Nach dem Mord an Freddie in der Vorepisode entwickelt sich an Bord des gekaperten Zuges ein regelrechtes Rätsel um den Täter. Der offensichtliche Verdächtige – ein langhaariger Mann mit blutiger Hand – erweist sich als unschuldig: Seine Verletzung stammt nur von einem Schnitt, den er sich beim Verstecken einer Drogentüte zugezogen hat.
Sam kommt der Wahrheit auf die Spur: Freddie wurde von der Frau getötet, die sich zuvor als Sanitäterin um ihn kümmern wollte. Sie ist die eingeschleuste Komplizin an Bord und hat gemordet, um Sam zu zeigen, wer wirklich das Sagen hat – ohne zu ahnen, dass er sie bereits durchschaut hat.
Um einen kranken Säugling zu seiner Mutter zurückzubringen, muss der Zug auf die Strecke U6 umgeleitet werden und an einer stillgelegten Station halten. Sam bietet an, das Baby abzusetzen – nutzt die scheinbar selbstlose Geste aber als Vorwand, um John Bailey-Brown an Bord zu holen. Zugleich muss er weiter den überzeugenden Geiselnehmer gegenüber Passagieren und Leitstelle spielen und gleichzeitig neue Morde verhindern, während unter dem Zug eine Bombe droht.
Abseits des Zuges gewinnt Marshas Handlungsstrang an Kontur. Der Mann, dessen Wagen sie zuvor attackiert hatte, entpuppt sich nicht als Gefahr, sondern als Beschützer im Auftrag von Daniel O'Farrel. Die eigentliche Bedrohung geht von Marshas vermeintlich freundlichen Nachbarn aus.
Am Ende der Folge töten genau diese Nachbarn Marshas eingesetzten Leibwächter – der Schuss mit einer Schrotflinte fällt außerhalb des Bildes. Für Sam, der unter dem Druck der Drohungen gegen Marsha handelt, verschärft sich damit die Lage zusätzlich.