In einer Welt, in der jeder Mensch mit dem 18. Geburtstag eine Superkraft entwickelt, gehört die 25-jährige Jen zu den wenigen Erwachsenen ganz ohne Fähigkeit. Sie lebt in London mit ihrer besten Freundin Carrie und deren Freund Kash und leidet darunter, in einer Gesellschaft, in der Kräfte über Status und Identität entscheiden, außen vor zu bleiben. Bei einem Vorstellungsgespräch stellt sich ausgerechnet heraus, dass sie nicht lügen kann – eine Eigenart, die ihr die Stelle kostet.
Auch privat läuft es schlecht: Jen trennt sich von ihrem Freund Luke, der fliegen kann, weil er sich emotional nicht für sie interessiert. Um sie herum nutzen alle ihre Gaben – manche befördern Menschen wie Taxis durch die Stadt, andere entfachen Feuer oder formen Wasser. Carrie arbeitet in einer Anwaltskanzlei und kann die Seelen Verstorbener heraufbeschwören und kurzzeitig ihren Körper übernehmen lassen; Kash vermag die Zeit ein Stück zurückzudrehen.
Ein Date mit dem charmanten Gordon, dessen Berührung Menschen zum Höhepunkt bringt, endet peinlich, als Jens streunende Katze dazwischenfunkt. Zwischen einem demütigenden Job als Kostümfigur bei Kinderpartys und dem 18. Geburtstag ihrer jüngeren Schwester Andy wächst Jens Frust über ihre vermeintliche Kraftlosigkeit weiter.
Am Ende der Auftaktfolge fasst Jen einen Entschluss: Statt weiter passiv auf das Erwachen einer Fähigkeit zu warten, will sie ihre Kraft selbst finden und nimmt die Suche aktiv in die Hand.