Star Wars

Star Wars Reihenfolge: Alle Filme chronologisch und nach Kinostart

Alle Star-Wars-Filme in der richtigen Reihenfolge — chronologisch nach Handlung, nach Kinostart, nach Trilogie und als Machete Order. Plus Streaming-Tipp und Ausblick auf „Starfighter“ 2027.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · 13.07.2022 ·Aktualisiert 28.08.2026 ·6 Min. Lesezeit
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Star Wars Reihenfolge: Alle Filme chronologisch und nach Kinostart
Disney

„Star Wars” ist die Filmreihe, bei der die Frage nach der richtigen Reihenfolge selbst Teil der Popkultur geworden ist. Das liegt an der Entstehungsgeschichte: George Lucas begann 1977 mit Episode IV, schob ab 1999 die Prequel-Trilogie davor und Disney legte ab 2015 die Sequel-Trilogie hinten dran. Dazu kamen zwei Einzelfilme und seit 2026 ein Kinofilm, der aus einer Serie hervorgegangen ist.

Stand August 2026 umfasst die Reihe zwölf Kinofilme. Der jüngste, „Star Wars: The Mandalorian and Grogu”, lief am 20. Mai 2026 in den deutschen Kinos an und ist seit dem 2. September 2026 auf Disney+ verfügbar. Der nächste Kinofilm, „Star Wars: Starfighter” mit Ryan Gosling, startet am 26. Mai 2027 in den deutschen Kinos — dem Jahr, in dem der erste Film 50 wird. Hier bekommst du alle Reihenfolgen: chronologisch nach Handlung, nach Kinostart, nach Trilogie und als Machete Order.

Auf einen Blick

Wie viele Star-Wars-Filme gibt es? Zwölf Kinofilme: die neun Episoden der Skywalker-Saga, dazu „Rogue One”, „Solo” und seit 2026 „The Mandalorian and Grogu”.

In welcher Reihenfolge schauen? Für Einsteiger nach Kinostart (Episode IV zuerst), für den durchgehenden Handlungsbogen chronologisch ab Episode I. Beide Listen stehen unten.

Wo streamen? Alle Filme laufen bei Disney+, „The Mandalorian and Grogu” seit dem 2. September 2026.

Was kommt als Nächstes? „Star Wars: Starfighter” am 26. Mai 2027 im Kino, davor am 20. Januar 2027 die zweite Staffel von Ahsoka auf Disney+.

Star Wars in chronologischer Reihenfolge

Diese Reihenfolge folgt der Handlung, nicht dem Kinostart. Du beginnst mit der Prequel-Trilogie, gehst über die Einzelfilme „Solo” und „Rogue One: A Star Wars Story” in die Original-Trilogie und schließt mit der Sequel-Trilogie ab. Der Vorteil: Anakins Fall und Lukes Aufstieg erzählen sich als durchgehender Bogen. Der Nachteil: Die größte Wendung der Reihe — Vaders Enthüllung in Episode V — verliert ihre Wirkung, weil du sie schon aus Episode III kennst.

Star Wars nach Erscheinungsdatum

Die klassische Variante und für Einsteiger die bessere: Du schaust die Filme so, wie das Publikum sie erlebt hat. Erst die Original-Trilogie ab 1977, dann die Prequels, dann die Sequels, dazwischen die Einzelfilme. Alle Überraschungen sitzen dort, wo sie hingehören.

Was ist die Machete Order?

Die Machete Order geht auf einen Blogbeitrag von Rod Hilton aus dem Jahr 2011 zurück. Anfang 2015 schaffte sie es sogar in die US-Late-Night-Show von Seth Meyers, der sie zusammen mit Patton Oswalt so erklärte:

Du schaust zuerst „Krieg der Sterne” (Episode IV) und „Das Imperium schlägt zurück” (Episode V). Am Ende erfährst du, dass Darth Vader Lukes Vater ist — Cliffhanger. Dann springst du zu Episode II, „Angriff der Klonkrieger”. Episode I überspringst du komplett. In Episode II siehst du, wie Anakin im Grunde dasselbe durchmacht wie Luke, nur dass er auf die dunkle Seite fällt. Danach Episode III, „Die Rache der Sith” — am Ende ist er Darth Vader. Und dann Episode VI, „Die Rückkehr der Jedi-Ritter”, wo Luke ihn erlöst.

Der Trick funktioniert, weil die Prequels zur Rückblende werden: Du erfährst Vaders Vorgeschichte genau in dem Moment, in dem Luke sie erfährt. Zu beachten ist, dass Hilton die Reihenfolge entwarf, als es nur die sechs Episoden der Prequel- und Original-Trilogie gab. Episode VII erschien erst Ende 2015 — die Sequel-Trilogie hängst du also hinten an.

Die Star-Wars-Trilogien einzeln schauen

Wenn du dich auf eine Ära beschränken willst, funktioniert jede der drei Trilogien für sich. Lucasfilm gliedert die Skywalker-Saga selbst in drei Zeitalter.

Age of Republic: Das Zeitalter der Republik

Die Prequel-Trilogie, also Episode I bis III. Erzählt wird der Fall der Galaktischen Republik und der Aufstieg des Imperiums — und mit ihm der Weg des Sklavenjungen Anakin Skywalker zu Darth Vader. Zwischen dem Abschluss dieser Trilogie 2005 und dem nächsten Kinofilm vergingen zehn Jahre.

Age of Rebellion: Das Zeitalter der Rebellion

Die Original-Trilogie, Episode IV bis VI. 1977 schrieb, produzierte und inszenierte George Lucas „Krieg der Sterne” und legte damit das Fundament des Franchise. Im Zentrum stehen der erwachsene Luke Skywalker, Han Solo und Prinzessin Leia im Kampf gegen Darth Vader. Lucasfilm hat diese drei Filme 2026 offiziell in „Center Trilogy” umbenannt — als Mittelstück der neunteiligen Saga.

Age of Resistance: Das Zeitalter des Widerstands

Die Sequel-Trilogie, Episode VII bis IX, mit Rey im Zentrum. Nachdem George Lucas seine Produktionsfirma Lucasfilm 2012 an Disney verkauft hatte, setzte der Konzern die Geschichte nach Darth Vaders Tod fort und beendete die Skywalker-Saga.

Die Filme außerhalb der Skywalker-Saga

Drei Kinofilme gehören nicht zu den neun Episoden. „Rogue One: A Star Wars Story” (2016) spielt unmittelbar vor Episode IV und erzählt, wie die Pläne des Todessterns gestohlen wurden. „Solo: A Star Wars Story” (2018) zeigt Han Solos erstes großes Abenteuer und liegt zeitlich zwischen Episode III und IV.

„Star Wars: The Mandalorian and Grogu” ist der erste Kinofilm, der aus einer Star-Wars-Serie hervorgegangen ist. Er setzt die Handlung nach der dritten Staffel von „The Mandalorian” fort und spielt in der frühen Neuen Republik, also nach Episode VI. Regie führte Jon Favreau, Pedro Pascal kehrte als Din Djarin zurück, dazu kamen Sigourney Weaver und Jeremy Allen White. Der Film startete am 20. Mai 2026 in Deutschland und spielte weltweit über 250 Millionen Dollar ein — für einen Star-Wars-Kinofilm ein verhaltenes Ergebnis. Seit dem 2. September 2026 läuft er auf Disney+.

Wie geht es mit den Star-Wars-Filmen weiter?

Star Wars: Starfighter (2027)

Der nächste Kinofilm kommt am 26. Mai 2027 in die deutschen Kinos (US-Start: 28. Mai) und ist ein Neuanfang: „Star Wars: Starfighter” spielt fünf Jahre nach Episode IX und damit am bislang spätesten Punkt der Zeitlinie. Shawn Levy inszeniert, Ryan Gosling spielt Kade Auberon, an seiner Seite stehen Mia Goth, Matt Smith, Aaron Pierre und Amy Adams. Lucasfilm-Chefin Kathleen Kennedy beschreibt den Film als eigenständige Geschichte — weder Fortsetzung noch Vorgeschichte, mit überwiegend neuen Figuren. Die Dreharbeiten liefen von August bis Dezember 2025.

Was sonst noch in Arbeit ist

Über Starfighter hinaus ist wenig gesichert. „Rogue Squadron” von Patty Jenkins wurde bereits 2020 angekündigt, hat aber bis heute keinen Starttermin. Der Film um Rey und die New Jedi Order unter Sharmeen Obaid-Chinoy steckt seit Jahren in der Entwicklung. Und „The Hunt for Ben Solo” hat Dave Filoni auf der D23 2026 endgültig abgesagt. Wenn ein Projekt in den Listen oben ohne Datum steht, ist genau das der Grund.

Was ist mit den Star-Wars-Serien?

An der Reihenfolge der Filme ändern die Serien nichts — sie füllen die Lücken dazwischen. „The Mandalorian”, „Ahsoka”, „Obi-Wan Kenobi”, „Andor” und „Star Wars: Skeleton Crew” auf der Live-Action-Seite, „Star Wars: The Clone Wars” und „Star Wars Rebels” im Animationsbereich. Einen eigenen Fahrplan hat vor allem Clone Wars, weil die Serie nicht chronologisch ausgestrahlt wurde: den Guide zur chronologischen Clone-Wars-Reihenfolge findest du separat.

Für 2027 ist mit der zweiten Staffel von „Ahsoka” am 20. Januar nur noch eine einzige Live-Action-Serie angekündigt — Lucasfilm setzt wieder stärker aufs Kino. Alle Serien im Überblick findest du auf unserer Übersicht der Star-Wars-Serien.

Alle Star-Wars-Filme mit Einspielergebnis

Star Wars Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice

Die Star Wars Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 4 der erfolgreichsten Filmreihen.

Einspielergebnis

10.69 Milliarden US Dollar

Erhebungszeitraum

12. Oktober 2026

Quelle

Box Office Mojo

Für Einsteiger nach Kinostart: erst die Original-Trilogie (Episode IV bis VI), dann die Prequels (I bis III), dann die Sequels (VII bis IX). So sitzen die Wendungen dort, wo sie hingehören. Wer den durchgehenden Handlungsbogen will, schaut chronologisch ab Episode I — nimmt dafür aber in Kauf, dass Vaders Enthüllung in Episode V ihre Wirkung verliert.

Zwölf Kinofilme (Stand August 2026): die neun Episoden der Skywalker-Saga, dazu „Rogue One: A Star Wars Story“, „Solo: A Star Wars Story“ und „Star Wars: The Mandalorian and Grogu“. Der dreizehnte, „Star Wars: Starfighter“, kommt am 26. Mai 2027.

Eine 2011 von Rod Hilton vorgeschlagene Reihenfolge: Episode IV, V, II, III, VI — Episode I entfällt komplett. Die Prequels werden dadurch zur Rückblende an genau der Stelle, an der Luke von seiner Herkunft erfährt. Die Sequel-Trilogie hängst du hinten an.

Alle Kinofilme laufen bei Disney+. „Star Wars: The Mandalorian and Grogu“ ist dort seit dem 2. September 2026 verfügbar.

„Star Wars: Starfighter“ am 26. Mai 2027, mit Ryan Gosling als Kade Auberon und Shawn Levy als Regisseur. Der Film spielt fünf Jahre nach Episode IX und ist eine eigenständige Geschichte mit überwiegend neuen Figuren.

Nein. Die Serien erweitern das Universum, ändern aber nichts an der Handlung der Filme. Eine Ausnahme ist „Star Wars: The Mandalorian and Grogu“: Der Film setzt die dritte Staffel von [The Mandalorian] fort und liest sich mit Serienkenntnis deutlich runder.

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