In der Rahmenhandlung liest der Journalist Daniel in Louis' Archiv die Tagebücher der jungen Claudia. Im Rückblick liegt Claudia nach dem Brand schwer verbrannt im Sterben, und Louis fleht Lestat an, sie zu verwandeln. Lestat zögert – sie sei zu jung –, willigt aber ein, als ihm klar wird, dass eine gemeinsame „Tochter“ Louis wieder an ihn bindet. Verwandelt erwacht Claudia stärker als zuvor.
Claudia lernt die Regeln des Vampirdaseins. Sie und Louis können telepathisch kommunizieren, ohne dass Lestat mithört – obwohl die drei sich als „Familie“ Geheimnisfreiheit geschworen haben. Bei ihrer ersten Jagd reißt sie sich vom vorgesehenen Opfer los und tötet stattdessen einen Polizisten. Ihr Blutdurst ist unstillbar; sie erhält bald einen eigenen Sarg und bemerkt, dass Lestat sich heimlich zu Louis in dessen Sarg legt.
Ein Jahr vergeht. Claudia führt Tagebuch über das seltsame, aber glückliche Zusammenleben. Als Louis' Mutter stirbt, nimmt er Claudia und Lestat mit zur Totenwache, wo Claudias unbekümmerter Umgang mit dem Tod und die Anwesenheit Lestats die Familie verstören. Im Körper eines Teenagers gefangen, während ihr Verstand reift, sehnt sich Claudia nach eigenen Erfahrungen und begegnet dem jungen Charlie, in den sie sich verliebt.
Bei einem Rendezvous verliert Claudia die Kontrolle und tötet Charlie mit einem Biss. Verzweifelt bringt sie seinen Leichnam zu Lestat und bittet, ihn zu verwandeln – doch Charlie ist tot, und Lestat lässt sie stattdessen zusehen, wie sein Körper verbrannt wird: eine Lehre, sich nie an Sterbliche zu binden. Von Trauer überwältigt, hält Claudia ihre Haut in die Sonne, die sie versengt; mit Charlies letzten Worten – er nannte sie einen Engel – im Ohr endet die Folge auf einer düsteren Note.