„Shrek - Der tollkühne Held” ist der Film, mit dem DreamWorks Animation 2001 das Märchenkino auf den Kopf stellte. Andrew Adamson und Vicky Jenson führten Regie, in den USA startete er am 18. Mai 2001, in Deutschland am 5. Juli 2001. 90 Minuten, die den Auftakt zu einer Reihe bilden, die bis heute läuft.
Handlung
Shrek lebt allein und zufrieden in seinem Sumpf, bis Lord Farquaad sämtliche Märchenwesen seines Reichs genau dorthin vertreibt. Um seine Ruhe zurückzubekommen, lässt sich der Oger auf einen Handel ein: Er soll Prinzessin Fiona aus einem drachenbewachten Turm befreien, damit Farquaad sie heiraten und endlich König werden kann.
Begleitet wird Shrek von einem sprechenden Esel, den er nicht loswird. Die Befreiung gelingt — nur ist Fiona nicht die Prinzessin, die Farquaad erwartet, und auf dem Rückweg stellt sich heraus, dass sie ein Geheimnis hütet, das sie um jeden Preis für sich behalten will.
Besetzung
Im Original sprechen Mike Myers den Oger Shrek, Eddie Murphy den Esel und Cameron Diaz Prinzessin Fiona. John Lithgow gibt den kleinwüchsigen Lord Farquaad, Vincent Cassel den französelnden Robin Hood und Conrad Vernon den Lebkuchenmann — Vernon wird später selbst Regie in der Reihe führen.
Die deutsche Fassung entstand bei der Berliner Synchron AG unter der Dialogregie von Michael Nowka, der auch dem Zauberspiegel seine Stimme leiht. Den Esel sprach Randolf Kronberg, der die Rolle bis zu seinem Tod 2007 behielt.
Einordnung in die Reihe
Hier wird das Prinzip gesetzt, von dem die ganze Shrek-Reihe lebt: Märchenfiguren werden nicht nacherzählt, sondern gegen den Strich gebürstet. Wer die Reihe zum ersten Mal sieht, fängt hier an — die Running Gags und das Figurenpersonal der Fortsetzungen setzen diesen Film voraus.
Der gestiefelte Kater fehlt noch; er kommt erst in „Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück” dazu und bekommt später eine eigene Reihe. Der Film gewann als erster überhaupt den Oscar für den besten Animationsfilm — die Kategorie wurde 2002 neu geschaffen. Dazu kam der BAFTA für das beste adaptierte Drehbuch. Bei Rotten Tomatoes stehen 88 Prozent bei 212 Kritiken.
Wie es weiterging
Weltweit spielte „Shrek - Der tollkühne Held” 494,3 Millionen US-Dollar ein und machte die Reihe damit zum Standbein von DreamWorks. Es folgten drei weitere Hauptfilme bis 2010, zwei Kinofilme mit dem gestiefelten Kater und mehrere kurze Ableger. „Shrek 5” startet am 30. Juni 2027 in den US-Kinos.
Der Oger Shrek soll Prinzessin Fiona aus einem Turm befreien, damit Lord Farquaad sie heiraten kann — im Gegenzug bekommt Shrek seinen Sumpf zurück, aus dem Farquaad alle Märchenwesen dorthin vertrieben hat.
Im Original Mike Myers als Shrek, Eddie Murphy als Esel, Cameron Diaz als Fiona und John Lithgow als Lord Farquaad. In der deutschen Fassung sprach Randolf Kronberg den Esel.
Ja. 2002 gewann der Film den Oscar für den besten Animationsfilm — es war die allererste Vergabe in dieser Kategorie. Außerdem war er für das beste adaptierte Drehbuch nominiert und gewann dort den BAFTA.
Nein. „Shrek - Der tollkühne Held” ist der erste Film der Reihe und setzt nichts voraus.