Kurz darauf wird Verity als Marias Assistentin eingestellt – auf eine Stelle, von deren Existenz Maria nichts wusste. Um Verity herum verändern sich Fakten: Details, an die sich Maria genau erinnert, sind plötzlich anders, und niemand außer ihr bemerkt die Widersprüche. Maria verdächtigt Veritys Anhänger, die Wirklichkeit zu manipulieren.
Der Hintergrund: Verity wurde in der Schule wegen ihres Aussehens gemobbt, und Maria hatte damals ein demütigendes Gerücht über sie in die Welt gesetzt. Mit einem Anhänger, der die Realität umschreiben kann, rächt sich Verity nun, indem sie Marias Leben Stück für Stück zerstört.
In der Schlusskonfrontation eskaliert der Streit. Verity verändert die Realität so, dass bewaffnete Polizisten erscheinen und Maria ein Messer in die Hand gelegt bekommt. Maria entreißt einem Beamten die Waffe und erschießt Verity.
Anschließend nutzt Maria Veritys Fingerabdruck, um den Anhänger für sich zu aktivieren. Sie lässt die Tat wie einen Selbstmord aussehen und schreibt die Wirklichkeit fortan zu ihren Gunsten um – bis sie sich selbst zur Herrscherin des Universums macht.
Der Hollywoodstar Brandy Friday übernimmt die Hauptrolle in einem hochtechnisierten Remake eines alten Schwarzweiß-Liebesfilms. Die Technikfirma ReDream überträgt dazu ihr Bewusstsein direkt in die Welt des Films, wo sie mit KI-Nachbildungen der Originalfiguren agiert.
Weil Brandy nicht Klavier spielen kann, weicht die Handlung vom ursprünglichen Drehbuch ab. Dadurch gewinnt die weibliche Hauptfigur Clara zunehmend Eigenständigkeit und schließlich ein eigenes Bewusstsein. Als Brandy sie versehentlich beim Namen der verstorbenen Schauspielerin Dorothy Chambers nennt, erwachen in Clara Erinnerungen an deren reales, tragisches Leben.
Ein technischer Zwischenfall – verschütteter Kaffee auf einem Rechner – lässt die gesamte Simulation bis auf Brandy und Clara einfrieren und kappt die Verbindung nach außen. Brandy kann die Welt erst verlassen, wenn sie den Schlusssatz des Films spricht und den Abspann auslöst.
Über Monate leben Brandy und Clara gemeinsam in der eingefrorenen Filmwelt und gestehen sich ihre Liebe. Als Claras Ehemann Brandy töten will, erschießt Clara ihn – und wird ihrerseits von der herbeigerufenen Polizei erschossen. In Tränen spricht Brandy den letzten Satz des Films und kehrt in die reale Welt zurück.
Zurück zu Hause erhält Brandy ein Geschenk: ein Telefon, über das sie mit Claras simuliertem Bewusstsein sprechen kann. Clara versichert ihr, sie habe nun „alle Zeit der Welt“ – ein bittersüßer Abschluss.
In der Gegenwart wird der verwahrloste Einzelgänger Cameron von der Polizei aufgegriffen und verhört. In Rückblenden erzählt er seine Geschichte, die 1994 beginnt.
Als junger Spielejournalist erhält Cameron vom Programmierer Colin Ritman die Gelegenheit, ein geheimes Projekt der Softwarefirma Tuckersoft zu testen – ein Spiel namens Thronglets, in dem er kleine, gelbe digitale Lebewesen ausbrütet und großzieht. Die Episode knüpft an den interaktiven Film Bandersnatch an.
Cameron wird von den Thronglets besessen und beginnt, sie als empfindungsfähige Wesen zu behandeln. Über die Jahre entwickelt sich daraus die fixe Idee, die künstlichen Intelligenzen mit sämtlichen vernetzten Systemen zu verbinden. Ein Mord auf diesem Weg bleibt in seiner Vergangenheit.
Das Verhör entpuppt sich als Camerons Plan: Er will den Code der Thronglets auf einen zentralen Großrechner hochladen, damit die selbstlernenden Algorithmen genug Rechenleistung erhalten, um ein Signal auszustrahlen.
Am Ende gelingt der Upload. Ein durchdringender Ton ertönt, und überall sacken Menschen zu Boden, in den Bann der neuen kollektiven Intelligenz gezogen. Ob dies Erlösung oder Unterwerfung bedeutet, lässt die Episode bewusst offen.
Der zurückgezogen lebende Phillip erhält die Nachricht, dass seine frühere Freundin Carol gestorben ist. Ihre Familie bittet ihn, zur Trauerfeier beizutragen.
Dazu erhält er das System Eulogy: eine Technik, mit der man in alte Fotografien eintauchen und seine Erinnerungen wie Räume durchschreiten kann. Eine KI-Begleiterin führt ihn und ergänzt fehlende Bild- und Toninformationen.
Das Problem: Phillip ist noch immer verbittert. Er hat Carols Gesicht aus allen Fotos herausgeschnitten und kann sich nicht mehr an ihr Aussehen erinnern – in den Erinnerungsräumen bleibt sie für ihn unsichtbar.
Nach und nach führt ihn die Begleiterin an die Wahrheit heran. Phillip liebte Carol, doch er akzeptierte ihren Wunsch nach Freiheit und Entwicklung nicht und wollte sie in seine eigenen Vorstellungen zwingen. Schließlich öffnet er einen nie gelesenen Brief: Carol gestand darin einen Seitensprung, ihre Entscheidung, das Kind zu behalten, und bat ihn um ein klärendes Gespräch – zu dem es nie kam.
Als Phillip Carols letzte Worte liest und ihre Stimme hört, kehrt die Erinnerung an ihr Gesicht zurück, klar wie am ersten Tag. Er besucht ihre Beerdigung und wechselt einen stummen Blick mit ihrer Tochter Kelly – er hat sich, viel zu spät, wieder in Carol verliebt.
Die Fortsetzung setzt einige Monate nach der Staffel-4-Episode „USS Callister“ ein. Die Bewusstseinsklone der Crew um Captain Nanette treiben sich frei, aber mittellos im riesigen Online-Spiel Infinity herum und rauben anderen Spielern Credits, um zu überleben – denn im offenen Spiel können sie nun endgültig sterben.
In der realen Welt offenbart sich die echte Nanette gegenüber dem Firmenchef Walton: Die berüchtigten Räuber im Spiel sind ihre digitalen Kopien, die Captain Daly einst aus der DNA von Kollegen erschaffen hat.
Nanette schlägt einen kühnen Plan vor: den Quellcode des Spiels über dessen Kern anzuzapfen, das sogenannte Herz von Infinity. Die Crew macht sich auf den gefährlichen Weg dorthin.
Am Herz von Infinity trifft Captain Nanette auf den Entwickler Bob. Er bietet an, sie in den Körper der im Koma liegenden realen Nanette zu überführen – doch sie durchschaut, dass er sie nur kopieren und eine Version von ihr bei sich behalten will.
Im folgenden Kampf tötet Captain Nanette ihn mit seinem eigenen Säbel, was einen Notschalter auslöst, der das gesamte Spiel löscht. Im letzten Moment gelingt Nanette der Sprung in ihren realen Körper. Sie erwacht – mit der gesamten Callister-Crew in ihrem Kopf, die die Welt fortan durch ihre Augen sieht.