Sci-Fi / Dune

Denis Villeneuve: „Dune: Part Three“ wird ein ganz anderer Film als die ersten beiden

Zwei Monate vor dem Kinostart spricht Denis Villeneuve über das Dune-Finale: Teil drei spielt 17 Jahre später, hat ein anderes Tempo – und entstand, weil er die Saga leid war. Danach wartet James Bond.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·3 Min. Lesezeit
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Denis Villeneuve: „Dune: Part Three“ wird ein ganz anderer Film als die ersten beiden
Skydance

Zwei Monate vor dem Kinostart spricht Denis Villeneuve erstmals ausführlich über das Finale seiner Wüstenplanet-Saga. In der Titelgeschichte der Dezemberausgabe von Empire, die am 22. Oktober in den Handel kommt, kündigt der Regisseur an, dass „Dune: Part Three” sich deutlich von den ersten beiden Teilen unterscheiden wird. Der Film startet am 17. Dezember 2026 in den deutschen Kinos.

Auf einen Blick

Was sagt Villeneuve über Teil drei? Der Film habe dieselbe DNA, sei aber „ein ganz anderer Film” mit einem anderen Tempo.

Worauf basiert der Film? Auf Frank Herberts zweitem Roman „Der Herr des Wüstenplaneten” (Dune Messiah).

Wann startet er? Am 17. Dezember 2026 in Deutschland, einen Tag später in den USA.

„Die Welt hat sich komplett verändert”

„Die Idee war, einen Film zu machen, der dieselbe DNA hat – es ist ein Dune-Film –, aber es ist ein ganz anderer Film”, sagt Villeneuve gegenüber Empire. „Er hat ein anderes Tempo.” Der Grund liegt in der Geschichte selbst: Laut Empire setzt der Film 17 Jahre nach dem zweiten Teil ein. Paul Atreides hat den Imperator gestürzt, sitzt selbst auf dem Thron und hat in dieser Zeit die Galaxis mit seiner Macht umgeformt.

„Wir sind mit denselben Figuren zurück, aber diesmal hat sich die Welt komplett verändert”, so Villeneuve. „Ihre Psyche, ihr Blick auf die Wirklichkeit hat sich völlig verändert, und Paul lebt mit der Last dessen, was er erschaffen hat, und sucht einen Weg aus dieser Spirale der Gewalt.” Timothée Chalamet beschreibt seinen Paul als Figur, die nicht auf Erlösung angelegt ist. Der dritte Teil sei „ein eigenes Biest”, mit eigener Geschichte, eigener Belagerung und einem „Hagel paranoider Isolation”.

Warum Villeneuve jetzt Schluss macht

Bemerkenswert offen spricht Villeneuve darüber, warum er die Reihe mit diesem Film beendet. Er sei nicht aus Nostalgie zu dem Stoff zurückgekehrt, „sondern aus dem Gegenteil – ich bin es leid”. Gerade deshalb habe er sich vorgenommen, streng mit dem Material umzugehen und nicht selbstgefällig zu werden. Nach drei Filmen auf Arrakis sei es für ihn an der Zeit gewesen, die Geschichte zu Ende zu bringen.

Was danach kommt, stand für ihn ebenfalls früh fest. „Ich dachte: Wenn das vorbei ist, brauche ich eine sehr starke Rakete, die mich von Arrakis wegzieht”, erzählt er. Als die Anfrage für den nächsten James-Bond-Film kam, habe er gewusst, dass er sie gefunden hat. Dass Villeneuve die Dune-Reihe nicht über Teil drei hinaus inszeniert, hatte er schon zuvor angedeutet – mit dem Zusatz, er lasse bewusst Türen für mögliche Nachfolger offen.

Alte Bekannte und neue Gegenspieler

Neben Chalamet und Zendaya als Chani kommen im Heft auch Anya Taylor-Joy, Robert Pattinson, Florence Pugh und Jason Momoa zu Wort. Taylor-Joy spielt Pauls Schwester Alia, Pattinson den gestaltwandelnden Attentäter Scytale, Pugh kehrt als Prinzessin Irulan zurück. Momoa ist trotz des Todes von Duncan Idaho im ersten Teil wieder dabei: Auf einem der beiden Sammelcover steht er als geheimnisvoller Hayt neben Paul und Alia. Wer Herberts Vorlage kennt, ahnt, was hinter dem Namen steckt.

Zendaya beschreibt in der Titelgeschichte einen persönlichen Verrat, mit dem Chani ringt – im zweiten Teil hatte sie sich bereits gegen Pauls Machtergreifung gestellt. Wie die drei Filme zusammenhängen und welches Buch zu welchem Teil gehört, zeigt unsere Übersicht zur Dune-Reihenfolge. In den Kinos trifft der Abschluss der Trilogie auf starke Konkurrenz: Nur einen Tag vorher startet „Avengers: Doomsday”.

Am 17. Dezember 2026. In den USA kommt der Film am 18. Dezember in die Kinos.

Den zweiten Roman von Frank Herbert, „Der Herr des Wüstenplaneten” (Dune Messiah). Laut Empire spielt der Film 17 Jahre nach dem zweiten Teil.

Nein. Villeneuve beendet seine Reihe mit dem dritten Teil und dreht danach den nächsten James-Bond-Film.

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