Louis erklärt dem Journalisten Daniel, wie ein Unsterblicher zu töten ist - durch Verhungern, Feuer oder Enthauptung. Heimlich schmieden Claudia und Louis telepathisch einen Plan gegen Lestat, der New Orleans wegen der immer zahlreicheren Pilger vor dem Haus verlassen will. Claudia weiht Louis nicht vollständig ein, aus Angst, seine Nähe zu Lestat könnte alles verraten.
Als Vorwand plant Claudia einen ausschweifenden Faschingsball, der zugleich als Jagd dienen soll. Sie besorgt Gift, um ausgewählte Gäste zu einem für Lestat unbemerkbaren Betäubungsmittel zu machen. Der Ball wird rasch zum Stadtgespräch von New Orleans.
Auf dem Ball zeigen sich Lestat und Louis erstmals öffentlich als Paar. Beim Zubeißen bemerkt Lestat das Gift; Antoinette tritt auf und offenbart, dass Lestat sie zur Vampirin gemacht und als Spionin benutzt hat - sie hat die Gespräche von Louis und Claudia belauscht.
Doch Claudia hat den Verrat einkalkuliert: Sie ersticht Antoinette und enthüllt, dass sie das Gift einem anderen Opfer gab und Antoinette gezielt eine falsche Fährte hören ließ. Der vergiftete Lestat bricht zusammen; unter Tränen durchtrennt Louis ihm die Kehle. Statt ihn zu verbrennen, wickeln die beiden Lestats Körper in einen Teppich und lassen ihn beim Müll zurück, bevor sie nach Europa fliehen.
In der Gegenwart durchschaut Daniel die Erzählung: Louis habe Lestat bewusst am Leben gelassen, sodass er zurückkehren konnte. Als Daniel aufbegehrt, schwebt Rashid empor und gibt sich als jahrhundertealter Vampir zu erkennen. Louis stellt ihn als Armand vor - die Liebe seines Lebens.