Die dritte Staffel von The Witcher beginnt mit „Shaerrawedd", während Geralt, Yennefer und Ciri gemeinsam vor ihren zahlreichen Verfolgern fliehen. In einer abgelegenen Hütte, die Geralts Zwergenfreund Yarpen zur Verfügung stellt, versucht Yennefer, Ciris angeborene magische Begabung zu fördern. Zwischen Geralt und Yennefer herrscht dagegen emotionale Distanz: Geralt bleibt misstrauisch und wortkarg, sodass Yennefer ihm ihre Gedanken in Briefen mitteilt.
Die Ruhe endet, als ein Jackapace – ein gewaltiges Monster, das der Magier Rience auf Ciri gehetzt hat – das Belleteyn-Fest stört. Rience konnte die Kreatur mithilfe von Ciris Blut, das er in Kaer Morhen erbeutet hatte, gezielt auf sie ansetzen. Geralt streckt das Ungeheuer nieder, doch die Bedrohung bleibt: Solange Rience Ciris Blut besitzt, kann er sie überall aufspüren.
Um ihn aus der Deckung zu locken, verbreiten die Gefährten mit Yarpens Karawane das Gerücht, dort werde das Mädchen mit den weißen Haaren transportiert – notgedrungen beschützt von Jaskier, während Geralt und Yennefer aus der Nähe wachen. Der Plan führt sie nach Shaerrawedd.
Die Schlacht von Shaerrawedd
Auch die Elfen unter Francesca und Filavandrel brechen nach Shaerrawedd auf, weil sie in Ciri den Schlüssel zu Dol Blathanna vermuten. So treffen Elfen, Zwerge und Riences Leute zugleich am selben Ort aufeinander, und es kommt zur Schlacht. Rience flieht durch ein Portal, doch Yennefer hält es lange genug offen, damit Geralt hindurchspringt, einen Blick auf Riences Auftraggeber erhascht, ihm die Hände bricht und zurückkehrt. Unter den vielen elfischen Opfern ist auch Francescas Bruder – ein Verlust, der sie weiter radikalisieren dürfte.
Am Ende erkennen die drei, dass sie sich vorübergehend trennen müssen. Yennefer will mit Ciri nach Aretuza reisen, um sie bei Tissaia und der Bruderschaft ausbilden zu lassen – denn die Stärke von Riences Portal verrät ihr, dass hinter ihm ein weit mächtigerer Magier steckt. Geralt hingegen macht sich auf, Rience zu jagen und auszuschalten. Nach einem tränenreichen Abschied endet die Auftaktfolge mit der Erinnerung daran, dass auch der nilfgaardische Kaiser Emhyr, die Weiße Flamme, weiter nach Ciri sucht. Am Redanischen Hof erhält unterdessen König Vizimirs jüngerer Bruder Radovid einen eigenen Auftrag im Spiel der Geheimdienste.