Alien: Earth Staffel 2: Silo-Kameramann Ed Moore inszeniert das Finale

Alien: Earth Staffel 2: Silo-Kameramann Ed Moore inszeniert das Finale Disney
scifiscene.de bei Google bevorzugen

Ed Moore, Kameramann von Silo und Hijack, führt beim Finale der zweiten Staffel von Alien: Earth Regie – seine erste Regiearbeit. Dazu: Was die Setfotos aus London zeigen und was FX bislang bestätigt hat.

Die zweite Staffel von „Alien: Earth” hat ihren Regisseur für das Finale: Ed Moore, bislang Kameramann bei „Silo” und „Hijack”, inszeniert die letzte Folge der neuen Staffel. Das hat Moore selbst auf Instagram öffentlich gemacht, mit einem Foto der Filmklappe, auf der sein Name steht. Für ihn ist es die erste Regiearbeit überhaupt. Zugleich gibt es neue Einblicke vom Dreh in London, wo die Produktion Mitte September mit gepanzerten Fahrzeugen von Weyland-Yutani auf die Straße gegangen ist.

Auf einen Blick

Wer inszeniert das Finale von Staffel 2? Ed Moore, Kameramann von Silo und Hijack. Es ist seine erste Regiearbeit.

Was zeigen die Setfotos? Gepanzerte Fahrzeuge mit dem Logo von Weyland-Yutani im Londoner Bankenviertel Canary Wharf.

Wann startet Staffel 2? Einen Termin gibt es weder für die USA noch für Deutschland.

Silo-Kameramann Ed Moore führt Regie beim Finale

„Ein kleiner Schritt auf der Klappe und ein riesiger Sprung in die Regiegilde”, schrieb Moore zu seinem Instagram-Beitrag. „Ich kann kaum glauben, dass ich euch sagen darf: Ich führe Regie beim Finale der zweiten Staffel von Alien: Earth.” Auf dem Foto ist die Klappe der Folge mit seinem Namen als Regisseur zu sehen. Mit dem Wortspiel spielt er auf seine Aufnahme in die Directors Guild of America an, die Gewerkschaft der US-Regisseure.

Moore ist in der Branche vor allem als Bildgestalter bekannt. Neben „Silo” und „Hijack” stand er unter anderem bei Doctor Who hinter der Kamera. Dass Noah Hawley für das Finale einen erfahrenen Kameramann holt, passt zur Serie: Schon in der ersten Staffel führte mit Dana Gonzales ein Bildgestalter Regie. Ob der Dreh des Finales schon abgeschlossen ist, geht aus Moores Beitrag nicht hervor – FX hat sich zum Produktionsstand nicht geäußert.

Was die Aufnahmen vom Set zeigen

Mitte September ist die Produktion aus dem Studio auf die Straße gegangen. Aufnahmen vom Set, die der Londoner X-Nutzer Liam Hannan und Fans im Alien-Subreddit r/LV426 verbreitet haben, zeigen gepanzerte Fahrzeuge mit dem Logo von Weyland-Yutani mitten im Bankenviertel Canary Wharf. Daneben stehen Darsteller in Uniform vor einem modernen Bürogebäude, offenbar als bewaffnetes Sicherheitspersonal. Das britische Magazin Shortlist, das die Bilder aufgegriffen hat, hält es für plausibel, dass der Standort im Serienbild als Konzernzentrale dient – Canary Wharf steht in Film und Fernsehen regelmäßig für die Wall Street.

Ein Detail beschäftigt die Fangemeinde besonders: Eines der Fahrzeuge ähnelt dem gepanzerten Truppentransporter der Colonial Marines, der 1986 in „Aliens - Die Rückkehr” zu sehen war. Eine Nahaufnahme aus r/LV426 zeigt denselben Transporter direkt vor einem Gebäude mit Firmenlogo. Ob daraus ein Auftritt der Marines in der Serie folgt, ist damit nicht gesagt – ein Fahrzeug ist ein Fahrzeug, und die Bauform ist im Franchise seit vierzig Jahren gesetzt.

Es bleibt bei alledem eine Sichtung, keine Ankündigung. Weder FX noch Disney haben sich dazu geäußert, was an dem Drehort entsteht und an welcher Stelle der Staffel es steht. Wer die erste Staffel kennt, sollte die Bilder deshalb als das lesen, was sie sind: ein Blick über den Bauzaun.

Warum ausgerechnet Weyland-Yutani zählt

Der Konzern ist im Alien-Universum die eigentliche Konstante. Seit dem ersten Film von 1979 ist er es, der die Xenomorphs nicht als Bedrohung behandelt, sondern als Firmenvermögen – die Besatzung der Nostromo war entbehrlich, das Exemplar nicht. Wer Weyland-Yutani ins Bild rückt, kündigt keinen Monsterfilm an, sondern eine Geschichte über Besitzverhältnisse.

Genau hier liegt die Besonderheit der Serie. „Alien: Earth” spielt rund zwei Jahre vor dem Original und stellt mit der Prodigy Corporation einen Rivalen in den Mittelpunkt, der Weyland-Yutani das Geschäft streitig macht: Prodigy überträgt das Bewusstsein todkranker Kinder in synthetische Körper – die Hybriden, die in Staffel 1 gelernt haben, mit den Xenomorphs zu kommunizieren. Die Setbilder deuten an, dass der größere Konzern in Staffel 2 aus dem Hintergrund nach vorn rückt.

Was zur zweiten Staffel bestätigt ist

Gesichert ist die Besetzung. FX hat im Juli den Produktionsstart in London bekannt gegeben und dabei Tracey Ullman, Jerome Flynn und Sam Spruell als Neuzugänge benannt; Peter Dinklage war bereits zuvor angekündigt. Ullman ist siebenfache Emmy-Gewinnerin, Flynn dürfte vielen als Söldner Bronn aus Game of Thrones im Gedächtnis sein, Spruell arbeitet nach der fünften Fargo-Staffel erneut mit Serienschöpfer Noah Hawley. Welche Rollen die vier übernehmen, hält der Sender weiterhin zurück.

Aus Staffel 1 kehren unter anderem Sydney Chandler als Wendy, Timothy Olyphant als Kirsh, Alex Lawther als Hermit, Essie Davis als Dame Sylvia, Babou Ceesay als Morrow, Samuel Blenkin als Boy Kavalier und Adarsh Gourav als Slightly zurück. Gedreht wird diesmal in Großbritannien, überwiegend in den Pinewood Studios – die erste Staffel war noch in Thailand entstanden. Hawley bleibt Showrunner.

Wann Staffel 2 zu sehen sein wird

Einen Starttermin gibt es nicht, weder für die USA noch für Deutschland. Dass inzwischen die Klappe für das Finale gefallen ist, zeigt, dass die Produktion weit fortgeschritten ist. Mit der aufwendigen Nachbearbeitung einer Serie dieser Größe ist trotzdem frühestens Ende 2027 mit der Staffel zu rechnen. Das ist eine Ableitung aus dem Produktionsstand, keine Ankündigung.

Die erste Staffel war im August 2025 gestartet und endete mit einem Cliffhanger, der die Machtfrage zwischen Prodigy und den Hybriden offen ließ. Bis zur Auflösung dürfte noch einiges an Zeit vergehen.

Ed Moore, der als Kameramann bei Silo und Hijack gearbeitet hat. Er hat es selbst auf Instagram bekannt gegeben, es ist seine erste Regiearbeit.

Einen Termin gibt es noch nicht, weder für die USA noch für Deutschland. Gedreht wird in London.

Bei Google bevorzugen scifiscene.de bei Google bevorzugen Lege uns als bevorzugte Quelle fest – und sieh unsere Sci-Fi-News bei Google-Suchen ganz oben. Jetzt bevorzugen

Darum geht's