
- Erste Folge
- 15.01.2016
- Letzte Folge
- 03.11.2019
Die Garde der Löwen Staffel 3
Der Kampf um das Geweihte Land
Im großen Kampf um das Geweihte Land stellt sich die Garde der Löwen dem als Feuergeist zurückgekehrten Scar. Während der Schlacht wird Kion von der Kobra Ushari gebissen und trägt fortan eine Narbe über dem linken Auge. Ono verliert sein Augenlicht, als er Bunga aus giftigen Vulkandämpfen rettet.
Ushari wird von Bunga umgestoßen und stürzt in den Vulkan des Outlands in den Tod. Kion gelingt es schließlich, Scar zu besiegen und ihn ins Jenseits zu verbannen. Damit ist die Bedrohung des Geweihten Landes beendet.
Weil Kion und Ono im Kampf verletzt wurden, bricht die Garde der Löwen zum Baum des Lebens auf, um dort Heilung zu finden. Auf dem Weg erhält die Garde Zuwachs: Anga stößt als Schärfste im Blick dazu, und Ono nimmt künftig die Rolle des Klügsten ein.
Der Harmattan-Sturm
Auf dem Weg zum Baum des Lebens erreicht die Garde der Löwen das erste Wegzeichen ihrer Reise, einen Wasserfall im Hinterland. Mit Hilfe von Anga, der neuen Scharfsichtigen des Teams, erspähen sie in der Ferne das nächste Ziel: einen Iroko-Baum.
Kaum bricht die Garde auf, stellt sich ihr der Leopard Makucha in den Weg und fordert sie auf, sein Revier zu verlassen. Gemeinsam mit seinen Gefährten Fahari und Jiona greift er an, bis ein Harmattan, ein heftiger Staubsturm, den Kampf unterbricht. Anga führt die Garde zu einer Höhle am Wasserfall, in der die Leoparden bereits Schutz gefunden haben.
Gereizt vom Schmerz seiner Narbe droht Kion einen neuen Streit mit Makucha vom Zaun zu brechen, bis seine Freunde ihn beruhigen und Makini ihm rät, zur Beruhigung Tuliza zu kauen. Makucha erklärt, ein Harmattan könne Wochen andauern, und bietet an, die Garde aus seinem Revier zu führen. Trotz Fulis Warnung nimmt Kion das Angebot an.
Unterwegs rettet Makucha Kion vor einem herabstürzenden Felsen, behauptet aber, er habe nur sich selbst in Sicherheit bringen wollen. Als Makini von den vielen seltenen und kranken Tieren am Baum des Lebens erzählt, fasst Makucha einen heimtückischen Plan: Er will die Garde über eine Klippe in die Irre führen und Makini zwingen, ihn zum Baum des Lebens zu bringen.
Makucha lotst die Garde in einen Canyon, der an einer Klippe endet; im aufgewirbelten Staub erkennt niemand die Gefahr. Erst als Ono vom Sturm fortgeweht wird, bemerkt er die geänderte Windrichtung und durchschaut den Verrat. Bunga stürzt beinahe in die Tiefe und kann sich nur an einem Ast halten, bis Anga ihn rettet.
Auf Onos Warnung hin suchen die Mitglieder der Garde hinter Felsen Schutz; die Leoparden überhören den Hinweis und werden vom Sturm davongetragen. Wütend beschließt Makucha, der Garde allein zum Baum des Lebens zu folgen, während seine Gefährten sich weigern. Die Garde erreicht schließlich den Iroko-Baum und zieht weiter in Richtung eines zweigipfligen Berges.
Vorsicht Lawine!
Auf dem Weg zum Baum des Lebens muss die Garde der Löwen einen verschneiten Berg überwinden. Um Zeit zu sparen, besteht Kion darauf, den Gipfel zu überklettern, statt den Berg zu umgehen, doch er rutscht auf dem Schnee aus und reißt die gesamte Garde mit sich den Hang hinab.
Als Fuli erneut vorschlägt, den Berg zu umgehen, beharrt der vom Schmerz seiner Narbe gereizte Kion auf dem Aufstieg. Makini entdeckt eine Familie Schneeaffen, die sich in einer heißen Quelle entspannt; Anga erschreckt die Tiere, als sie nach dem Weg fragen will, denn sie fürchten Greifvögel.
Ungeduldig setzt Kion das Brüllen der Großen ein, um ein Loch durch den Berg zu sprengen. Fuli warnt ihn, dass die Narbe sein Urteil trübt, doch er brüllt und löst eine Lawine aus. Die Garde kann die Schneeaffen in Sicherheit bringen, deren Zuhause jedoch unter den Schneemassen begraben wird.
Kion entschuldigt sich und verspricht, den Schneeaffen ein neues Zuhause zu suchen. Die Matriarchin Yuki nennt die Bedingungen: eine heiße Quelle mit reichlich Nahrung und ohne Bäume, in denen große Vögel nisten könnten. Anga findet eine passende Quelle, die jedoch abseits des Weges liegt und von vielen Bäumen umgeben ist. Trotz Fulis Mahnung zur Eile besteht Kion darauf, dorthin aufzubrechen.
Am Ziel erschrecken fliegende Hörnchen die Schneeaffen, die daraufhin in ein tiefes Loch im Schnee stürzen; auch Bunga fällt hinein. Weil Kion nicht mehr klar denken kann, bittet er Fuli, die Führung zu übernehmen. Anga hebt Bunga und die Schneeaffen schließlich mit ihren Krallen aus dem Loch in Sicherheit.
Auf Fulis Anweisung sucht Anga eine neue heiße Quelle, und die Garde geleitet die Schneeaffen zu einem neuen Zuhause. Erst danach gönnt Fuli dem Team eine kurze Verschnaufpause.
Der Berggeist
Auf dem Weg zum nächsten Moja-kwa-Moja-Stein gelangt die Garde der Löwen in einen Bambuswald. Dort trifft sie auf ein Rudel Roter Pandas, das den Honigdachs Bunga ehrfürchtig als „Sonnesen Kuhn“, seinen Auserwählten, begrüßt – jenen legendären Helden, der die Pandas vom gefürchteten Geist des Berges befreien soll.
Der betagte Domog, Hüter der Legenden, erzählt der Garde von diesem Geist: einer unsichtbaren Macht, die die Pandas einst aus ihrer Heimat vertrieben hat. Die Pandas wollen Bunga nicht ziehen lassen, ehe er den Geist besiegt hat, auch wenn Kion klarzustellen versucht, dass Bunga schlicht ein Mitglied der Garde ist.
Schließlich stellt sich heraus, dass der vermeintliche Geist in Wahrheit eine listige Schneeleopardin namens Chuluun ist. Nachdem die Garde Chuluun besiegt hat, kann sie ihre Reise fortsetzen.
Doch die Gefahr ist nicht gebannt: Der Leopard Makucha findet Chuluun und überredet sie, sich ihm auf seinem Weg zum Baum des Lebens anzuschließen.
Der geheimnisvolle Sumpf
Die Garde der Löwen durchquert einen Sumpf, um zum nächsten Moja-kwa-Moja-Stein jenseits davon zu gelangen. Mitten im feuchten Gelände wird sie von einem Rudel wütender Mangusten angegriffen – erzürnt darüber, dass Bunga ahnungslos ihre Schnecken verspeist hat. Kions Versuche, die Tiere zur Vernunft zu bringen, bleiben erfolglos.
In ihrer Panik packt Makini den Vogel Ono und läuft davon, um ihn zu beschützen. Unterwegs lässt sie sich von schwebenden blauen Sumpflichtern verzaubern und folgt ihnen kreuz und quer durch den Morast, Onos Warnungen zum Trotz. Schließlich haben sich die beiden verirrt, und der Boden gibt unter ihnen nach: Sie stürzen in eine Höhle unterhalb des Sumpfes.
Nachdem die Garde die Mangusten schließlich auseinandergetrieben hat, bemerkt sie das Fehlen von Makini und Ono und macht sich auf die Suche nach den beiden – die unter dem Sumpf festsitzen und einen Weg zurück an die Oberfläche finden müssen.
Die Dracheninsel
Auf dem Weg zum nächsten Moja-kwa-Moja-Stein stößt die Garde der Löwen erstmals auf einen Ozean, den Makini von ihrer früheren Reise zum Baum des Lebens wiedererkennt. Am Strand rettet ein rosafarbener Delfin namens Lumba-Lumba den übermütigen Bunga aus den Wellen und erzählt den Freunden von ihrem Leben im Meer. Während Beshte sich herzlich von ihr verabschiedet, weist eine alte Zibetkatze die Gruppe eindringlich auf gefährliche Drachen weiter vorn hin.
Die Garde glaubt nicht an Drachen und zieht trotz der Warnung über eine Landbrücke auf die Halbinsel weiter. Dort greift sie ein Komodowaran namens Ora an, zu dem sich zwei weitere Warane gesellen. Bunga, der gegen Gift immun ist, stürzt sich furchtlos auf die Angreifer. Kion setzt schließlich das Gebrüll der Ahnen ein, verliert dabei aber die Kontrolle: Sein Zorn fegt das Meerwasser hinweg und lässt Lumba-Lumba auf dem Trockenen stranden.
Als Oras Gruppe erneut angreift, kämpft die Garde gemeinsam mit dem gestrandeten Delfin. Am Ende brüllt Kion einen Weg von der Insel frei, der Lumba-Lumba zurück ins Meer trägt und zugleich Ora und die übrigen Warane fortspült. Die Garde kann ihre Reise fortsetzen.
Ohne Wissen der Garde finden unterdessen der Leopard Makucha und die Schneeleopardin Chuluun den fortgespülten Ora und überreden ihn, sich ihnen auf dem Weg zum Baum des Lebens anzuschließen – um sich dort an der Garde der Löwen zu rächen.
Reise der Erinnerungen
Die Garde der Löwen folgt weiter den Moja-kwa-Moja-Steinen in Richtung Baum des Lebens. Als Orientierung dienen diesmal vor allem die Erinnerungen der jungen Mandrill-Fährtenleserin Makini, die diesen Weg als Kind schon einmal mit ihren Eltern Kitendo und Fikiri gegangen ist. Doch Landschaften verändern sich: Ein Fluss, ein Wasserloch und ein Wasserfall, an die Makini sich erinnert, sind längst ausgetrocknet, und die Umwege, die sie der Garde abverlangt, bringen Anführer Kion zunehmend in Bedrängnis.
Die Reise führt die Gruppe in eine ausgedehnte Wüste. Beshte, das Nilpferd, bekommt einen Sonnenbrand, worauf der Vogel Anga ihm mit ihren Flügeln Schatten spendet. Als ein Sandsturm aufzieht und aufgewirbelter Sand Kions Narbe trifft, verliert er die Beherrschung und fährt Makini scharf an – entschuldigt sich aber kurz darauf für seinen Ausbruch. Hilfe kommt von einem Wüstenspringmaus namens Tupp, die Kion zuvor erschreckt hatte und sich dennoch anbietet, den Weg zu weisen.
Ein weiterer Sandsturm verweht die Spuren der Garde, und die Gruppe ist verloren. Makini zweifelt an sich selbst und glaubt, Kion enttäuscht zu haben. In Rückblenden erinnert sie sich an die Lehren ihrer Eltern: an Fikiris Rat, beim Vorwärtsgehen auch zurückzublicken, und an die gemeinsamen Momente auf ihrer ersten Reise zum Baum des Lebens.
Tupp erklärt schließlich, dass sich die Wüstentiere an den Sternen orientieren. Damit löst sich das letzte Rätsel: Die vermeintliche Wegmarke – ein Feld weißer Blumen – entpuppt sich als vier helle Sterne am Nachthimmel, die an ihrer festen Position den Weg zu den Klippen weisen. Kion entschuldigt sich bei Makini dafür, an ihr gezweifelt zu haben, und die Garde erreicht die Klippen und den nächsten Moja-kwa-Moja-Stein.
Wettlauf zur Tuliza-Pflanze
Nach der Durchquerung der Wüste erreicht die Garde einen Strand an einem Salzmeer. Kions Narbe und die Hitze haben ihn gereizt gemacht, doch auf Makinis Rat legt er sich ins Salzwasser, was den Schmerz lindert und ihn ruhiger werden lässt. Weil der Tuliza-Vorrat aufgebraucht ist, erspäht Anga neue Tuliza weit jenseits des Meeres.
Fuli zieht allein los, um die Pflanze zu holen, verirrt sich jedoch in einem Schluchtenlabyrinth. Dort trifft sie den männlichen Geparden Azaad, der ihr vorwirft, in sein Revier einzudringen. Den Weg zur Tuliza will er ihr nur zeigen, wenn sie ihn in einem Rennen schlägt.
Das erste Rennen verliert Fuli, als der Pfad unter ihr einbricht. Beim Rückkampf nimmt Azaad eine riskante Abkürzung und droht abzustürzen – Fuli kehrt um und rettet ihn. Aus Dankbarkeit führt er sie zur Tuliza und wird ihr Freund.
Am Strand hält unterdessen eine lärmende Schar Flamingos die übrige Garde auf Trab. Als Kion zwischen den Vögeln aufwacht, droht er fast das Brüllen der Ahnen zu entfesseln, bevor die Garde ihn beruhigen kann. Fuli und Azaad treffen rechtzeitig mit der Tuliza ein, Makini verabreicht sie, und Kion beruhigt sich und entschuldigt sich bei den Flamingos. Nach dem Abschied von Azaad setzt die Garde ihren Weg zum Baum des Lebens fort.
Mama Binturong
Auf ihrem Weg zum Baum des Lebens erreicht die Garde einen Wald und trifft den freundlichen Tapir Tenuk. Als Makini das Wort Tuliza erwähnt, flieht er panisch – und auch die anderen Tiere reagieren verängstigt. Der Grund: Die gierige Mama Binturong hat alle Tuliza im Wald an sich gerissen und die Tiere so eingeschüchtert, dass sie das Wort meiden.
Während Makini ihren Stab ablegt, um Kions Narbenschmerz mit Tuliza-Blüten zu lindern, stehlen Mama Binturongs Stachelschweine den Stab, an dem noch Tuliza haftet. Ohne ihn kann die Garde den Baum des Lebens nicht finden. Angas Suche aus der Luft bleibt erfolglos, bis ein Gibbon namens Seisou das Versteck tief im Steinwald verrät.
Die Felsspalten des Steinwalds sind für die übrige Garde zu eng, also dringt Bunga allein in das Versteck ein. Er holt den Stab zurück und setzt seinen Gestank ein, um Mama Binturong und ihre Stachelschweine zu blenden – zugleich verdirbt der Gestank ihren Tuliza-Vorrat.
Bunga entkommt mit dem Stab und etwas Tuliza. Außer sich vor Wut schwört Mama Binturong Rache, lässt ihre Stachelschweine zurück und nimmt allein die Verfolgung der Garde auf. Die Garde findet wieder zusammen und setzt ihre Reise zum Baum des Lebens fort.
Freunde bis zum Ende
Auf dem Weg zum Baum des Lebens macht Kions Narbe ihm schwer zu schaffen. Der Schmerz wird stärker, und Bunga ist überzeugt, dass sich das Gift in Kions Körper ausbreitet und ihn verändert – so wie es einst Scar ins Böse getrieben hat.
Kion wird zusehends gereizt. Er gönnt der Garde keine Pause, fährt einen Pfau an und stößt seine Freunde vor den Kopf. Als selbst Makinis Tuliza ihn nicht mehr beruhigt, geht er auch sie und Beshte an, der ratlos ist, weil er plötzlich nicht mehr freundlich sein soll.
Fuli versucht, Kion zur Vernunft zu bringen, doch er fordert sie zum Kampf um die Führung der Garde heraus. Bunga geht dazwischen und hält ihm offen vor, dass alle ihn inzwischen für böse halten. Kion schreit, dass er nicht böse sei – und erschrickt über den eigenen Ton. Beschämt läuft er davon.
Allein sieht Kion in einer Spiegelung ein Bild, das Scar gleicht, und erlebt eine Vision, in der Scar ihn drängt, das Böse anzunehmen. Kion weist das zurück, stürzt dabei aber von einer Klippe und kann sich nur noch an einem Ast festhalten.
Seine Freunde suchen ihn. Anga erreicht ihn zuerst, kann ihn aber nicht hochziehen, und auch Bunga scheitert – er entschuldigt sich bei Kion dafür, an ihm gezweifelt zu haben. Schließlich gelingt die Rettung mit den Kletterkünsten des Nebelparders Yun Mibu. Kion bittet seine Freunde um Verzeihung, und Beshte vergibt ihm sofort. Auf Fulis Drängen legt sich Kion zur dringend nötigen Ruhe.
Der Baum des Lebens
Kurz vor dem Ende ihrer langen Reise erreicht die Garde der Löwen einen Gebirgspass, der zum Baum des Lebens führt. Dort löst Bunga versehentlich einen Steinschlag aus.
Die Night Pride, die Beschützer des Baums, halten die Ankömmlinge für eine Bedrohung und greifen an. Im Kampf verliert Kion die Kontrolle über das Brüllen der Ahnen und schleudert Baliyo durch die Luft. Rani stellt daraufhin klar, dass Kion und seine Freunde am Baum des Lebens nicht willkommen sind.
Im Inneren berichtet Rani ihrer Großmutter, Königin Janna, von dem Gebrüll. Janna erkennt darin das Brüllen der Ahnen und trägt Rani auf, die Garde doch willkommen zu heißen.
Nachdem Rani die Geister ihrer verstorbenen Eltern um Rat gefragt hat, führen sie und die Night Pride die Garde schließlich zum Baum des Lebens.
Der Fluss der Geduld
Die Löwengarde erreicht den Baum des Lebens, wo Rani sie ihrer Großmutter vorstellt, Königin Janna, der Hüterin des Baums. Kion und Ono sollen geheilt werden: Onos Augen in wenigen Tagen, doch Kions Leiden, das Gift in seiner Narbe, braucht Zeit und Geduld.
Die Heilerin Nirmala führt Kion an Dirisha, den Fluss der Geduld, und stellt ihm eine Aufgabe: Er soll eine orangefarbene Blume von einer Klippe jenseits des Flusses holen, aber genau nach ihren Anweisungen, indem er auf einen treibenden Baumstamm wartet. Der ungeduldige Kion scheitert wiederholt, weil er Abkürzungen nehmen will.
Makuchas Rudel aus Makucha, Chuluun und Ora ist der Garde gefolgt und greift den Baum des Lebens an. Die Nachtwache wehrt die Angriffe ab. Rani ist erzürnt, dass Kion die Räuber hergeführt hat, und weist seine Hilfe zurück; Janna mahnt Kion, erst sich selbst zu heilen, ehe er anderen helfen könne.
Beim erneuten Angriff lähmt Ora den jungen Baliyo mit seinem Gift. Diesmal wartet Kion geduldig auf den Stamm, meistert die Aufgabe und holt die Blume und eilt rechtzeitig herbei, um Baliyo vor Chuluun zu retten. Gemeinsam mit Rani drängt er die Leoparden über den Hügel zurück, und Bunga verjagt sie mit seinem Gestank.
Die zertrampelte Blume ist am Ende nebensächlich: Nirmala erklärt, dass es nicht um die Blume ging, sondern darum, die Aufgabe zu vollenden. Kion spürt, dass der Schmerz in seiner Narbe nachlässt, ein erster Schritt der Heilung, auch wenn der Weg noch lang ist.
Draußen vor dem Pass gibt sich Mama Binturong dem zerstrittenen Rudel zu erkennen und erklärt sich zu dessen neuer Anführerin.
Großmutter Ginterbong
Am Baum des Lebens ruht sich die Löwengarde aus. Nirmala kann endlich Onos Augenlicht heilen, während Kion weiter wegen des Gifts in seiner Narbe behandelt wird. Bunga lernt die Honigdachsin Binga kennen, die ihm verblüffend ähnlich ist, und liefert sich mit ihr einen Wettstreit nach dem anderen.
Außerhalb des Baums schmiedet Mama Binturong mit Makuchas Rudel einen Plan: Sie will sich von der Nachtwache als Tier in Not „retten“ lassen und als harmlose alte „Ginterbong“ verkleidet in den Baum des Lebens gelangen, um dessen Schwächen auszukundschaften und sich an Bunga für ihre zerstörte Tuliza zu rächen.
Die List gelingt: Die Nachtwache vertreibt das Rudel und führt die vermeintlich verletzte Mama zum Baum des Lebens. Als „Großmutter Ginterbong“ täuscht sie Königin Janna und erkundet die Umgebung. Dabei erfährt sie, dass Kion krank und die betagte Königin kaum geschützt ist.
Mama Binturong plant einen Angriff bei Sonnenaufgang: Mit einem vorgetäuschten Hilferuf will sie die erschöpfte Nachtwache fortlocken, damit das Rudel die Königin ausschalten kann; Bunga soll ihr allein überlassen bleiben.
Doch Ono, dessen Sehkraft geschwächt, dessen Spürsinn aber geschärft ist, bemerkt Ungereimtheiten: Die „Großmutter“ klettert trotz Humpeln mühelos und kennt Chuluuns Namen. Er durchschaut die Falle und warnt die Garde. Kion und die Garde schlagen Makuchas Rudel zurück, und Bunga vertreibt Mama Binturong gemeinsam mit Binga, indem die beiden sie mit vereintem Gestank besprühen.
Zum Schluss danken Rani und Kion Ono: Auch wenn er nicht mehr der „Scharfäugigste“ ist, ist er doch der „Scharfsinnigste“ und bleibt ein fester Teil der Löwengarde.
Poa, der Zerstörer
Beshti hat einen Tag für sich allein, während seine Freunde beschäftigt sind, und beschließt auf Baliyos Vorschlag hin, das Gebiet rund um den Baum des Lebens zu erkunden und neue Tiere kennenzulernen. Im Schneegebiet bringt ihm der Eisbär Tangaagim bei, mit festen, schweren Schritten zu gehen, um nicht auszurutschen.
Bei den Pinguinen zerstört Beshti jedoch versehentlich die Eisrutsche, was Pinguino für Absicht hält. Kurz darauf löst Beshti einen Steinschlag über zwei Bergziegen und eine Flutwelle aus, die zwei Spitzmäuse fortspült. Die betroffenen Tiere halten ihn für eine Gefahr und melden ihn der Nachtgarde – Pinguino tauft ihn nach seinem Lieblingsspruch „Poa“ kurzerhand den „Zerstörer“.
Als Gerüchte über ein riesiges, zerstörerisches Monster die Runde machen, erfährt auch Beshti davon und ist entsetzt. Rani und Baliyo durchstreifen das Gebiet auf der Suche nach dem Ungeheuer; erst durch Pinguinos zweite Beschwerde erkennt Rani, dass mit „Poa, dem Zerstörer“ in Wahrheit der gutmütige Beshti gemeint ist.
Niedergeschlagen verbannt sich Beshti selbst vom Baum des Lebens. Die Garde organisiert daraufhin ein Treffen, bei dem er das Vertrauen der Tiere zurückgewinnen soll. Auf dem Weg dorthin flieht Pinguino ausgerechnet vor Beshti einen gefährlichen Eisgrat hinauf, rutscht ab und stürzt – doch Beshti fängt ihn im letzten Moment auf.
Vor den versammelten Tieren erklären Kion und Rani, dass Beshti freundlich und keineswegs zerstörerisch ist. Als Beshti mit Pinguino auf dem Rücken eintrifft und dieser verkündet, Beshti habe ihm das Leben gerettet, ist sein Ruf wiederhergestellt – die Tiere stimmen einen „Poa“-Ruf an.
Lang lebe die Königin!
Mama Binturong und ihre Armee greifen die Tigerin Varya und ihre Jungen an, die am Baum des Lebens Zuflucht suchen. Die Garde der Löwen und die Nachtgarde eilen herbei und retten die Tiger. Kurz darauf überbringt die Eule Ullu die Nachricht, dass die alte Königin Janna nach Rani, Kion und der Nachtgarde verlangt.
Am Baum des Lebens angekommen, finden sie Janna im Sterben. Sie verabschiedet sich von ihrem Enkel Baliyo, ihrem Sohn Surak, ihrer Schülerin Nirmala und ihrer Enkelin Rani und versichert dieser, dass sie bereit sei, mit Makini als königlicher Mjuzi zu regieren. Janna stirbt, und Kion tröstet die trauernde Rani.
Bei Jannas Begräbnis an den Trauerweiden gesteht Rani ihre Zweifel. Kion erzählt, dass er als neuer Anführer der Garde einst dasselbe empfand und von seinem Großvater Mufasa ermutigt wurde; wegen seiner Narbe scheut er inzwischen die Begegnung mit Mufasa, doch Rani rät ihm, dennoch mit ihm zu sprechen.
Zurück am Baum des Lebens zeigt Makini Rani eine Wand voller Bilder, die ihr bei der Herrschaft helfen sollen. Als Varya um dauerhaften Schutz bittet, gewährt Rani ihn und weist den Tigern mithilfe des Moschustiers Kiril ein Revier in der Tundra zu. Kion spricht schließlich doch mit Mufasa, der ihm seine Unterstützung zusichert.
Bei Sonnenuntergang wird Rani zur neuen Königin des Baums des Lebens gekrönt – und erkennt, dass sie, wie ihre Großmutter geglaubt hatte, bereit ist zu regieren.
Der See der Besinnung
Das Nachtrudel und die Garde der Löwen verteidigen gemeinsam den Baum des Lebens gegen Makuchas Armee – Makucha, Chuluun, Ora und Mama Binturong. Dabei geraten die beiden Gruppen darüber aneinander, wer die Führung übernimmt. Nach dem Gefecht ziehen sich die Angreifer zunächst zurück.
Kion ist frustriert, weil er das Gebrüll nicht kontrollieren kann, und seine Narbe lässt ihn an seiner Eignung als Anführer zweifeln. Mama Binturong belauscht ihn und hält ihn für führungsunfähig. Kion schlägt vor, dass die Garde tagsüber und das Nachtrudel nachts patrouilliert.
Die Heilerin Nirmala bringt Kion zum See der Besinnung, Pratibimba, und versichert ihm, dass seine Narbe ihn nicht zu einem Verwandten von Scar macht. Anga erinnert Kion an die Anfänge der Garde: Als Junge bewahrten er, Bunga, Fuli und Beshte ein ausgesetztes Ei vor Janjas Hyänen – aus dem Ei schlüpfte Ono. Die Erinnerung gibt Kion sein Selbstvertrauen zurück.
Mama Binturong plant unterdessen einen Hinterhalt. Als die Angreifer Pratibimba erreichen, wird Beshte im Kampf verletzt. Das Nachtrudel trifft ein, und die Feinde ziehen sich erneut zurück. Nirmala erklärt, dass Oras Gift langsam nachlässt.
Im Gespräch mit Mufasa erkennt Kion, dass nicht die Narbe, sondern das Gift ihn unkontrollierbar machte. Er entschließt sich, das Gebrüll dorthin zurückzugeben, woher es stammt. Mufasa schickt ihn zur Cikha-Steilwand, wo der Geist Askaris ihn als Anführer der ersten Garde der Löwen erkennt. Da Kion bereit ist, das Gebrüll loszulassen, hält Askari ihn für bereit, es zu meistern.
Triumph des Gebrülls
Kion ist inzwischen geheilt, weigert sich aber weiterhin, sein Gebrüll einzusetzen – was Bunga misstrauisch macht. Er teilt seine Sorge mit Rani und Makini. Makini kommt dahinter, dass Kion heimlich an der Cikha-Steilwand trainiert, so wie einst Askari, der erste Anführer der Garde der Löwen.
Askari lehrt Kion, dass ein Schüler bereit sein muss, das Gebrüll loszulassen, um dessen volle Macht zu beherrschen. Währenddessen schart Mama Binturong neue Verbündete um sich und hilft Makucha, Chuluun und Ora dabei, den Baum des Lebens an sich zu reißen.
Die Angreifer sperren Makini und das Nachtrudel ein, indem sie den Eingang zum Baum des Lebens mit einem Felsbrocken blockieren, und überwältigen die Tiere, die der Rest der Garde beschützt. Mama Binturong befiehlt Ora und den Komodowaranen, Beshte daran zu hindern, den Felsen wegzuschieben.
Kion schließt sein Training rechtzeitig ab und kehrt zurück. Mit dem nun gemeisterten Gebrüll vertreibt er die Feinde, zerstört den Felsbrocken und befreit Makini und das Nachtrudel. Mit dem Gebrüll der Ahnen erzeugt er schließlich einen Wirbelsturm, der die Angreifer weit fortträgt.
Kion ist nun vollständig geheilt, und das Gebrüll ist zum Baum des Lebens zurückgekehrt. Zur Überraschung der Garde bittet Rani Kion, am Baum des Lebens zu bleiben, bevor die Garde in die Pride Lands zurückkehrt.
Reise ins Geweihte Land
Am Baum des Lebens ringt Kion mit der Entscheidung, ob er dort bleiben oder ins Geweihte Land zurückkehren soll. Sein Großvater Mufasa rät ihm, den für ihn richtigen Weg zu wählen, während Königin Rani ihn gern an ihrer Seite behielte, damit er mit der Nacht-Garde den Baum des Lebens schützt. Nach einem gemeinsamen Lied bittet Rani ihn offen, als König zu bleiben.
Da treffen Bunga, Beshte, Fuli, Ono und Anga ein: Kion ist geheilt, und die Feinde sind besiegt. Kurz darauf erscheint der Gepard Azaad und führt Jasiri sowie den geläuterten Janja herbei. Sie bringen die Nachricht, dass Zira mit einer Armee von Outsidern das Geweihte Land angreift. Kion beschließt, heimzukehren, um den Krieg zu verhindern. Rani verleiht der gesamten Garde das Mal der Nacht-Garde, und die Freunde verabschieden sich von Makini, die als Mjuzi am Baum des Lebens bleibt.
Auf dem Rückweg führt Azaad die Gruppe über die schnellste Route. Immer wieder setzt Kion das Brüllen der Ahnen ein, um Hindernisse zu überwinden – er bahnt einen Weg durch eine Schlucht, hilft den Gefährten über eine tiefe Kluft, entfacht einen Sturm, um einen Damm zu brechen und auf einem Baumstamm flussabwärts zu reisen, und räumt Sandsturm und Sumpf aus dem Weg.
An der Großen Steinmauer vor dem Geweihten Land sprengt Kions Brüllen ein Loch – doch dahinter staut sich ein riesiger See, der nun hervorbricht und Klippspringer und Schliefer fortzuschwemmen droht. Die Garde arbeitet zusammen: Während einige die Tiere in Sicherheit bringen, schichten Beshte und Ono Felsen auf, und Kion flickt mit dem Brüllen schließlich das Loch. Kion erkennt, dass ihm seine Freunde wichtiger sind als die Macht des Brüllens.
Nachdem die Mauer repariert ist, erreicht die Gruppe das Ödland. In der Ferne ist bereits der Königsfelsen zu sehen. Kion schmiedet einen Plan, um Zira zu finden und aufzuhalten, und die Garde setzt gemeinsam mit Azaad, Janja und Jasiri den Weg nach Hause fort.







