Regiedebüt von Michael Dorn: Der Worf-Darsteller holt drei „Star Trek“-Kollegen für den Sci-Fi-Film „Life 2.0“
Michael Dorn führt erstmals Regie bei einem Kinofilm: In „Life 2.0“ spielt er einen einsamen Agenten im All, an seiner Seite stehen Marina Sirtis, Michelle Hurd und Dominic Keating. Der Film ist abgedreht, ein Starttermin fehlt noch.
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Michael Dorn, über Jahrzehnte der Klingone Worf in „Star Trek”, führt zum ersten Mal Regie bei einem Kinofilm – und hat sich dafür drei Weggefährten aus dem Franchise geholt. In dem Science-Fiction-Film „Life 2.0” spielt Dorn selbst die Hauptrolle, an seiner Seite stehen Marina Sirtis, Michelle Hurd und Dominic Keating vor der Kamera. Das berichtet Deadline. Der Film ist bereits abgedreht, gefilmt wurde ausschließlich in Großbritannien.
Für Dorn ist „Life 2.0” das Spielfilm-Regiedebüt. Zugleich ist es laut Deadline der erste Science-Fiction-Spielfilm seit „Star Trek: Nemesis” aus dem Jahr 2002, in dem Dorn und Sirtis wieder gemeinsam zu sehen sind. Den internationalen Vertrieb übernimmt die Firma OneTwoThree Media, die den Film jetzt auf dem American Film Market (AFM) anbietet.
Darum geht es in „Life 2.0”
Dorn spielt einen Agenten, der allein in den Tiefen des Weltraums stationiert ist. Seine einzige Gesellschaft ist ein KI-Hologramm – bis eine rätselhafte neue Begleitung auftaucht. Ein Unfall bringt die Wahrheit über die Herkunft der beiden ans Licht und zwingt sie in einen Kampf ums Überleben, gegen Absichten, die auf der Erde geschmiedet wurden.
Welche Rollen Sirtis, Hurd und Keating übernehmen, ist bislang nicht bekannt. Auch Laufzeit, Premiere und ein US-Starttermin stehen noch aus. Produziert hat Emily Corcoran mit ihrer Firma Cork Films, Dorn ist über seine eigene Produktionsfirma Sabrejet ebenfalls als Produzent beteiligt. Das Setting – ein isolierter Außenposten, eine künstliche Intelligenz, ein Geheimnis, das auf die Erde zurückführt – klingt eher nach kammerspielartiger Sci-Fi als nach großem Weltraum-Spektakel.
Vier Gesichter aus drei „Star Trek”-Generationen
Die Besetzung liest sich wie ein kleines Klassentreffen des Franchise. Dorn spielte Worf in „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert”, später in „Star Trek: Deep Space Nine”, in vier Kinofilmen und zuletzt in der dritten Staffel von „Star Trek: Picard”. Marina Sirtis war in denselben Jahren die Counselor Deanna Troi und kehrte ebenfalls für die dritte Picard-Staffel zurück.
Michelle Hurd gehört zur jüngeren „Star Trek”-Generation: In „Star Trek: Picard” spielte sie über alle drei Staffeln Raffi Musiker. Dominic Keating war in „Star Trek: Enterprise” von 2001 bis 2005 der Waffenoffizier Malcolm Reed. Ein gemeinsames „Star Trek”-Projekt ist „Life 2.0” nicht – es ist ein eigenständiger Film ohne Bezug zum Franchise. Wie Sirtis über frühere Wiedersehen mit ihren Kollegen denkt, hat sie übrigens schon einmal ziemlich offen erzählt.
Wann kommt „Life 2.0” nach Deutschland?
Das ist noch offen. Mit dem Verkaufsstart auf dem American Film Market beginnt erst die Suche nach Verleihern in den einzelnen Ländern. Ob der Film in Deutschland ins Kino kommt, direkt bei einem Streamingdienst landet oder im Heimkino erscheint, hängt davon ab, wer sich die Rechte sichert. Einen deutschen Partner gibt es bislang nicht.
Neben „Life 2.0” hat OneTwoThree Media zwei weitere Filme ins Programm genommen, darunter die britische Science-Fiction-Komödie „Time Travel Is Dangerous!” mit Stephen Fry als Erzähler und Jane Horrocks in einer der Rollen. Wer bis zu einem Starttermin die bisherigen Auftritte von Dorn, Sirtis und Co. nachholen will, findet alle Filme und Serien in unserer Übersicht zu Star Trek in chronologischer Reihenfolge.
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