Anya Taylor-Joy

Allie in „Das Geheimnis von Marrowbone"

Geboren
16.04.1996 · 30 Jahre
Geburtsort
Miami, Florida, USA
Nationalität
Amerikanisch
Bekannt aus
Das Geheimnis von Marrowbone, Das Morgan Projekt, Glass
Aktiv seit
2014

Biografie

Anya Taylor-Joy steht am 17. Dezember 2026 als Alia Atreides in den deutschen Kinos: „Dune: Part Three” schließt Denis Villeneuves Trilogie ab, und Pauls Schwester ist darin keine Randfigur mehr. In „Dune: Part Two” war Alia 2024 nur ein kurzer Gastauftritt ohne Nennung im Abspann – im Finale der Reihe gehört die Rolle zum Kern des Ensembles. Der Film setzt 17 Jahre nach dem zweiten Teil ein und verfilmt Frank Herberts zweiten Roman „Der Herr des Wüstenplaneten”.

Dass sie dort angekommen ist, hat eine Vorgeschichte aus zehn Jahren Genrekino. Geboren am 16. April 1996, wurde die britisch-amerikanische Schauspielerin als puritanische Bauerntochter in Robert Eggers’ Horrorfilm „The Witch” entdeckt, war kurz darauf Casey Cooke in M. Night Shyamalans „Split” und gewann 2021 für die Netflix-Miniserie „Das Damengambit” den Golden Globe. Seither pendelt sie zwischen Arthouse-Horror, Blockbuster und Animationsfilm – und dreht gerade ihre zweite große Franchise-Rolle: In „The Lord of the Rings: The Hunt for Gollum” spielt sie die Elbin Seren.

Auf einen Blick

Wer ist Anya Taylor-Joy? Britisch-amerikanische Schauspielerin, geboren am 16. April 1996. Bekannt als Alia Atreides in Denis Villeneuves Dune-Filmen und als Titelfigur von „Furiosa: A Mad Max Saga”.

Welche Rolle spielt sie in Dune? Alia Atreides, die Schwester von Paul Atreides – nach einem Cameo in „Dune: Part Two” nun in voller Rollengröße.

Wann startet „Dune: Part Three”? Am 17. Dezember 2026 in den deutschen Kinos, einen Tag später in den USA.

Hat sie einen Oscar? Nein. Für „Das Damengambit” gewann sie 2021 den Golden Globe und den Screen Actors Guild Award, eine Oscar-Nominierung hat sie bislang nicht.

Was kommt als Nächstes? „The Lord of the Rings: The Hunt for Gollum” mit ihr als Elbin Seren, Kinostart am 16. Dezember 2027.

Alia Atreides: aus dem Cameo wird eine Hauptrolle

Alia ist in Frank Herberts Vorlage die jüngere Schwester von Paul – ein Kind, das noch im Mutterleib Zugang zum Gedächtnis seiner Vorfahren erhält und deshalb nie wirklich ein Kind ist. In „Dune: Part Two” tauchte die Figur 2024 nur kurz auf, unangekündigt und ohne Nennung im Abspann. Erst im dritten Teil, der 17 Jahre später einsetzt, ist Alia erwachsen und eine der tragenden Rollen: Paul hat den Imperator gestürzt, sitzt selbst auf dem Thron und hat die Galaxis mit seiner Macht umgeformt.

Für die Titelgeschichte der Dezemberausgabe von Empire kam Taylor-Joy gemeinsam mit Villeneuve, Timothée Chalamet, Zendaya, Robert Pattinson, Florence Pugh und Jason Momoa zu Wort. Momoa steht dort auf einem der beiden Sammelcover als geheimnisvoller Hayt neben Paul und Alia. Villeneuve beschreibt den Abschluss als Film mit derselben DNA, aber anderem Tempo: Paul lebe „mit der Last dessen, was er erschaffen hat”. Was der Regisseur sonst über das Finale verrät, steht in unserem Bericht zur Empire-Titelgeschichte; welches Buch zu welchem Film gehört, zeigt unsere Übersicht zur Dune-Reihenfolge. In den Kinos trifft der Abschluss auf starke Konkurrenz: Nur einen Tag vorher startet „Avengers: Doomsday”.

Furiosa: die Rolle nach Charlize Theron

Ihre erste Hauptrolle in einem Großprojekt war 2024 die junge Furiosa in George Millers Prequel „Furiosa: A Mad Max Saga”. Die Figur hatte Charlize Theron in „Mad Max: Fury Road” geprägt; Taylor-Joy übernahm sie für die Jahre davor, als Kind spielt Alyla Browne. Chris Hemsworth ist in dem Film als Warlord Dementus zu sehen, Furiosas Gegenspieler.

Kommerziell blieb das Prequel deutlich hinter dem Vorgänger: Es spielte weltweit rund 174 Millionen Dollar ein, „Mad Max: Fury Road” kommt bis heute auf rund 380 Millionen. Erzählerisch schließt das Prequel die Lücke davor: Es führt die Figur von der Kindheit bis zu dem Punkt, an dem der Vorgänger einsetzt. Wie die fünf Filme zusammenhängen und in welcher Reihenfolge man sie sehen sollte, steht in unserer Übersicht zur Mad-Max-Reihenfolge.

Vom Arthouse-Horror zu Princess Peach

Vor den Großproduktionen stand der Genrefilm. In Robert Eggers’ „The Witch” spielt sie Thomasin, die Tochter einer puritanischen Siedlerfamilie im Neuengland des 17. Jahrhunderts, die unter Hexereiverdacht gerät. Kurz darauf war sie Casey Cooke in M. Night Shyamalans „Split”, dem Film über einen Entführer mit 23 Persönlichkeiten – und kehrte in „Glass” in dieselbe Rolle zurück, als Shyamalan beide Filme mit Unbreakable zur Unbreakable-Trilogie zusammenband.

Den größten Zuschauerkreis erreicht sie allerdings ohne Gesicht: Im Original spricht sie Princess Peach – 2023 in „Der Super Mario Bros. Film”, der weltweit rund 1,36 Milliarden Dollar einspielte, und 2026 in der Fortsetzung „Der Super Mario Galaxy Film”, die inzwischen bei rund 1,01 Milliarden Dollar steht. Dazwischen liegt die Rolle, die ihren Namen bekannt machte: Beth Harmon, die Schachspielerin aus der Netflix-Miniserie „Das Damengambit”, für die sie 2021 den Golden Globe und den Screen Actors Guild Award gewann – sieben Folgen, die aus einer Nebendarstellerin des Horrorkinos einen Namen machten.

Wie es weitergeht

Nach Arrakis folgt Mittelerde. In „The Lord of the Rings: The Hunt for Gollum” spielt Taylor-Joy die Elbin Seren, eine neue Figur, die Aragorn (Jamie Dornan) bei der Jagd auf Gollum begleitet; neben ihr ist Leo Woodall als Mensch Halvard dabei. Andy Serkis führt Regie und spielt zugleich wieder die Titelfigur, Ian McKellen kehrt als Gandalf zurück, Elijah Wood als Frodo. Gedreht wird seit Juli 2026 in Neuseeland, der Kinostart steht auf dem 16. Dezember 2027. Die ersten offiziellen Set-Bilder hat Warner Bros. zum Hobbit-Tag veröffentlicht – zu sehen sind sie in unserem Bericht zu den Auenland-Fotos.

Abgeschlossen ist dagegen ihr jüngstes Serienprojekt: In der Apple-TV-Miniserie „Lucky”, einer Verfilmung des Romans von Marissa Stapley, spielte sie eine Trickbetrügerin, die vor dem FBI und der Vergangenheit ihres Vaters (Timothy Olyphant) flieht. Die Serie startete am 15. Juli 2026 und endete am 19. August 2026 nach wöchentlichen Folgen; eine zweite Staffel ist nicht angekündigt. Offen ist auch, ob es nach „Dune: Part Three” überhaupt weitere Dune-Filme gibt: Villeneuve beendet seine Reihe mit dem dritten Teil und dreht als Nächstes den neuen James-Bond-Film, hat aber eigenen Angaben nach Türen für Nachfolger offengelassen.

Anya Taylor-Joy ist eine britisch-amerikanische Schauspielerin, geboren am 16. April 1996. Bekannt wurde sie mit dem Horrorfilm „The Witch” und der Netflix-Miniserie „Das Damengambit”; heute spielt sie Alia Atreides in Denis Villeneuves Dune-Filmen und war die Titelfigur in „Furiosa: A Mad Max Saga”.

Sie spielt Alia Atreides, die Schwester von Paul Atreides. In „Dune: Part Two” war die Figur nur in einem kurzen Cameo ohne Nennung im Abspann zu sehen, im dritten Teil gehört sie zum Hauptensemble.

Sie wurde am 16. April 1996 geboren und ist damit 30 Jahre alt.

Nein, nominiert war sie bislang auch nicht. Für ihre Rolle als Beth Harmon in „Das Damengambit” gewann sie 2021 den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie und den Screen Actors Guild Award.

Ja. In „The Lord of the Rings: The Hunt for Gollum” spielt sie die Elbin Seren, eine neue Figur, die Aragorn bei der Jagd auf Gollum begleitet. Regie führt Andy Serkis, der Kinostart ist der 16. Dezember 2027.

Ja, in der englischen Originalfassung. Sie war 2023 in „Der Super Mario Bros. Film” und 2026 in „Der Super Mario Galaxy Film” als Princess Peach zu hören.

Zuletzt aktualisiert am 17.10.2026

Filmografie

JahrTitelRolle
2027The Lord of the Rings: The Hunt for GollumSeren
2026Dune: Part ThreeAlia Atreides
2026Der Super Mario Galaxy FilmPrincess Peach (voice)
2024Furiosa: A Mad Max SagaFuriosa
2024Dune: Part TwoAlia Atreides (uncredited)
2023Der Super Mario Bros. FilmPrincess Peach (voice)
2020The New MutantsIllyana Rasputin
2019GlassCasey Cooke
2017SplitCasey Cooke
2017Das Geheimnis von MarrowboneAllie
2016The WitchThomasin
2016Das Morgan ProjektMorgan
2014Vampire AcademyFeeder Girl

News zu Anya Taylor-Joy

Anya Taylor-Joy im Internet