Q bei James Bond: Alle Darsteller, die besten Gadgets und der Stand zu Bond 26

Q bei James Bond: Alle Darsteller, die besten Gadgets und der Stand zu Bond 26 Universal Pictures
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Q ist der Quartiermeister des MI6 und baut James Bond seine Ausrüstung. Hier findest du alle vier Darsteller von Desmond Llewelyn bis Ben Whishaw, die bekanntesten Gadgets und den Stand zur Figur im Reboot Bond 26.

Q ist der Quartiermeister des MI6 und der Mann, der James Bond seine Ausrüstung baut – vom Aston Martin DB5 bis zur biometrischen Pistole. In der offiziellen Eon-Reihe haben vier Schauspieler die Figur gespielt, und sie ist damit eine der wenigen Konstanten in über 60 Jahren 007.

Konstant heißt allerdings nicht ununterbrochen: Q ist in mehr Bond-Filmen abwesend, als den meisten bewusst ist, und steht 2026 zum dritten Mal vor einem Neuanfang. Diese Seite ordnet beides ein – wer Q wann gespielt hat, wofür das Q überhaupt steht und was der Reboot unter Denis Villeneuve für die Figur bedeutet.

Auf einen Blick

Wofür steht das Q? Für Quartermaster, den Ausrüstungsverantwortlichen. Q ist kein Name, sondern ein Dienstposten – bürgerlich heißt die Figur Major Boothroyd.

Wer hat Q gespielt? In der offiziellen Eon-Reihe vier Darsteller: Peter Burton (1962), Desmond Llewelyn (1963–1999), John Cleese (1999–2002) und Ben Whishaw (2012–2021).

Wer spielte Q am längsten? Desmond Llewelyn – 17 Filme in 36 Jahren.

In welchen Bond-Filmen fehlt Q? Unter anderem in Casino Royale (2006) und Ein Quantum Trost (2008). Der Craig-Neustart strich die Figur zunächst komplett.

Was ist Q-Branch? Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des MI6, in der Bonds Ausrüstung entsteht.

Kommt Q in Bond 26 zurück? Offen. Der nächste Film ist ein Reboot mit neuer Besetzung; Ben Whishaw rechnet selbst nicht mit einer Rückkehr, würde aber zusagen.

Kommt Q in Bond 26 zurück? Der Stand im September 2026

Der nächste 007-Film entsteht unter völlig neuen Vorzeichen. Amazon MGM Studios hat die kreative Kontrolle über die Reihe übernommen, Regie führt Denis Villeneuve, das Drehbuch stammt von Steven Knight und liegt seit September 2026 als fertige Fassung vor. Produziert wird von Amy Pascal und David Heyman. Der Dreh ist nach bisherigem Stand für 2027 angesetzt, der US-Kinostart für November 2028.

Ein Darsteller für James Bond ist bis heute nicht verkündet. Gary Oldman äußerte im September 2026 die Vermutung, die Entscheidung sei längst gefallen und werde nur noch nicht bekanntgegeben. Solange der Hauptdarsteller offen ist, ist auch jede Aussage über Q Spekulation – das Umfeld einer neuen 007-Ära wird traditionell erst nach der Hauptrolle besetzt.

Ben Whishaw selbst geht nicht davon aus, dass er zurückkehrt. Er rechnet damit, dass die Reihe mit einer komplett neuen Besetzung noch einmal von vorn anfängt, hat aber deutlich gesagt, dass er zusagen würde, wenn man ihn fragt. Dieselbe Frage steht für Naomie Harris als Miss Moneypenny und Ralph Fiennes als M im Raum – mehr dazu auf unserer Seite zu Miss Moneypenny.

Wer wissen will, wie das ausgeht, schaut am besten auf die Reihe selbst: Q ist die Figur, die jeden Neuanfang überlebt hat – aber nie sofort. 1995 startete die Brosnan-Ära mit Desmond Llewelyn im Gepäck, 2006 warf der Craig-Neustart Q ohne Ersatz raus. Zurück kam die Figur erst im dritten Craig-Film. Das Muster ist also nicht „Q bleibt” oder „Q geht”, sondern: Ein Reboot verzichtet zunächst auf Q und holt ihn zurück, sobald er die Figur des Agenten wieder braucht. Für Bond 26 heißt das: Eine Abwesenheit im ersten Film wäre kein Abschied, sondern der Normalfall.

Alle Q-Darsteller auf einen Blick

Die Tabelle führt die vier Darsteller der offiziellen Eon-Reihe. Die beiden Q-Auftritte außerhalb dieser Reihe stehen weiter unten.

Darsteller Zeitraum Film Auftritte
Peter Burton 1962 James Bond 007 jagt Dr. No 1
Desmond Llewelyn 1963–1999 James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau 17
John Cleese 1999–2002 James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug 2
Ben Whishaw 2012–2021 James Bond 007 - Skyfall 3

Die Spalte Film nennt jeweils den ersten Auftritt. John Cleese ist dabei ein Sonderfall: Er war 1999 zunächst als Qs Assistent R zu sehen und erst 2002 selbst Quartiermeister.

Wofür steht das Q bei James Bond?

Das Q ist eine Abkürzung für Quartermaster – im militärischen Sprachgebrauch der Ausrüstungsverantwortliche einer Einheit. Es ist also kein Name, sondern ein Dienstgrad, genau wie das M für den Chef des MI6 oder das doppelte Null in 007. Wer „Q” für einen Vornamen hält, sitzt der häufigsten Verwechslung rund um die Figur auf.

Einen bürgerlichen Namen hat die Figur trotzdem: Major Boothroyd. Er fällt zum ersten Mal in „James Bond 007 jagt Dr. No”, wo Q Bond seine Walther PPK aushändigt, und geht zurück auf Geoffrey Boothroyd – einen schottischen Waffensammler, der Ian Fleming brieflich vorgehalten hatte, Bonds Beretta sei eine „Damenpistole”. Fleming baute ihm daraufhin eine Figur.

Von der Figur zu unterscheiden ist die Abteilung: Q-Branch ist die Forschungs- und Entwicklungsstelle des MI6, in der die Ausrüstung entsteht. Q leitet sie, ist aber nicht mit ihr identisch – in den Filmen arbeitet dort sichtbar ein ganzer Stab von Technikern an Prototypen, die regelmäßig im Hintergrund explodieren.

Die Q-Darsteller im Detail

Peter Burton – der erste Q (1962)

Q erscheint unter seinem Namen Major Boothroyd im allerersten Bond-Film „James Bond 007 jagt Dr. No”. Gespielt wurde die Rolle von Peter Burton. In dieser Fassung war die Figur eher unauffällig und diente nur der kurzen Vorstellung von Bonds berühmter Walther PPK. Burton war für den zweiten Film verpflichtet, hatte aber einen Terminkonflikt – und kehrte nie wieder zurück.

Desmond Llewelyn – der Q, den alle meinen (1963–1999)

Desmond Llewelyn ist untrennbar mit der Figur verbunden. Er spielte die Rolle über einen Zeitraum von 36 Jahren in 17 Filmen und wurde damit zum Inbegriff des MI6-Quartiermeisters. Llewelyns Q ist ein liebenswürdiger, aber strenger Ingenieur, der regelmäßig über Bonds mangelnden Respekt vor den hochentwickelten Geräten schimpft. Genau diese Reibung wurde zum Running Gag der Reihe.

Besonders ikonisch sind seine Worte: „Bitte, 007, bringen Sie es diesmal unversehrt zurück!

  • Erster Auftritt: „James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau” (1963)
  • Letzter Auftritt: „James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug” (1999) – in diesem Film deutet Q seinen Rückzug an und stellt seinen Assistenten R als möglichen Nachfolger vor.

Llewelyn starb wenige Wochen nach dem Kinostart dieses Films bei einem Autounfall. Sein Abschied im Film und sein tatsächlicher fielen dadurch fast zusammen – die Szene, in der Q im Boden versinkt, liest sich seitdem anders.

John Cleese – erst R, dann Q (1999–2002)

Den Übergang hatte die Reihe vorbereitet: John Cleese wird in „James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug” zunächst als Qs Assistent R eingeführt und ist in „James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag” selbst Quartiermeister. Cleeses Darstellung brachte eine zusätzliche komische Note in die Figur – was gut zu seinem Talent passte, aber den Ton der Reihe in eine Richtung zog, die der Neustart von 2006 komplett kassierte.

  • Erster Auftritt: „James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug” (1999) als „R”
  • Letzter Auftritt: „James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag” (2002)

Die Lücke: Warum Q in Casino Royale und Ein Quantum Trost fehlt

Mit „James Bond 007 - Casino Royale” setzte Eon Productions die Reihe 2006 neu auf und strich alles, was zu vertraut geworden war. Q und Miss Moneypenny fielen weg, weil der Film Bond als noch unfertigen Agenten zeigen und die Beziehung zwischen Bond und M ins Zentrum rücken wollte. Ein Quartiermeister, der Wundergeräte verteilt, hätte dem widersprochen.

James Bond 007 - Ein Quantum Trost” war als direkte Fortsetzung angelegt und musste in derselben Welt bleiben – also blieb auch Q draußen. Erst „James Bond 007 - Skyfall” holte die Figur 2012 zurück. Sechs Jahre und zwei Filme lang gab es also gar keinen Q, und das ist die längste Pause der Figur seit 1962.

Ben Whishaw – der Q aus dem Digitalzeitalter (2012–2021)

Mit der Rückkehr der Figur wurde sie auch neu gedacht. Ben Whishaw spielt einen jungen, technologisch versierten Q, der eher Hacker als Feinmechaniker ist. Sein erster Satz an Bond in „James Bond 007 - Skyfall” bringt das auf den Punkt: Er richte im Pyjama vor dem Frühstück mehr Schaden an als Bond in einem Jahr im Feld. Whishaw war mit 31 Jahren zudem der erste Q, der jünger war als sein Bond.

Whishaws Q zeichnet sich durch ruhigen, leicht sarkastischen Humor aus, der gut zu Daniel Craigs Bond passt. Erstmals bekommt die Figur auch ein Privatleben angedeutet – in „James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben” wird Q beim Kochen für ein Date gestört und lässt durchblicken, dass er einen Mann erwartet.

  • Erster Auftritt: „James Bond 007 - Skyfall” (2012)
  • Letzter Auftritt: „James Bond 007 - Keine Zeit zu sterben” (2021)

Q außerhalb der offiziellen Reihe

Zwei Bond-Filme gehören nicht zur Eon-Reihe und haben trotzdem einen Q. In der Satire „Casino Royale” von 1967 spielt Geoffrey Bayldon die Rolle. Und in „Sag niemals nie” (1983), dem Remake von „James Bond 007 - Feuerball” mit Sean Connery, heißt der Quartiermeister Algernon und wird von Alec McCowen gespielt – als verbitterter Beamter, dem das Budget gestrichen wurde. Beide zählen in der offiziellen Zählung nicht mit, weshalb die Tabelle oben vier statt sechs Darsteller führt.

Die besten Erfindungen von Q

Im Laufe der Filme hat Q James Bond mit einer Vielzahl cleverer und oft skurriler Gadgets ausgestattet. Zu den bekanntesten Erfindungen gehören:

  1. Aston Martin DB5Goldfinger (1964)
    Der legendäre Sportwagen, ausgestattet mit Maschinengewehren, einem Schleudersitz und Öl-Sprühvorrichtung, ist wohl Qs berühmtestes Werk.

  2. Raketen-RucksackFeuerball (1965)
    Ein flugtauglicher Jetpack, den Bond benutzt, um schnell aus einer brenzligen Lage zu entkommen.

  3. Krokodil-U-BootOctopussy (1983)
    Ein getarntes U-Boot in Form eines Krokodils, das Bond hilft, unbemerkt ins feindliche Lager zu schleichen.

  4. Explosiver KugelschreiberGoldenEye (1995)
    Ein unauffälliger Stift, der als Granate fungiert und durch eine bestimmte Anzahl von Klicks aktiviert wird.

  5. Unsichtbares AutoStirb an einem anderen Tag (2002)
    Ein Aston Martin Vanquish, der mithilfe eines speziellen Tarnsystems für das bloße Auge unsichtbar wird.

  6. Biometrische PistoleSkyfall (2012)
    Eine Waffe, die nur von Bond abgefeuert werden kann, da sie seinen Handabdruck erkennt.

An dieser Liste lässt sich die Reihe selbst ablesen: Je weiter sie in die 2010er kommt, desto unspektakulärer werden die Geräte. Whishaws Q gibt Bond in „James Bond 007 - Skyfall” nur noch eine Pistole und einen Peilsender und kommentiert das trocken damit, dass es den explodierenden Kugelschreiber nicht mehr gebe. Der Gag ist zugleich eine Ansage, wohin die Reihe wollte.

Q in den Romanen von Ian Fleming

In Flemings Büchern ist Q deutlich blasser als im Kino. Major Boothroyd taucht 1958 in Dr. No als Waffenexperte auf und tauscht Bonds Beretta gegen die Walther PPK – mehr passiert dort nicht. Die Q Branch genannte Abteilung existiert zwar, bleibt aber größtenteils Kulisse; den Erfinder-Charakter mit den Vorführungen hat erst das Kino entwickelt.

Spätere Autoren haben die Figur weitergeschrieben. In den Romanen von John Gardner übernimmt mit Ann Reilly erstmals eine Frau die Q-Abteilung, von Bond „Q’ute” genannt. Und in Kim Sherwoods Double-O-Trilogie ab 2022 ist Q eine eigenständige Hauptfigur mit Namen Ibrahim Suleiman. Wer also nach einem weiblichen oder nicht-weißen Q sucht: In den Büchern gibt es beides längst.

Kuriose Fakten über Q

  • Desmond Llewelyn hält bis heute den Rekord für die längste Darstellung derselben Figur in der James-Bond-Reihe – länger als jeder Bond-Darsteller.
  • Qs Name „Major Boothroyd” basiert auf Geoffrey Boothroyd, einem Waffenexperten, der Ian Fleming Ratschläge zu James Bonds Bewaffnung gab.
  • Ben Whishaw war der erste Q, der jünger war als der amtierende Bond-Darsteller – 31 gegen 44 Jahre.
  • Llewelyn selbst war technisch völlig unbegabt und sagte in Interviews offen, dass er kein Wort von dem verstand, was er erklärte.

Mehr zur Reihe insgesamt: alle James-Bond-Filme in der richtigen Reihenfolge und die Übersicht über alle James-Bond-Darsteller.

Q steht für Quartermaster, also den Ausrüstungsverantwortlichen. Es ist kein Vorname, sondern die Bezeichnung eines Dienstpostens im MI6. Der bürgerliche Name der Figur lautet Major Boothroyd.

In der offiziellen Eon-Reihe vier Schauspieler: Peter Burton (1962), Desmond Llewelyn (1963 bis 1999), John Cleese (1999 bis 2002) und Ben Whishaw (2012 bis 2021). Hinzu kommen Geoffrey Bayldon und Alec McCowen in den beiden Bond-Filmen außerhalb der offiziellen Reihe.

In 17 Filmen über 36 Jahre, von 1963 bis 1999. Damit hält er den Rekord für die längste Darstellung derselben Figur in der James-Bond-Reihe.

Major Boothroyd. Der Name fällt zuerst 1962 in Dr. No und geht auf den Waffensammler Geoffrey Boothroyd zurück, der Ian Fleming bei der Bewaffnung seiner Figur beriet.

Weil der Neustart von 2006 bewusst alle vertrauten Elemente strich, um Bond als noch unfertigen Agenten zu zeigen. Ein Quantum Trost war als direkte Fortsetzung angelegt und blieb in derselben Welt. Erst Skyfall holte die Figur 2012 zurück – nach sechs Jahren Pause.

Q-Branch ist die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des MI6, in der Bonds Ausrüstung entwickelt und gebaut wird. Q leitet diese Abteilung, ist aber nicht mit ihr identisch – in den Filmen arbeitet dort ein ganzer Stab von Technikern.

Das ist offen. Der nächste Film unter Denis Villeneuve ist ein Reboot mit neuer Besetzung, und Whishaw selbst rechnet nicht damit, dabei zu sein – hat aber gesagt, dass er zusagen würde, wenn man ihn fragt. Ein Bond-Darsteller ist bislang ebenfalls nicht verkündet.

Der Aston Martin DB5 aus Goldfinger (1964) mit Schleudersitz, Maschinengewehren und Öl-Sprühvorrichtung. Der Wagen ist seitdem in mehreren Bond-Filmen zurückgekehrt und gilt als das bekannteste Gadget der Reihe.

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