Als Teil der afrofuturistischen Anthologie ist „Herderboy“ ein eigenständiger Kurzfilm des ugandischen Regisseurs Raymond Malinga. Er spielt im futuristischen Hochland des Chwezi-Königreichs, wo ein eingespieltes Trio von Hirten kostbare Cyborg-Rinder vor gefährlichen Geistwesen schützt. Die Tiere tragen an ihren Hörnern Kristalle aus einem Stoff namens Chwezinit, der die technologisch fortgeschrittene Gesellschaft mit Energie versorgt und über den die Hirten die Herde steuern.
Der Teenager Ndahura hat sich als blinder Passagier unter die Herde gemischt. Er träumt davon, selbst Hirte und Krieger zu werden wie seine ältere Schwester Katono, die Anführerin der Gruppe. Als er heimlich versucht, mit einem Chwezinit-Stab ein Kalb zu lenken, schlägt der Plan fehl und lockt Raubtiere an. Das Alpha-Monster Nyamiyonga greift die Herde an und verschleppt das Kalb.
Während die Hirten die Verluste bereits abschreiben, folgt Ndahura dem Ungeheuer in seine Höhle, befreit das gefangene Kalb und bezwingt schließlich Nyamiyonga mithilfe eines Kristalls, mit dem er das Wesen zähmt. Zurück bei den anderen wird er als vollwertiger Hirte in die Gruppe aufgenommen.