„Alles steht Kopf 2” ist die Fortsetzung von 2024 und der erfolgreichste Pixar-Film aller Zeiten. Kelsey Mann gab damit sein Spielfilmdebüt, das Drehbuch schrieben Meg LeFauve und Dave Holstein. In Deutschland lief der Film ab dem 12. Juni 2024, in den USA zwei Tage später. 96 Minuten.
Handlung
Riley ist dreizehn, die Pubertät setzt ein — und in ihrem Kopf wird prompt die Kommandozentrale umgebaut. Zu Freude, Kummer, Wut, Ekel und Angst stoßen vier neue Emotionen: Zweifel, Neid, Ennui und Peinlich.
Auf einem Eishockey-Trainingswochenende sucht Riley Anschluss an die ältere, von ihr bewunderte Val. Zweifel übernimmt dabei die Kontrolle, verbannt die alten Gefühle aus der Zentrale und beginnt, Rileys Grundüberzeugungen umzuschreiben — während Freude und die anderen einen Weg zurück suchen.
Besetzung
Amy Poehler, Phyllis Smith und Lewis Black sprechen im Original wieder Freude, Kummer und Wut. Zwei Rollen wurden neu besetzt: Tony Hale übernahm die Angst von Bill Hader, Liza Lapira den Ekel von Mindy Kaling. Neu dazu kommen Maya Hawke als Zweifel, Ayo Edebiri als Neid, Adèle Exarchopoulos als Ennui und Paul Walter Hauser als Peinlich. Riley spricht Kensington Tallman.
Die deutsche Fassung entstand erneut bei der FFS Film- und Fernseh-Synchron unter der Regie von Axel Malzacher. Nana Spier, Philine Peters-Arnolds, Hans-Joachim Heist, Olaf Schubert und Tanya Kahana sind als die fünf alten Emotionen zurück. Neu sind Derya Akyol als Zweifel, Olivia Büschken als Neid, Jessica Walther-Gabory als Ennui und Manuel Straube als Peinlich.
Einordnung in die Reihe
Der Film ist die direkte Fortsetzung von „Alles steht Kopf” und keine Vorgeschichte — eine Verwechslung, die sich hartnäckig hält. Zwischen beiden Filmen liegen rund zwei Jahre Handlungszeit, die inzwischen die Serie „Traum Studios” füllt. Wer die Alles-steht-Kopf-Reihe chronologisch schaut, sieht sie deshalb vor diesem Film.
Erzählerisch greift Teil 2 eine Idee auf, die Pete Docter schon beim ersten Film hatte und damals verwarf: dass Riley eigentlich nicht fünf, sondern bis zu 27 Emotionen haben könnte. Und im Deutschen lohnt eine Unterscheidung: Die große neue Emotion heißt im Original Anxiety, auf Deutsch aber Zweifel — die Angst ist weiterhin die Figur aus Teil 1.
Wie es weiterging
Weltweit spielte der Film 1,699 Milliarden US-Dollar ein, davon 653 Millionen in den USA und Kanada. Am 1. September 2024 löste er „Der König der Löwen” als erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten ab. Lange hielt der Rekord nicht: Im Februar 2025 zog „Ne Zha 2” vorbei, und im Januar 2026 verlor er auch den Titel des erfolgreichsten US-Animationsfilms an „Zoomania 2”. Erfolgreichster Pixar-Film bleibt er.
Bei der Oscarverleihung 2025 war er als bester Animationsfilm nominiert, ebenso bei BAFTA und Golden Globes; gewonnen hat er keinen der drei. Rotten Tomatoes führt 91 Prozent bei 328 Kritiken. Ein dritter Teil ist bislang nicht angekündigt.
Riley ist dreizehn und mitten in der Pubertät. In ihrem Kopf ziehen vier neue Emotionen ein — Zweifel, Neid, Ennui und Peinlich — und Zweifel übernimmt die Kontrolle, während Riley auf einem Hockey-Trainingswochenende Anschluss an ältere Spielerinnen sucht.
Nein, es ist eine direkte Fortsetzung. Riley ist darin 13 Jahre alt, im ersten Film war sie 11.
Zweifel, Neid, Ennui und Peinlich. Zweifel heißt im englischen Original Anxiety und wird deshalb oft mit der Angst aus dem ersten Teil verwechselt — die gibt es weiterhin und ist eine andere Figur.
Weltweit 1,699 Milliarden US-Dollar. Damit war er ab September 2024 der erfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten, bis „Ne Zha 2” ihn im Februar 2025 überholte. Erfolgreichster Pixar-Film ist er weiterhin.
Ja, das hilft sehr. Die Kommandozentrale, die Kernerinnerungen und die fünf Emotionen werden in „Alles steht Kopf” eingeführt und hier vorausgesetzt.