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James McAvoy, Juno Temple und Joey King drehen die KI-Komödie „Almost You“

In Glasgow laufen die Dreharbeiten zu „Almost You“: Eine Ingenieurin erschafft darin eine KI-Kopie ihrer toten Schwester. Regie führt „Ted Lasso“-Regisseur Matt Lipsey, vor der Kamera stehen McAvoy, Temple und King.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·3 Min. Lesezeit
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James McAvoy, Juno Temple und Joey King drehen die KI-Komödie „Almost You“

James McAvoy, Juno Temple und Joey King stehen gemeinsam für den Science-Fiction-Film „Almost You” vor der Kamera. Die Dreharbeiten laufen bereits in Glasgow, wie Variety exklusiv berichtet. Regie führt Matt Lipsey, der mehrere Folgen der Comedy-Serie Ted Lasso inszeniert hat – jener Serie, in der auch Juno Temple mitspielte.

„Almost You” ist als Sci-Fi-Komödie mit ernstem Kern angelegt und dreht sich um ein Thema, das kaum aktueller sein könnte: künstliche Intelligenz, die einen verstorbenen Menschen nachbildet. Einen Starttermin oder einen Verleih für Deutschland gibt es noch nicht.

Darum geht es in „Almost You”

Im Mittelpunkt steht Phoebe, eine brillante Robotik-Ingenieurin, die den Tod ihrer jüngeren Schwester Edie nicht verwinden kann. Gegen alle Vorschriften ihres Tech-Arbeitgebers nutzt sie jahrelang gesammelte Nachrichten, Videos und Social-Media-Beiträge, um eine lebensechte KI-Kopie ihrer Schwester zu erschaffen. Anfangs schenkt ihr die Replik Trost und Freude.

Doch die Erfindung zwingt Phoebe bald zu einer Frage, die sich nicht so einfach beantworten lässt: Wenn man jemanden zurückholen könnte – sollte man es dann auch tun? Welche Rollen McAvoy, Temple und King genau übernehmen, hat die Produktion bislang nicht verraten.

„Wir dachten, wir drehen einen Film über die Zukunft”

Regisseur Lipsey sieht in dem Stoff mehr als eine Zukunftsfantasie. „Es gab noch nie einen Film, der dringender gemacht werden musste als dieser”, sagte er gegenüber Variety. „Wir dachten, wir drehen einen Film über die Zukunft. Wie sich herausstellt, geht es um das Hier und Jetzt.” Seine drei Hauptdarsteller würden das Publikum „zum Lachen bringen, ihm dann das Herz brechen und es danach wieder darüber lachen lassen”.

Das Motiv der digitalen Wiederauferstehung ist im Genre nicht neu – die „Black Mirror”-Folge „Be Right Back” spielte schon 2013 eine ganz ähnliche Idee durch. Neu ist der Ton: „Almost You” setzt bewusst auf Komödie statt auf Dystopie. Den weltweiten Vertrieb hat Bankside Films übernommen, für Großbritannien und Nordamerika gemeinsam mit der UTA Independent Film Group.

McAvoy produziert mit

Für James McAvoy ist „Almost You” auch ein Wiedersehen: Produzent Danny Page hat bereits sein Regiedebüt „California Schemin’” und seinen jüngsten Film „Faith” produziert. McAvoys eigene Firma Parker Films ist ebenfalls beteiligt, finanziert wird der Film unter anderem von Blazing Griffin und Homefront Productions.

Genre-Fans kennen McAvoy vor allem als jungen Charles Xavier aus der „X-Men”-Prequel-Reihe und aus M. Night Shyamalans „Split”. Zuletzt hatte er erzählt, dass er Paramount eine Star-Trek-Serie über den jungen Jean-Luc Picard vorgeschlagen hatte. Joey King spielte unter anderem in der Miniserie „We Were the Lucky Ones”, Juno Temple neben Ted Lasso auch in der fünften Staffel von Fargo.

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