Poster zum Film: Alles steht Kopf
Film · 2015

Alles steht Kopf

Abenteuer, Animation, Drama, Familie, Komödie · 95 Min. · Kinostart 01.10.2015

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Originaltitel
Inside Out
Länder
USA

Pete Docters „Alles steht Kopf” verlegt das Erwachsenwerden dorthin, wo sonst keine Kamera hinkommt: in den Kopf eines elfjährigen Mädchens. Der Film lief am 18. Mai 2015 außer Konkurrenz in Cannes, startete am 19. Juni 2015 in den USA und kam am 1. Oktober 2015 in die deutschen Kinos.

Handlung

Rileys Gefühlsleben wird von fünf Emotionen im Hauptquartier ihres Kopfes gesteuert: Freude, Kummer, Angst, Wut und Ekel. Solange die Familie in Minnesota lebt, läuft der Betrieb rund.

Dann zieht Riley mit ihren Eltern nach San Francisco, und die Zentrale gerät außer Kontrolle: Freude und Kummer werden samt der Kernerinnerungen ins Labyrinth des Langzeitgedächtnisses gespült. Während die drei verbliebenen Emotionen Riley notdürftig durch den Alltag steuern, suchen die beiden mit Hilfe von Rileys Fantasiefreund Bing Bong den Weg zurück — und Rileys Persönlichkeitsinseln beginnen einzustürzen.

Besetzung

Im Original sprechen Amy Poehler die Freude, Phyllis Smith den Kummer, Bill Hader die Angst, Mindy Kaling den Ekel und Lewis Black die Wut. Kaitlyn Dias spricht Riley, Diane Lane und Kyle MacLachlan ihre Eltern, Richard Kind den Fantasiefreund Bing Bong.

Die deutsche Fassung entstand bei der FFS Film- und Fernseh-Synchron unter Dialogbuch und Regie von Axel Malzacher: Nana Spier als Freude, Philine Peters-Arnolds als Kummer, Olaf Schubert als Angst, Hans-Joachim Heist als Wut, Tanya Kahana als Ekel und Vivien Gilbert als Riley. Vier dieser fünf Emotionsstimmen sind auch im zweiten Teil wieder dabei.

Einordnung in die Reihe

Hier beginnt alles, was die Alles-steht-Kopf-Reihe ausmacht: das Hauptquartier, die fünf Emotionen, die Kernerinnerungen und die Persönlichkeitsinseln. Wer die Reihe sortieren will, fängt bei diesem Film an — er setzt nichts voraus und erklärt die Mechanik, auf die sich alles Spätere verlässt.

Zeitlich folgen zwei Dinge unmittelbar: der fünfminütige Kurzfilm „Rileys erstes Date?”, der 2015 auf der Heimkino-Fassung erschien, und ab Dezember 2024 die vierteilige Disney+-Serie „Traum Studios”, die zwischen diesem Film und „Alles steht Kopf 2” spielt. Die Traum-Studios selbst tauchen bereits hier auf, als eine Station in Rileys Gedankenwelt.

Wie es weiterging

Weltweit spielte „Alles steht Kopf” 859,1 Millionen US-Dollar ein. Der Film gewann den Oscar als bester Animationsfilm und war zusätzlich für das beste Originaldrehbuch nominiert; dazu kamen der BAFTA und der Golden Globe. Bei den Annie Awards holte er zehn Siege bei vierzehn Nominierungen. Rotten Tomatoes führt 98 Prozent bei 381 Kritiken — der beste Wert der Reihe.

Die Entwicklung hatte fünfeinhalb Jahre gedauert. Docter kam auf die Idee, als seine Tochter stiller und zurückgezogener wurde und er sich fragte, was in ihr vorgeht. Beraten wurde das Team von den Psychologen Paul Ekman und Dacher Keltner; aus Ekmans Emotionsliste blieben am Ende fünf Figuren übrig, in frühen Fassungen waren bis zu 27 erwogen worden. Genau diese verworfene Idee griff neun Jahre später „Alles steht Kopf 2” wieder auf — und wurde dort zum erfolgreichsten Pixar-Film aller Zeiten.

Die elfjährige Riley zieht mit ihren Eltern von Minnesota nach San Francisco. In ihrem Kopf geraten dadurch die fünf Emotionen aus dem Takt — Freude und Kummer werden aus der Kommandozentrale gespült und müssen den Weg zurückfinden, bevor Rileys Persönlichkeit auseinanderfällt.

Freude, Kummer, Angst, Wut und Ekel. Im englischen Original Joy, Sadness, Fear, Anger und Disgust. Erst im zweiten Teil kommen Zweifel, Neid, Ennui und Peinlich dazu.

Nana Spier die Freude, Philine Peters-Arnolds den Kummer, Olaf Schubert die Angst, Hans-Joachim Heist die Wut und Tanya Kahana den Ekel. Die Besetzung blieb für den zweiten Teil weitgehend erhalten.

Weltweit 859,1 Millionen US-Dollar. Die Fortsetzung von 2024 kam auf 1,699 Milliarden und ist damit der erfolgreichste Pixar-Film aller Zeiten.

Ja, als bester Animationsfilm bei der Oscarverleihung 2016. Für das beste Originaldrehbuch war er zusätzlich nominiert. BAFTA und Golden Globe gewann er ebenfalls.

Nein. Es ist der erste Film der Reihe und der richtige Einstieg.

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Besetzung & Stab

Regie
Pete Docter
DarstellerRolle
Diane LaneMom (voice)
Rashida JonesCool Girl's Emotions (voice)
Kyle MacLachlanDad (voice)
Bill HaderFear (voice)
Mindy KalingDisgust (voice)
Pete DocterAdditional Voices (voice)
Bobby MoynihanForgetter Bobby (voice)
John RatzenbergerFritz (voice)
Richard KindBing Bong (voice)
FleaMind Worker Cop Jake (voice)
Jim WardAdditional Voices (voice)
Mona MarshallAdditional Voices (voice)