Der Auftakt der dritten Staffel spielt zu großen Teilen in der Weißen Burg: Liandrin wird als Mitglied der Schwarzen Ajah entlarvt und unter der Amyrlin Siuan Sanche vor die Halle der Burg gestellt, wobei Nynaeve als Zeugin gegen sie aussagt. Als weitere heimliche Dunkelfreundinnen zu Liandrins Verteidigung eingreifen, bricht in der Burg ein offener Kampf aus.
Die Aes Sedai erleiden schwere Verluste: Viele Sitzerinnen, Behüter und Schwestern kommen ums Leben. Besonders schmerzhaft sind der Tod von Alannas Behüter Ihvon sowie der Verlust von Verins Schwester Adeleas.
Parallel besteht Egwene noch am selben Tag die Prüfung zur Aufgenommenen. In der Prüfung durchlebt sie eine Vision, in der sie als Amyrlin einem wahnsinnig gewordenen Rand gegenübersteht. Erschüttert und blutverschmiert verlässt sie die Prüfung – doch sie erhält ihren Ring der Aufgenommenen.
In der Nacht wird die Gruppe von unheimlichen Doppelgängern heimgesucht, die aus Spiegeln hervortreten: Rand und Egwene werden von ihren Spiegelbildern angegriffen, Perrin und Loial von Perrins zum Leben erwachter Axt, Mat gerät in den Bann eines Kartenspiels und Nynaeve muss sich eines Attentäters erwehren. Egwene erkennt, dass die Spiegel zerstört werden müssen, um die Doppelgänger zu besiegen; Rand tut dies, ringt danach aber sichtlich damit, die Eine Kraft wieder loszulassen.
Am Ende trennen sich die Wege der Gefährten: Rand bricht mit Egwene, Moiraine, Lan und Aviendha in die Aiel-Wüste auf. Elayne kehrt in die Weiße Burg zurück, ebenso Nynaeve, die dort an ihrer inneren Blockade arbeiten will; Mat bleibt bei ihr, um Hilfe mit seinen Erinnerungen zu bekommen. Perrin zieht mit Loial sowie Bain und Chiad zurück in die Zwei Flüsse.