Gladiator: Die Reihenfolge der Filmreihe und der Stand zu Teil 3
Zwei Filme, 24 Jahre Abstand, ein dritter Teil in Arbeit: Hier steht die Reihenfolge der Gladiator-Filme, wie „Gladiator“ und „Gladiator II“ zusammenhängen und was zu Gladiator 3 wirklich belegt ist.
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Die Gladiator-Reihe besteht aus genau zwei Filmen, und die Reihenfolge ist dieselbe, egal ob du chronologisch oder nach Kinostart schaust: erst „Gladiator” aus dem Jahr 2000, dann „Gladiator II” von 2024. Dazwischen liegen 24 Jahre Produktionszeit – und rund 20 Jahre erzählte Zeit im Römischen Reich.
Die spannendere Frage ist längst die nach dem dritten Teil. Ridley Scott hat mehrfach bestätigt, dass er daran arbeitet; ein Kinotermin steht bis heute nicht fest. Unten findest du die Reihenfolge samt Einspielergebnis, den belegten Stand zu Gladiator 3 und die Antworten auf die Fragen, die am häufigsten gestellt werden.
Auf einen Blick
Wie viele Gladiator-Filme gibt es? Zwei: „Gladiator” (2000) und „Gladiator II” (2024). Ein dritter Teil ist angekündigt, aber nicht terminiert.
In welcher Reihenfolge schaut man sie? Chronologie und Kinostart decken sich – „Gladiator” zuerst, danach „Gladiator II”.
Wie viel Zeit liegt dazwischen? In der Handlung rund 20 Jahre: Teil 1 endet mit dem Tod des Commodus 192 n. Chr., Teil 2 spielt um 211 n. Chr.
Kommt Russell Crowe zurück? Nein. Maximus stirbt am Ende des ersten Films. Teil 2 folgt Lucius, dem Sohn von Lucilla.
Was ist der Stand zu Gladiator 3? Ridley Scott sagte dem Guardian im August 2025, der Film sei „in process”. Einen Studiotermin gibt es nicht.
Gladiator Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice
Die Gladiator Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 113 der erfolgreichsten Filmreihen.
Gladiator 3: Was belegt ist – und was nicht
Ridley Scott hat den dritten Teil schon vor dem Kinostart von „Gladiator II” ins Gespräch gebracht. Im Oktober 2024 sagte er Deadline, er habe bereits acht Seiten geschrieben und damit den Anfang eines sehr guten Fundaments. Ein knappes Jahr später wurde er deutlicher: Auf die Frage des Guardian, ob ein dritter Gladiator komme, antwortete Scott im August 2025 schlicht, der Film sei gerade „in process”.
Inhaltlich hat Scott die Richtung bereits vorgegeben. Gegenüber dem französischen Magazin Premiere verglich er das Ende von „Gladiator II” mit dem Paten: Lucius steht am Schluss mit einer Aufgabe da, die er nie wollte. Genau daraus soll der dritte Teil entstehen – die Geschichte eines Mannes, der nicht sein will, wo er ist. Scott hat außerdem angedeutet, dass der Film die Arena verlassen könnte.
Was fehlt, ist alles Verbindliche: kein bestätigter Greenlight von Paramount, kein Drehstart, kein Kinotermin. Paul Mescal, der Lucius spielt, stellte seine Rückkehr gegenüber Variety in Aussicht, ohne dass ein Vertrag bekannt wäre. Und Ridley Scott war zuletzt mit „Das Ende der Sterne” beschäftigt, seinem Endzeit-Film mit Jacob Elordi, der im August 2026 in die Kinos kam.
Wie „Gladiator” und „Gladiator II” zusammenhängen
Maximus Decimus Meridius stirbt am Ende des ersten Films in der Arena. Russell Crowe kehrt deshalb nicht zurück – die Brücke zwischen beiden Filmen sind zwei andere Figuren, die 192 n. Chr. überleben: Lucilla, die Schwester des Commodus, und ihr Sohn Lucius.
Connie Nielsen spielt Lucilla 24 Jahre nach dem ersten Film erneut. Lucius dagegen wurde neu besetzt: Im Original war er ein Kind, gespielt von Spencer Treat Clark, in der Fortsetzung übernimmt Paul Mescal die erwachsene Rolle. Damit wird aus dem Jungen, der Maximus in der Arena zusah, die Hauptfigur des zweiten Films.
„Gladiator II” knüpft auch historisch an. Die Ermordung des Commodus stürzte Rom in das Fünfkaiserjahr 193 n. Chr. Danach kam Septimius Severus an die Macht und übergab den Thron an seine Söhne Caracalla und Geta, die von 209 bis 211 n. Chr. gemeinsam regierten, bis Caracalla seinen Bruder ermorden ließ. Beide treten in der Fortsetzung als Kaiser auf – das verortet den Film um das Jahr 211 n. Chr.
Worum es in „Gladiator” geht
Der mit fünf Oscars ausgezeichnete Film erzählt von Maximus Decimus Meridius, Feldherr und Vertrauter von Kaiser Mark Aurel. Der alte Kaiser will die Macht an den Senat zurückgeben und überträgt Maximus diese Aufgabe. Als sein Sohn Commodus davon erfährt, tötet er den Vater, ernennt sich selbst zum Kaiser und lässt Maximus umbringen.
Maximus überlebt das Attentat, findet auf seinem Gut in Hispanien die ermordete Familie und wird als Sklave in die Arenen verkauft. Als „der Spanier” kämpft er sich bis nach Rom zurück, gibt sich vor Commodus zu erkennen und tötet ihn im Zweikampf – an den eigenen Verletzungen stirbt er kurz darauf. Zurück bleiben Lucilla und Lucius und die Hoffnung, dass der Senat die Macht zurückerlangt.
Wann spielen die Gladiator-Filme?
„Gladiator” setzt im Jahr 180 n. Chr. mit dem Feldzug gegen die Germanen ein und endet mit dem Tod des Commodus, historisch Ende 192 n. Chr. „Gladiator II” spielt rund zwei Jahrzehnte später, um 211 n. Chr. Die Zeitrechnung der Reihe folgt damit grob der römischen Geschichte, auch wenn beide Filme im Detail frei erzählen.
Wie erfolgreich ist die Gladiator-Reihe?
Beide Filme zusammen stehen bei rund 928 Millionen US-Dollar weltweit – Erhebungsstand 16. September 2026, Quelle Box Office Mojo. Das verteilt sich erstaunlich gleichmäßig: „Gladiator II” kam auf rund 462 Millionen Dollar und blieb damit knapp unter dem Original, das im Jahr 2000 etwa 466 Millionen einspielte. 24 Jahre Abstand haben der Reihe an der Kinokasse also kaum etwas genommen.
Ridley Scott arbeitet daran. Im August 2025 sagte er dem Guardian, Gladiator 3 sei „in process”; bereits im Oktober 2024 hatte er von acht geschriebenen Drehbuchseiten gesprochen. Einen bestätigten Greenlight, einen Drehstart oder einen Kinotermin gibt es bis heute nicht.
Zwei: „Gladiator” von 2000 mit Russell Crowe und „Gladiator II” von 2024 mit Paul Mescal. Ein dritter Teil ist angekündigt, aber weder terminiert noch abgedreht.
Erst „Gladiator” (2000), dann „Gladiator II” (2024). Chronologische Reihenfolge und Erscheinungsreihenfolge sind identisch – es gibt keine Vorgeschichte und keinen Ableger dazwischen.
Weil seine Figur Maximus am Ende des ersten Films stirbt. „Gladiator II” erzählt stattdessen von Lucius, dem Sohn von Lucilla, der als Kind den Tod von Maximus in der Arena miterlebt hat.
In der Produktion 24 Jahre: Der erste Film kam 2000 ins Kino, die Fortsetzung 2024. In der Handlung sind es rund 20 Jahre, von 192 n. Chr. bis etwa 211 n. Chr.
„Gladiator II” läuft in Deutschland seit 2025 im Abo, unter anderem bei Paramount+ sowie bei Sky und WOW. Welcher Dienst die beiden Filme aktuell führt, zeigt der STREAMEN-Button in der Reihenfolge-Tabelle weiter oben.
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Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
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