„Hellraiser“-Regisseur David Bruckner inszeniert „Smile 3“ für Paramount
Paramount macht „Smile 3“: David Bruckner („Hellraiser“, „The Night House“) führt Regie, Nick Antosca schreibt das Drehbuch. Reihen-Schöpfer Parker Finn liefert das Grundgerüst und bleibt Produzent.
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Paramount macht den dritten Teil seiner Horrorreihe offiziell: David Bruckner führt bei „Smile 3” Regie, das Drehbuch schreibt Nick Antosca. Das hat Variety exklusiv berichtet. Damit gibt Reihen-Schöpfer Parker Finn, der die ersten beiden Filme geschrieben und inszeniert hat, den Regiestuhl erstmals ab.
Ganz raus ist Finn allerdings nicht. Er hat das Grundgerüst für den dritten Teil entwickelt und dem Studio vorgestellt, und er bleibt als Produzent an Bord, gemeinsam mit Temple Hill. Jonathan Fass ist als Executive Producer dabei. Einen Starttermin oder Angaben zur Handlung gibt es noch nicht.
Wer ist David Bruckner?
Bruckner gehört zu den gefragtesten Horror-Regisseuren der vergangenen Jahre. Bekannt wurde er mit Beiträgen zu Anthologiefilmen wie „V/H/S” und „Southbound”, danach folgten der Folk-Horror „The Ritual” (2017) und das Psychogramm „The Night House” (2020) mit Rebecca Hall. 2022 inszenierte er für Hulu die Neuverfilmung von Clive Barkers „Hellraiser”.
Auf seinem Tisch liegt derzeit noch mehr: Er schreibt und entwickelt für Warner Bros. ein Remake des Science-Fiction-Horrorklassikers „The Blob”, ist für Universals Romanverfilmung „The Caretaker” mit Sydney Sweeney vorgesehen und soll für A24 den Horrorfilm „Mice” drehen. In welcher Reihenfolge diese Projekte entstehen, ist offen – „Smile 3” reiht sich jedenfalls in einen vollen Kalender ein.
Nick Antosca schreibt das Drehbuch
Nick Antosca ist im Genre ebenfalls kein Unbekannter. Er schrieb das Drehbuch zu „Antlers” (2021), entwickelte die Hulu-Serie „The Act” mit und schuf zuletzt die Apple-Miniserie „Cape Fear”. Auch die jüngste Colleen-Hoover-Verfilmung „Verity” stammt aus seiner Feder.
Ob die Hauptfiguren der ersten beiden Filme zurückkehren, ist unklar. Beide Teile funktionierten bislang als eigenständige Geschichten mit neuen Figuren: In „Smile - Siehst du es auch?” jagt der lächelnde Fluch die Therapeutin Rose Cotter (Sosie Bacon), in „Smile 2 - Siehst du es auch?” geht er auf den Popstar Skye Riley (Naomi Scott) über. Gut möglich, dass auch der dritte Teil wieder neu ansetzt.
Parker Finn dreht das „Possession”-Remake
Dass Finn diesmal nicht selbst inszeniert, hat einen einfachen Grund: Er arbeitet für Paramount an einer Neuverfilmung des Kultfilms „Possession” von 1981, mit Callum Turner und Margaret Qualley in den Hauptrollen. Der Film ist in den USA für den 11. Juni 2027 angesetzt, einen deutschen Termin gibt es noch nicht. Finn hat seit dem Erfolg des ersten „Smile” einen First-Look-Vertrag mit dem Studio.
Wohin die Reihe gehen könnte, hat Finn nach dem Start von Teil 2 im Gespräch mit The Hollywood Reporter angedeutet: Künftige Teile könnten „größer, abgedrehter und noch verrückter” werden. Wichtig sei ihm aber, dass die Geschichten im Kern menschlich und nah an den Figuren bleiben, auch wenn die Welt größer wird.
Warum Paramount an „Smile” festhält
Die Reihe ist für Paramount ein seltener Glücksfall. Der erste Film war ursprünglich für das Streaming gedacht, kam dann doch ins Kino und spielte weltweit rund 217 Millionen Dollar ein – kein anderer originärer Horrorfilm war 2022 erfolgreicher. Die Fortsetzung blieb mit rund 138 Millionen Dollar zwar darunter, war bei einem Budget von knapp 28 Millionen Dollar aber ebenfalls ein klarer Gewinn.
Zusammen kommt die Reihe damit auf mehr als 350 Millionen Dollar. Für ein Studio, das mit Paramount Primal gerade ein eigenes Genre-Label aufbaut, ist ein dritter Teil deshalb fast schon Pflicht. Wann „Smile 3” in die Kinos kommt, dürfte sich entscheiden, sobald Bruckners Terminkalender und das Drehbuch stehen.
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Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
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