Death Race: Alle 6 Filme in der richtigen Reihenfolge

Death Race: Alle 6 Filme in der richtigen Reihenfolge Universal Pictures
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Sechs Filme, zwei Reihen und eine Nummerierung, die nicht zur Handlung passt: Hier steht, welche Death-Race-Filme zusammengehören und in welcher Reihenfolge du sie schaust.

Death Race Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice

Die Death Race Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 148 der erfolgreichsten Filmreihen.

  • Einnahmen
  • Grafik
Jahr Film Einspielergebnisse Weltweit
2008 Death Race 76.01 Millionen US Dollar
1975 Frankensteins Todesrennen 747.00 US Dollar
2017 Death Race 2050 0.00 US Dollar
2011 Death Race 2 0.00 US Dollar
2013 Death Race: Inferno 0.00 US Dollar
2018 Death Race: Beyond Anarchy 0.00 US Dollar
Einspielergebnis

76.02 Millionen US Dollar

Erhebungszeitraum

08. September 2026

Quelle

Box Office Mojo

Sechs Filme tragen den Namen Death Race, und sie gehören nicht alle zusammen. Zwei davon bilden eine eigene Reihe, die vier anderen eine zweite – und innerhalb dieser zweiten Reihe stimmt die Nummerierung nicht mit der Handlung überein. Wer die Filme einfach nach Erscheinungsjahr durchschaut, verpasst deshalb die halbe Frankenstein-Geschichte. Hier steht, welche Filme zusammengehören und in welcher Reihenfolge sie Sinn ergeben.

Auf einen Blick

Wie viele Death-Race-Filme gibt es? Sechs. Zwei gehören zur Originalreihe von Roger Corman, vier zur Remake-Reihe, die 2008 mit Jason Statham begann.

Welche Reihenfolge ist die richtige? Für die Remake-Reihe: „Death Race 2“, „Death Race: Inferno“, „Death Race“ (2008), „Death Race: Beyond Anarchy“. Die beiden ersten sind Prequels.

Muss ich das Original von 1975 kennen? Nein. „Frankensteins Todesrennen“ und seine Fortsetzung „Death Race 2050“ erzählen eine eigene Geschichte, die mit der Statham-Reihe nichts zu tun hat.

Gibt es einen „Death Race 3“ oder „Death Race 5“? Teil 3 ist „Death Race: Inferno“ – international läuft er als „Death Race 3“. Einen fünften Film gibt es nicht; die Reihe ruht seit 2018.

Wer ist Frankenstein? Kein fester Mensch, sondern eine maskierte Rolle, die im Lauf der Reihe mehrfach den Träger wechselt.

Zwei Reihen, sechs Filme – warum die Reihenfolge verwirrt

Der Grund für das Durcheinander steckt in der Entstehungsgeschichte. 1975 produzierte Roger Corman „Frankensteins Todesrennen“, einen Trash-Klassiker über ein tödliches Autorennen quer durch die USA. 2008 ließ Universal den Stoff neu verfilmen – aber nicht als Fortsetzung, sondern als eigenständige Reihe mit völlig anderem Schauplatz: Statt einer Fahrt durchs Land findet das Rennen jetzt in einem Gefängnis statt. Neun Jahre später setzte Corman seine eigene Version dann doch noch fort, mit „Death Race 2050“. Seither laufen zwei Reihen parallel, die sich denselben Namen und dieselbe Grundidee teilen, aber keine gemeinsame Handlung haben.

Film Jahr Reihe Regie
Frankensteins Todesrennen 1975 Original (Corman) Paul Bartel
Death Race 2050 2017 Original (Corman) G. J. Echternkamp
Death Race 2 2010 Remake-Reihe Roel Reiné
Death Race: Inferno 2013 Remake-Reihe Roel Reiné
Death Race 2008 Remake-Reihe Paul W. S. Anderson
Death Race: Beyond Anarchy 2018 Remake-Reihe Don Michael Paul

Die Tabelle steht bewusst nicht nach Jahren sortiert, sondern in der Reihenfolge, in der die Filme erzählt werden. Genau da liegt der zweite Stolperstein: „Death Race 2“ und „Death Race: Inferno“ heißen zwar Teil 2 und Teil 3, spielen aber vor dem Film von 2008. Beide sind Prequels und erzählen, wie die Figur Frankenstein überhaupt entstanden ist.

Die richtige Reihenfolge der Death Race Filme

Für die Remake-Reihe empfiehlt sich die Handlungsreihenfolge: „Death Race 2“ (2010) → „Death Race: Inferno“ (2013) → „Death Race“ (2008) → „Death Race: Beyond Anarchy“ (2018). So siehst du zuerst, wie Carl Lucas zu Frankenstein wird, und danach, wie die Rolle nach seinem Verschwinden weitergereicht wird. Wer stattdessen nach Erscheinungsjahr schaut, bekommt in Teil 2 und 3 eine Vorgeschichte erzählt, deren Pointe der Film von 2008 bereits verraten hat.

Die beiden Corman-Filme schaust du unabhängig davon – und dort ist die Sache einfach: erst „Frankensteins Todesrennen“ von 1975, dann „Death Race 2050“. Ein Einstieg über das Original lohnt sich vor allem dann, wenn dich der satirische Ton interessiert, den die Remake-Reihe komplett gestrichen hat.

Die Originalreihe von Roger Corman

Frankensteins Todesrennen (1975)

Frankensteins Todesrennen (1975)

„Frankensteins Todesrennen“ ist die Grundlage für alles, was danach kam. In einer düsteren Zukunft wird ein Autorennen quer durch die USA im Fernsehen übertragen; für das Überfahren von Passanten gibt es Bonuspunkte. David Carradine spielt den maskierten Titelhelden Frankenstein, Sylvester Stallone seinen Konkurrenten „Machine Gun“ Joe Viterbo. Regie führte Paul Bartel, der als Pionier des ambitionierten Trashfilms gilt, produziert hat Roger Corman. Der Film ist weniger Actionfilm als Satire auf Medien und Massengeschmack – ein Ton, den keine der späteren Verfilmungen wieder aufgegriffen hat.

Death Race 2050 (2017)

Death Race 2050 (2017)

„Death Race 2050“ ist die offizielle Fortsetzung des Originals und gehört nicht zur Statham-Reihe. Roger Corman produzierte auch diesen Film, Regie führte G. J. Echternkamp. Manu Bennett übernimmt die Rolle des Frankenstein von David Carradine, und der Film kehrt zur Grundidee des Originals zurück: ein Rennen quer durch ein verwahrlostes Amerika, übertragen als Massenspektakel. Auch die Satire ist zurück, diesmal auf Reality-TV und virale Berühmtheit gemünzt.

Die Remake-Reihe in Handlungsreihenfolge

Death Race 2 (2010)

Death Race 2 (2010)
Death Race 2 (2010)

Der Einstieg in die Remake-Reihe: Das Prequel erzählt die Entstehungsgeschichte von Frankenstein. Carl „Luke“ Lucas sitzt lebenslang auf der Gefängnisinsel Terminal Island ein, weil er Kane bei einem Banküberfall geholfen, ihn im Prozess aber nicht verraten hat. Als Kane herausfindet, wo Luke steckt, setzt er eine Million Dollar auf seinen Kopf aus. Als die brutalen „Death Matches“ in ein Rennen umgewandelt werden, hat Luke plötzlich Mitstreiter um die Freiheit, die alle sein Kopfgeld wollen. Im finalen Rennen wird sein Fahrzeug von einer Wärmesuchrakete getroffen, Luke erleidet schwere Verbrennungen. Für tot erklärt, wird er auf der Krankenstation wieder zusammengeflickt – und geht fortan maskiert als Frankenstein ins Rennen.

Death Race: Inferno (2013)

Death Race - Inferno (2013)
Death Race - Inferno (2013)

International läuft dieser Film als „Death Race 3: Inferno“ – wer nach einem dritten Teil sucht, meint ihn. Auch er ist ein Prequel zum Film von 2008 und die direkte Fortsetzung von „Death Race 2“. Die Rennen werden in die Wüste verlegt: Lucas soll dem eigentlichen Rechteinhaber R. H. Weyland helfen, die Vermarktungsrechte am Death Race zurückzuholen. Der englische Milliardär Niles York hatte sie sich in einer feindlichen Übernahme gesichert und ändert die Regeln nach Belieben. Am Ende ist es York, der das Implantat bekommt, das seinen Träger als Frankenstein ausweist – und der fortan selbst hinter der Maske antreten muss. Damit ist der Weg frei für den nächsten Frankenstein.

Death Race (2008)

Death Race (2008)
Death Race (2008)

Erst jetzt kommt der Film, mit dem die Reihe anfing. Jason Statham spielt Jensen Ames, der ebenfalls nach Terminal Island verlegt wird und dort den Publikumsliebling Frankenstein ersetzen soll – der ist kurz zuvor im OP gestorben. Weil Frankenstein immer maskiert fährt, merkt das Publikum den Austausch nicht. Genau diese Pointe funktioniert nur, wenn man die beiden Prequels vorher gesehen hat. Der Film endet damit, dass Ames und Machine Gun Joe von der Insel fliehen und in Mexiko ein neues Leben beginnen. Regie führte Paul W. S. Anderson, der auch die Geschichte schrieb.

Death Race: Beyond Anarchy (2018)

Death Race: Beyond Anarchy (2018)
Death Race: Beyond Anarchy (2018)

Der bislang letzte Film der Reihe erschien 2018 direkt für den Heimkinomarkt. Danny Trejo trägt hier die Frankenstein-Maske, und die Welt des Rennens ist deutlich dystopischer geworden: Terminal Island ist keine kontrollierte Anstalt mehr, sondern ein von den Insassen übernommenes Gebiet ohne Aufsicht. Ein Undercover-Agent soll Frankenstein töten. Wer die Reihe komplett sehen will, hängt diesen Film als vierten und letzten Teil an.

Wer hinter der Reihe steckt

Ein häufiges Missverständnis: Paul W. S. Anderson hat nicht die ganze Reihe inszeniert. Er schrieb und drehte den Film von 2008 und blieb der Reihe danach als Produzent erhalten – Regie führte er nie wieder. „Death Race 2“ und „Death Race: Inferno“ drehte Roel Reiné nach Drehbüchern von Tony Giglio, „Death Race: Beyond Anarchy“ inszenierte Don Michael Paul, bei dem Anderson auch als Produzent nicht mehr an Bord war.

Anderson ist im Genre-Mix aus Action und brutaler Endzeit trotzdem kein Unbekannter: Er schrieb und inszenierte 2002 „Resident Evil“ und begleitete die gesamte Reihe als Drehbuchautor und Produzent; bei „Alien vs. Predator“ führte er ebenfalls Regie und schrieb das Drehbuch. Auf der anderen Seite der Familie steht Roger Corman, der beide Corman-Filme produzierte und damit die Klammer über vier Jahrzehnte bildet.

Gibt es einen Death Race 5?

Nein. Seit „Death Race: Beyond Anarchy“ von 2018 ist kein weiterer Film erschienen und keiner angekündigt. Wer nach „Death Race 4“ oder „Death Race 5“ sucht, meint in aller Regel die vorhandenen Filme unter anderem Namen: Teil 3 ist „Death Race: Inferno“, Teil 4 der Reihe ist „Death Race: Beyond Anarchy“. Einen fünften Film der Remake-Reihe gibt es bislang nicht.

Sechs. Zwei gehören zur Originalreihe von Roger Corman (1975 und 2017), vier zur Remake-Reihe, die 2008 mit Jason Statham begann und 2018 endete.

Für die Remake-Reihe in Handlungsreihenfolge: „Death Race 2“ (2010), „Death Race: Inferno“ (2013), „Death Race“ (2008) und „Death Race: Beyond Anarchy“ (2018). Die beiden Corman-Filme „Frankensteins Todesrennen“ und „Death Race 2050“ bilden eine eigene Reihe und werden nach Erscheinungsjahr geschaut.

Ja, unter anderem Namen: „Death Race: Inferno“ von 2013 läuft international als „Death Race 3: Inferno“. Es ist das zweite Prequel und die direkte Fortsetzung von „Death Race 2“.

Nein. „Death Race 2050“ ist die offizielle Fortsetzung des Originals von 1975 und wurde wie dieses von Roger Corman produziert. Mit dem Film von 2008 und seinen Prequels hat er keine gemeinsame Handlung.

Frankenstein ist keine feste Person, sondern eine maskierte Rennfahrer-Rolle. In der Remake-Reihe tragen nacheinander Carl Lucas, Niles York, Jensen Ames und zuletzt die von Danny Trejo gespielte Figur die Maske. In der Originalreihe spielten David Carradine und später Manu Bennett die Rolle.

Nein. Nach „Death Race: Beyond Anarchy“ von 2018 wurde kein weiterer Teil angekündigt; die Reihe ruht seitdem.

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