Im gefluteten Silo 17 erkennt Juliette, dass Solo ihr Anzug und Helm erst zurückgibt, wenn sie den Schalter der Grundwasserpumpe umlegt, der die Flutung stoppen soll – acht Ebenen tief unter Wasser. Die beiden bauen ihr eine improvisierte Atemschlauch-Vorrichtung, gesichert an einer Leine mit Glocke, um sie „wie einen Fisch" wieder heraufzuziehen. Weil ihr beim zu schnellen Auftauchen die tödliche Taucherkrankheit droht, muss sie langsam zurückkehren.
Mit beschwerten Stiefeln und einer Glasbrille lässt sich Juliette in das trübe Wasser hinab. Wie in einer höllischen Version des Titanic-Wracks findet sie schließlich den Schalter und steckt das Stromkabel ein, das die rettende Pumpe in Gang setzt.
Auf dem Rückweg schlägt das Unheil zu: Ihre Leine wird durchtrennt, die Luftzufuhr bricht ab, und Juliette muss viel zu schnell auftauchen. Sie überlebt, findet an der Oberfläche jedoch eine Axt und einen blutigen Pfeil – ein Hinweis, dass Solo angegriffen wurde. Ob er selbst darin verwickelt ist oder eine weitere Bedrohung im Silo 17 lauert, bleibt offen.
Im Silo 18 gewährt Bernard seinem neuen Schatten Lukas Kyle Zutritt zur heiligen Gewölbekammer – dem Tor zum „Vermächtnis", einem prachtvollen Archiv der bekannten Menschheitsgeschichte, angelegt wie ein herrschaftliches Museum. Unterdessen schießen Knox und Shirley eine mit Schwarzpulver getriebene Propaganda-Bombe nach oben, gefüllt mit Zetteln, die Antworten über Juliettes Verbleib und den wahren Tod von Richterin Meadows fordern. Daraufhin wird überall außer in der IT der Strom abgeschaltet, was das Misstrauen zwischen Bernard und den Bewohnern weiter vertieft.