„Weichen" setzt unmittelbar nach der Explosion des vorangegangenen Cliffhangers ein: Der hintere Wagen detoniert, doch Sam hat es zuvor geschafft, alle Fahrgäste herauszuholen. Er selbst überlebt mit nur wenigen Glassplittern im Kopf, während die Detonation unter den Passagieren wie im Kontrollraum für Schäden und Panik sorgt. Beim Räumen des Waggons kommt Petra ums Leben – sie wird im Gedränge zu Tode getrampelt.
Über der Erde halten die meisten Sam weiterhin für einen der Täter, obwohl er längst wieder die Führung übernommen hat, um die Geiseln am Leben zu halten. Sam durchschaut, dass ihm eine Falle gestellt wird, und erkennt darin eine Bedrohung für alle im Zug.
Die zentrale Enthüllung der Episode: Der Drahtzieher ist der MI5-Agent Robert Lang, der eigentlich den Konvoi zum Transport von John Bailey-Brown – dem überlebenden Bösewicht der ersten Staffel – bewachen soll. Lang arbeitet für Peter Faber und ist dafür verantwortlich, Bailey-Brown zur U-Bahn zu bringen.
Für Marsha Nelson spitzt sich die Lage zu: Ihre vermeintlich freundlichen Nachbarn entpuppen sich als Feinde. Sie flieht in den Wald und muss mit ansehen, wie die beiden den Personenschützer ermorden, der sie eigentlich beschützen sollte.
Das Ende
Sam und Jess verlassen den Zug, um die Gleise von Hand umzustellen: Sie haben erkannt, dass die Behörden sie nicht mehr orten können und dass an der Station Bergmannstraße ein Hinterhalt wartet. Zeitgleich findet der Kontrollraum einen in einer Babyflasche versteckten Datenstick, der belegt, dass Jess während der Entführung Freddie brutal getötet hat. Ada stuft sie sofort als ernste Gefahr ein und ordnet an, auf Sicht zu schießen. Als sich der Zug nähert, fällt ein Schuss, das Bild wird schwarz – das Schicksal von Sam und Jess bleibt offen.