Mit der siebten Folge beginnt der Krieg. Sigrid und Leif führen ein Heer aus Frostriesen und Wanen nach Asgard, wo es sofort zum Zusammenstoß mit den Streitkräften der Asen kommt. Baldrs Verwirrung deutet an, dass die Asen nichts von Lokis Betrug mit den vergifteten Äpfeln wissen – doch Thor wurde beim Übertreten der Grenze Wanaheims ertappt, was den Asen als Rechtfertigung genügt.
Nach dem ersten Gefecht schleichen sich Sigrid, Hervor und Andvari in der Nacht davon und lassen Leif und Egill zu deren eigenem Schutz zurück. Ihr Ziel ist es, Thor mit Freyas Hilfe zu töten – doch er erwartet sie bereits. Im letzten Moment greift Loki ein. Andvari jedoch kann seinen Wunsch nach Rache am Trickster-Gott nicht zügeln und wird dafür von Loki erschlagen.
Der Vorfall führt schmerzhaft vor Augen, dass Loki kein Verbündeter aus Güte ist: Sein einziges Ziel ist es, Ragnarök und damit den Tod seiner Kinder Fenrir und Jormungandr zu verhindern – die Mittel dazu sind ihm gleich. Leif, der Lokis tödlichen Schlag unabsichtlich auf Andvari umlenkte, ist am Boden zerstört und zutiefst getroffen davon, dass Sigrid ihn die ganze Zeit getäuscht hat.
Als Leif erfährt, dass Rache Sigrids einziges Ziel ist – selbst um den Preis ihres eigenen Todes – ist er entsetzt. Sigrid drängt ihn, ohne sie ein glückliches Leben mit Thyra zu führen, die seine Liebe erwidern kann. Um ihn zurückzuhalten, stößt sie ihm ein Messer ins Bein. Die Folge endet damit, dass Leif ihr verzweifelt hinterherschreit, während sie davongeht.