Indiana Jones

Indiana Jones Reihenfolge: Alle Filme chronologisch und nach Erscheinen

Tempel des Todes vor Jäger des verlorenen Schatzes: So schaust du alle Indiana-Jones-Filme chronologisch oder nach Erscheinen – mit Serie, Videospiel und Stand zu Teil 6.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·Aktualisiert ·6 Min. Lesezeit
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Indiana Jones Reihenfolge: Alle Filme chronologisch und nach Erscheinen

Die kurze Antwort zuerst: Wer die Abenteuer von Indiana Jones in der Reihenfolge der Handlung sehen will, beginnt mit „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, nicht mit „Jäger des verlorenen Schatzes“. Der zweite Film spielt 1935 und damit ein Jahr vor dem ersten. Danach laufen die fünf Filme mit Harrison Ford in der Reihenfolge ihres Erscheinens.

Auf einen Blick

Wie viele Indiana-Jones-Filme gibt es? Fünf, alle mit Harrison Ford: „Jäger des verlorenen Schatzes“ (1981), „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ (1984), „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (1989), „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ (2008) und „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ (2023).

Welcher Film spielt zuerst? „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ (1935).

Wer führte Regie? Steven Spielberg bei den ersten vier Filmen, James Mangold beim fünften. George Lucas lieferte die Idee zur Figur.

Kommt ein sechster Teil? Nein, nichts ist angekündigt. Harrison Ford hat die Rolle nach dem fünften Film abgegeben.

Warum „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ vor dem ersten Film spielt

Die ersten drei Filme spielen kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, und ihre Handlungsjahre folgen nicht der Erscheinungsreihenfolge: „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ spielt 1935, „Jäger des verlorenen Schatzes“ 1936 und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ 1938. Der zweite Film ist also ein Prequel, auch wenn er nie so vermarktet wurde.

Ab dem vierten Film passt die Zeit in der Geschichte zum Alter des Hauptdarstellers. Zwischen „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ und „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ lagen 19 Jahre, also springt auch die Handlung 19 Jahre nach vorn, ins Jahr 1957. „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ macht den nächsten Sprung ins Jahr 1969, eröffnet aber mit einer Rückblende ins Jahr 1944.

Die komplette Zeitleiste mit Serie und Videospiel

Neben den fünf Filmen gehören zwei weitere Werke in die Chronologie: die Fernsehserie Die Abenteuer des jungen Indiana Jones, die ab 1992 Indys Kindheit und Jugend erzählte, und das Videospiel Indiana Jones und der Große Kreis von 2024, das 1937 zwischen dem ersten und dem dritten Film spielt. Wer alles in Handlungsreihenfolge erleben will, hält sich an diese Tabelle:

Handlung Film Erschienen
1908–1920 Die Abenteuer des jungen Indiana Jones (Serie) 1992–1996
1935 Indiana Jones und der Tempel des Todes 1984
1936 Jäger des verlorenen Schatzes 1981
1937 Indiana Jones und der Große Kreis (Videospiel) 2024
1938 Indiana Jones und der letzte Kreuzzug 1989
1957 Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels 2008
1969 Indiana Jones und das Rad des Schicksals 2023

Das Spiel ist für Fans der Filme mehr als ein Nebenprodukt: Es spielt in der Zeit der klassischen Trilogie, Troy Baker übernimmt Stimme und Bewegungen von Indy. Es erschien im Dezember 2024 für PC und Xbox, im April 2025 für die PlayStation 5 und im Mai 2026 für die Nintendo Switch 2.

Die Indiana-Jones-Filme in chronologischer Reihenfolge

Indiana Jones und der Tempel des Todes

Harrison Ford in „Der Tempel des Todes”
Harrison Ford in „Der Tempel des Todes” Foto: Disney

„Indiana Jones und der Tempel des Todes“ ist der zweite Film der Reihe, spielt aber 1935, ein Jahr vor „Jäger des verlorenen Schatzes“. Indy landet in einem indischen Dorf, aus dem alle Kinder entführt und der schützende Shankara-Stein entwendet wurden. Im Palast von Pankot entdeckt er, dass die Kinder in unterirdischen Minen nach weiteren Steinen graben müssen, und setzt alles daran, sie zu befreien.

Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes

Harrison Ford in „Jäger des verlorenen Schatzes”
Harrison Ford in „Jäger des verlorenen Schatzes” Foto: Disney

In „Jäger des verlorenen Schatzes“ beauftragt der amerikanische Militärgeheimdienst Indy 1936, die Bundeslade zu finden. Der biblischen Überlieferung nach bewahrte sie die Steintafeln mit den Zehn Geboten, eine Armee mit der Lade an der Spitze galt als unbesiegbar. Weil auch die Nazis hinter ihr her sind, wird die Suche zum Wettlauf. An Indys Seite steht Marion Ravenwood, gespielt von Karen Allen.

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

Sean Connery und Harrison Ford in „Der letzte Kreuzzug”
Sean Connery und Harrison Ford in „Der letzte Kreuzzug” Foto: Disney

„Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ beginnt mit einer Rückblende ins Jahr 1912, in der River Phoenix den jungen Indy spielt. Die eigentliche Handlung spielt 1938: Indys Vater, der Gralsexperte Dr. Henry Jones Senior, ist in Venedig verschwunden und hat seinem Sohn sein Tagebuch geschickt. Sean Connery spielt den Vater, und das nur in diesem einen Film.

Indy befreit ihn aus den Händen der Nazis, doch Henry Senior ist wenig begeistert, dass sein Sohn das Tagebuch mit den Hinweisen auf den Heiligen Gral nach Europa gebracht hat. Vater und Sohn liefern sich mit den Nazis einen Wettlauf um den Kelch, dem die Legende ewiges Leben zuschreibt.

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Harrison Ford in „Das Königreich des Kristallschädels”
Harrison Ford in „Das Königreich des Kristallschädels” Foto: Disney

„Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ spielt 1957, mitten im Kalten Krieg. Sowjetische Agenten unter Irina Spalko, gespielt von Cate Blanchett, verschleppen Indy in ein Lagerhaus auf einem Militärgelände in Nevada, wo er ihnen einen geheimnisvollen Fund aufspüren soll. Die Spur führt nach Peru zur sagenhaften Stadt Akator.

Unterwegs trifft Indy Marion wieder, die ihm ihren gemeinsamen Sohn Henry „Mutt“ Williams vorstellt. Am Ende heiraten die beiden. Der Film spielte weltweit rund 786,6 Millionen US-Dollar ein und ist, ohne Inflationsbereinigung, der erfolgreichste Teil der Reihe.

Indiana Jones und das Rad des Schicksals

Harrison Ford in „Das Königreich des Kristallschädels”
Harrison Ford in „Das Königreich des Kristallschädels” Foto: Disney

„Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ führt ins Jahr 1969, in die Zeit der Mondlandung. Indy wird gerade in den Ruhestand verabschiedet, als seine Patentochter Helena Shaw, gespielt von Phoebe Waller-Bridge, nach einer Hälfte des Antikythera-Mechanismus sucht, eines Geräts, das Archimedes zugeschrieben wird.

Hinter dem Artefakt ist auch Jürgen Voller her, ein früherer Nazi, der inzwischen für das US-Raumfahrtprogramm arbeitet. Gespielt wird er von Mads Mikkelsen. Der Film kam am 29. Juni 2023 in die deutschen Kinos und spielte weltweit rund 384 Millionen US-Dollar ein, bei einem Budget, das ihn zu einem der teuersten Filme überhaupt machte.

Reihenfolge nach Erscheinen

Wer die Filme so sehen will, wie sie ins Kino kamen, schaut „Jäger des verlorenen Schatzes“ (1981), „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ (1984), „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (1989), „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ (2008) und „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ (2023).

Für die erste Sichtung ist das die bessere Wahl. „Jäger des verlorenen Schatzes“ führt Indy und seine Welt ein, „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ setzt dieses Wissen voraus, obwohl er früher spielt. Die chronologische Reihenfolge lohnt sich eher beim zweiten Durchgang.

Wird es einen 6. Teil von Indiana Jones geben?

Danach sieht es nicht aus. Harrison Ford hat „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ als seinen letzten Auftritt als Indy bezeichnet, und der Film blieb an den Kinokassen hinter den Erwartungen zurück. Zwei Serienprojekte, eine Animationsserie und eine Serie über Indys Mentor Abner Ravenwood, wurden nicht umgesetzt.

Kathleen Kennedy, die frühere Chefin von Lucasfilm, sagte Anfang 2026, im Moment sei niemand an einem neuen Projekt interessiert, sie glaube aber nicht, dass Indy jemals zu Ende sei. Offiziell angekündigt ist weder ein Film noch eine Serie. Das nächste neue Indy-Abenteuer war zuletzt das Videospiel.

Das ist der letzte Film der Reihe, und ich werde diese Figur zum letzten Mal spielen.

Als Erstes erschien 1981 „Jäger des verlorenen Schatzes“. In der Handlung kommt „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ zuerst, er spielt 1935.

Chronologisch: „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, „Jäger des verlorenen Schatzes“, „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“, „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“, „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“. Für die erste Sichtung empfiehlt sich die Erscheinungsreihenfolge, die mit „Jäger des verlorenen Schatzes“ beginnt.

Es gibt fünf Kinofilme, erschienen zwischen 1981 und 2023. Dazu kommen die Serie Die Abenteuer des jungen Indiana Jones und das Videospiel Indiana Jones und der Große Kreis.

Nein. Sean Connery spielt Indys Vater Henry Jones Senior nur in „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (1989).

Indiana Jones und der Große Kreis spielt 1937, also zwischen „Jäger des verlorenen Schatzes“ und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“.

Angekündigt ist nichts. Harrison Ford hat die Rolle mit dem fünften Film abgegeben, und Lucasfilm hat weder einen neuen Film noch eine Serie angekündigt.

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