Paladin (Marvel): Kopfgeldjäger aus VisionQuest – Todd Stashwick, Ausrüstung und Comic-Herkunft
Paladin ist der Kopfgeldjäger, der in VisionQuest Jagd auf Vision macht, gespielt von Todd Stashwick. Was die Serie über ihn verrät, woher er in den Comics kommt und was er kann.
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Paladin ist der Kopfgeldjäger, der in „VisionQuest” auf Vision angesetzt wird – und der Erste in der Serie, der dem Androiden ernsthaft gefährlich wird. Gespielt wird er von Todd Stashwick, den Fans als Captain Liam Shaw aus „Star Trek: Picard” kennen. Wer Paladin bezahlt, hält die Serie bislang offen.
In den Marvel-Comics ist Paladin seit 1978 ein Söldner ohne bekannte Identität: Er arbeitet mal mit, mal gegen Daredevil, Spider-Man und Captain America – immer für den, der zahlt. Hier steht, was die ersten vier Folgen über den MCU-Paladin verraten, woher die Figur in den Comics kommt und was sie kann.
Auf einen Blick
Wer ist Paladin? Ein Söldner und Kopfgeldjäger aus den Marvel-Comics, der für Geld arbeitet und sich dabei an einen eigenen Ehrenkodex hält.
Bürgerlicher Name: unbekannt; in den Comics tritt er oft als Paul Denning auf.
Erster Comic-Auftritt: Daredevil #150 (Cover-Datum Januar 1978), erdacht von Jim Shooter und Carmine Infantino.
MCU-Debüt: „VisionQuest” (Disney+, seit 14. Oktober 2026), gespielt von Todd Stashwick.
Ausrüstung: in den Comics Betäubungspistole, kugelsicherer Anzug und Helm mit Infrarotsicht; in der Serie Adamantium-Munition und Adamantium-Panzerung.
Auftraggeber in VisionQuest: offen – Billy Maximoff und Doctor Doom hat Showrunner Terry Matalas ausgeschlossen (Stand 21. Oktober 2026).
Paladin in VisionQuest
Spoiler-Hinweis: Dieser Abschnitt nennt Details aus den Folgen 1 bis 4 von „VisionQuest”.
Paladin taucht schon in der ersten Folge auf: Seine Leute greifen Vision in Edinburgh an. Paladin hat nichts gegen ihn persönlich, er erledigt einen bezahlten Auftrag – und er weiß, womit man einen Körper aus Vibranium verletzt. Mit Adamantium-Munition beschädigt er Vision so schwer, dass sich J.A.R.V.I.S. in Folge 2 opfert, damit Vision überlebt. Dabei hält sich Paladin an einen Kodex: Unbeteiligte will er nicht treffen.
Folge 2 macht klar, dass der Name ein Erbe ist. Der heutige Paladin ist nur der jüngste in einer langen Reihe von Kopfgeldjägern, die ihn getragen haben, und greift auf deren Wissen und Mittel zurück. In Folge 3 bekommt er laut ScreenRant seine Vorgeschichte: Sein Vater war eines der Ziele des früheren Paladin, der den Jungen verschonte und großzog. Deshalb nimmt der heutige Paladin seinen Eid so ernst.
Seine Panzerung aus Adamantium hat Paladin laut ScreenRant von den Zehn Ringen bekommen, der Organisation, die im MCU inzwischen Xu Xialing führt, die Schwester von Shang-Chi. Nebenbei erfährt man, dass er abseits der Kamera bereits mit Daredevil aneinandergeraten ist. Mehr zu den Folgen steht in unserem Artikel zu Folge 3 und 4.
Wer hat Paladin beauftragt?
Das ist das große Rätsel der Serie. Showrunner Terry Matalas hat im Interview mit dem YouTube-Kanal New Rockstars zwei Kandidaten ausgeschlossen: Billy Maximoff, den Sohn von Wanda und Vision, und Doctor Doom. Zugleich dämpfte er die Erwartung an eine Enthüllung im Format Tony Stark – wichtig sei der Auftraggeber trotzdem. Die Details stehen in unserem Artikel zu Matalas’ Aussagen.
Ob der Auftraggeber bis zum Finale am 11. November 2026 enthüllt wird, ist offen. Die Folgen 5 und 6 erscheinen am 28. Oktober, Folge 7 am 4. November bei Disney+. Matalas und Todd Stashwick kennen sich aus der dritten Staffel von „Star Trek: Picard”, bei der Matalas Showrunner war.
Wer ist Paladin in den Comics?
Paladin debütiert in Daredevil #150, geschrieben von Jim Shooter und gezeichnet von Carmine Infantino, mitten in einer Geschichte um den Purple Man. Seinen Namen leiht er sich von der Westernserie Have Gun – Will Travel aus den Fünfzigern, deren Held sich ebenfalls Paladin nennt und als Revolverheld gegen Bezahlung arbeitet. Wer hinter der Maske steckt, hat Marvel bis heute nicht verraten; Paul Denning ist nur ein Deckname.
Was Paladin ausmacht, ist seine Haltung: Er ist Profi, kein Idealist. In Marvel Team-Up #108 streitet er mit Spider-Man darüber, ob Helden umsonst arbeiten sollten – Paladin findet das naiv. Gleichzeitig hält er sich an Absprachen, solange der Preis stimmt. Genau diese Mischung aus Söldner und Ehrenmann übernimmt auch „VisionQuest”.
Kräfte und Ausrüstung
Paladin ist körperlich leicht übermenschlich: Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Reflexe und Widerstandskraft liegen über dem Maß eines trainierten Menschen, ohne ihn in die Liga der großen Superhelden zu heben. Dazu kommt Handwerk: Er ist Scharfschütze, Detektiv, Leibwächter und Spion und beherrscht Boxen, Judo, Savate und Taekwondo.
Den Rest erledigt die Ausrüstung. Seine Betäubungspistole kann in den Comics nur er selbst bedienen, der Anzug ist kugelsicher, der Helm hat ein luftdichtes Visier mit einer Stunde Sauerstoffvorrat und Infrarotlinsen. Die Serie rüstet ihn für einen Gegner wie Vision auf: Adamantium-Kugeln statt Betäubung, Adamantium-Panzerung statt Stoffanzug.
Paladin in den Comics: Wild Pack, Heroes for Hire, Thunderbolts
Über Jahrzehnte ist Paladin vor allem Gastfigur. Lange arbeitet er gegen Bezahlung mit Silver Sable und ihrem Wild Pack zusammen, später gehört er zu den Heroes for Hire – und entpuppt sich während des Civil War als Doppelagent, der für S.H.I.E.L.D. Captain America jagt. In der Ära Dark Reign holt ihn Norman Osborn zu den Thunderbolts.
Auch dort bleibt er sich treu: Auf Elektra angesetzt, wird er überwältigt und gibt ihr den Schlüssel zu ihrer Zelle. In Shadowland kämpft er an der Seite von Silver Sable, Misty Knight und Shroud, zuletzt heuert ihn in Venom War der Konzern Alchemax an. Eine kurze Beziehung mit der Wasp gehört ebenso zu seiner Geschichte wie die Rivalität mit Misty Knight.
| Jahr | Titel | Rolle |
|---|---|---|
| 1978 | Daredevil #150 | Comic-Debüt, Geschichte um den Purple Man |
| 1981 | Marvel Team-Up #108 | Streit mit Spider-Man über Heldenarbeit gegen Bezahlung |
| 2006 | Heroes for Hire | Mitglied, im Civil War Doppelagent für S.H.I.E.L.D. |
| 2009 | Thunderbolts (Dark Reign) | Söldner im Team von Norman Osborn |
| 2010 | Shadowland | an der Seite von Silver Sable und Misty Knight |
| 2026 | VisionQuest (Disney+) | MCU-Debüt, gespielt von Todd Stashwick |
Verwandte Charaktere
Paladins Ziel in der Serie ist Vision. Zu den übrigen neuen Figuren aus „VisionQuest” gehören Jocasta, Tommy Maximoff alias Speed und seine Freundin Lisa Molinari, in den Comics Coat of Arms. Den Gegenspieler in Visions eigenem Kopf porträtieren wir auf der Seite zu Ultron.
Paladin ist ein Kopfgeldjäger, der in der Disney+-Serie „VisionQuest” auf Vision angesetzt wird. Er trägt einen Namen, den vor ihm schon andere Söldner führten, schießt mit Adamantium-Munition und hält sich an einen eigenen Kodex. Gespielt wird er von Todd Stashwick.
Todd Stashwick spielt Paladin in „VisionQuest”. Bekannt ist er vor allem als Captain Liam Shaw aus der dritten Staffel von „Star Trek: Picard” und als Deacon aus „12 Monkeys”.
Das hat „VisionQuest” bislang nicht verraten (Stand 21. Oktober 2026). Showrunner Terry Matalas hat Billy Maximoff und Doctor Doom als Auftraggeber ausgeschlossen. Das Finale läuft am 11. November 2026 bei Disney+.
In den Comics ist Paladin leicht übermenschlich stark, schnell und widerstandsfähig und ein ausgebildeter Kämpfer und Scharfschütze. Er nutzt eine Betäubungspistole, einen kugelsicheren Anzug und einen Helm mit Infrarotsicht. In „VisionQuest” kämpft er mit Adamantium-Munition und Adamantium-Panzerung.
Nicht im klassischen Sinn. Paladin ist Söldner und arbeitet für den, der bezahlt – mal gegen Helden wie Daredevil und Captain America, mal mit ihnen, etwa bei den Heroes for Hire. Auch in „VisionQuest” verfolgt er Vision aus Auftrag, nicht aus Feindschaft.
Paladin erschien erstmals in Daredevil #150 mit Cover-Datum Januar 1978, geschrieben von Jim Shooter und gezeichnet von Carmine Infantino.
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