Jurassic World

Jurassic World: J.A. Bayona ist Favorit für die Regie des Sequels

Nach dem Ausstieg von Gareth Edwards hat Universal einen Wunschkandidaten: J.A. Bayona, Regisseur von „Das gefallene Königreich“, führt das Feld für den nächsten Jurassic-World-Film an. Verhandlungen laufen noch nicht.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · 07.08.2026 ·Aktualisiert 03.10.2026 ·3 Min. Lesezeit
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Jurassic World: J.A. Bayona ist Favorit für die Regie des Sequels
Universal Pictures

Universal hat einen Wunschkandidaten für den nächsten „Jurassic World”-Film: J.A. Bayona führt das Feld der Regisseure an, die die Fortsetzung von „Jurassic World: Die Wiedergeburt” inszenieren könnten. Das berichtet TheWrap. Der Spanier wäre ein Rückkehrer – er hat die Reihe schon einmal geprägt.

Formelle Gespräche mit dem Studio gibt es laut The Hollywood Reporter allerdings noch nicht, Universal selbst wollte sich nicht äußern. Nötig ist ein neuer Regisseur, weil Gareth Edwards das Sequel im August wegen kreativer Differenzen verlassen hat.

Bayona kennt die Dino-Insel schon

2018 inszenierte Bayona „Jurassic World: Das gefallene Königreich”, den Mittelteil der Trilogie mit Chris Pratt und Bryce Dallas Howard. Der Film spaltete Kritik und Publikum, brachte mit seinem Finale in einem alten Herrenhaus aber einen deutlich düstereren, fast schon gotischen Horror-Ton in die Reihe – und spielte weltweit rund 1,3 Milliarden US-Dollar ein. Dass Universal nun wieder bei ihm anklopft, spricht dafür, dass das Studio auf jemanden setzen will, der die Mechanik der Reihe bereits kennt.

Seither hat Bayona weiter an großen Produktionen gearbeitet: Für Amazon inszenierte er die ersten beiden Folgen von Die Ringe der Macht, für Netflix das oscarnominierte Überlebensdrama „Die Schneegesellschaft” über den Flugzeugabsturz in den Anden 1972. Bekannt wurde er mit dem Gruselfilm „Das Waisenhaus” und dem Tsunami-Drama „The Impossible” mit Naomi Watts, Ewan McGregor und Tom Holland.

Warum Gareth Edwards gegangen ist

Im August war bekannt geworden, dass Gareth Edwards für die Fortsetzung von „Jurassic World: Die Wiedergeburt” nicht zurückkehrt; laut Deadline waren kreative Differenzen der Grund. Universal und Amblin starteten daraufhin die Suche nach einem Nachfolger.

Universal äußerte sich damals knapp und freundlich: „Wir hatten eine großartige Erfahrung bei der Zusammenarbeit mit Gareth an Jurassic World Rebirth.” Edwards selbst will sich laut Deadline auf eigene Originalstoffe konzentrieren, die er derzeit entwickelt.

Was für den achten Teil feststeht

Am Gerüst ändert die Regiefrage nichts: Scarlett Johansson, Jonathan Bailey und Mahershala Ali sollen zurückkehren, sofern es ihre Terminkalender zulassen. Das Drehbuch hat erneut David Koepp geschrieben, der bereits „Jurassic Park” und „Vergessene Welt: Jurassic Park” adaptierte und auch „Die Wiedergeburt” verfasste.

Gedreht werden könnte nach derzeitigem Stand schon 2027, ein Kinostart wurde noch nicht datiert – auch kein deutscher. Es wäre der achte Film der Reihe. Inhaltlich ist bislang nichts bekannt; „Die Wiedergeburt” drehte sich um eine Geheimmission, bei der Dino-DNA für ein Wundermedikament beschafft werden sollte.

Warum ein Regiewechsel hier nichts Ungewöhnliches ist

Die Reihe hat den Stab schon oft weitergereicht: Steven Spielberg verfilmte 1993 Michael Crichtons Roman und inszenierte 1997 auch die Fortsetzung, Joe Johnston übernahm für „Jurassic Park III”, Colin Trevorrow startete 2015 die „Jurassic World”-Trilogie, J.A. Bayona übernahm den Mittelteil. Über sieben Filme hinweg gab es fünf verschiedene Kern-Besetzungen und Regie-Teams.

Konstant blieben nur die Architekten im Hintergrund: Spielberg und Produzent Frank Marshall. Ein Regiewechsel ist für „Jurassic” also eher Normalzustand als Krisensignal – die komplette Chronologie der Reihe findest du in unserer Übersicht zu Jurassic Park und Jurassic World.

Die Zahlen hinter der Entscheidung

„Jurassic World: Die Wiedergeburt” war 2025 ein klarer Erfolg: rund 870 Millionen US-Dollar weltweit, davon 340 Millionen in Nordamerika. Trotzdem markiert der Film einen Rückgang. Die drei Filme der Trevorrow-Ära mit Chris Pratt und Bryce Dallas Howard hatten jeweils die Milliardenmarke geknackt.

Bei Produktionsbudgets, die regelmäßig über 250 Millionen US-Dollar liegen, ist das ein Unterschied, der zählt. Universal sucht deshalb einen Regisseur, der die Reihe wieder nach oben zieht – und Bayona hat mit „Das gefallene Königreich” bereits einmal einen Milliarden-Erfolg für „Jurassic” geliefert.

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