Das von Zack Snyder selbst inszenierte Staffelfinale besteht fast vollständig aus der großen Schlacht zwischen Sigrids Verbündeten und den Asen. Abseits des Kampfes stellt die Seid-Kona Aile Odin direkt gegenüber, um Egills Tod abzuwenden. Odin, besessen davon, seine eigene Zukunft zu sehen, zwingt sie, ihm diese zu offenbaren – zum Preis seiner Erinnerung. In seinen Visionen sieht er seinen eigenen Niedergang: verbrannte Götzen, eine von einer neuen Religion beherrschte Zukunft. Vor Wut weidet er Aile aus.
Egill kämpft sich zu spät zu ihr durch, doch an Ailes Stelle tritt eine neue Seid-Kona – eine Vereinigung von Asen und Wanen, die zugleich Freyas Weitblick und Odins Erinnerung in sich trägt. Egill bleibt an ihrer Seite. Auf dem Schlachtfeld fordert Thor derweil zahlreiche Opfer: Er erschlägt König Tiwaz und den zum Wolf verwandelten Ulfr.
Am schwersten wiegt der Tod von Hervor, die sich opfert, um Sigrid zu retten. Statt von den Walküren nach Walhall geholt zu werden, zerren Hände sie hinab zu Hel. Dort erfährt sie, dass Walhall keine Belohnung ist, sondern nur Odins Art, sich ein Heer gefallener Krieger zu sichern – in Hel bleibt Hervor davon verschont und endlich frei von den Göttern.
Thor bietet Sigrid die Kapitulation an, doch sie lehnt ab. Als Thor kurz davor ist, Leif zu töten, schleudert Sigrid ihren Speer Antler – der jedoch nicht Thor, sondern Baldr durchbohrt. Baldrs Tod gilt als eines der auslösenden Ereignisse von Ragnarök, dem prophezeiten Untergang der Götter und der Welt.
Freya bringt den trauernden Thor nach Walhall und nimmt Sigrid so ihre Rache. Als diese sich Loki zuwendet, ersticht er sie – im Wissen, dass ihr Tod auf dem Schlachtfeld sie nach Walhall führt, wo sie Thor weiter verfolgen kann. Die Staffel endet damit, dass Sigrid in den Hallen Walhalls erwacht, an Thors Seite, der ihr sagt: Das Lied der Sigrid hat gerade erst begonnen.