Timothée Chalamet

Paul Atreides in „Dune: Part Two"

Geboren
27.12.1995 · 30 Jahre
Geburtsort
Manhattan, New York City, New York, USA
Nationalität
Amerikanisch
Bekannt aus
Dune: Part Two, Wonka, Dune
Aktiv seit
2014

Biografie

Timothée Chalamet kehrt am 17. Dezember 2026 als Paul Atreides in die deutschen Kinos zurück: „Dune: Part Three” schließt Denis Villeneuves Trilogie ab, und diesmal sitzt Paul selbst auf dem Thron. Der Film setzt 17 Jahre nach dem zweiten Teil ein, verfilmt Frank Herberts zweiten Roman „Der Herr des Wüstenplaneten” und ist laut Villeneuve „ein ganz anderer Film” als die beiden Vorgänger. Chalamet selbst beschreibt seinen Paul als Figur, die nicht auf Erlösung angelegt ist – der dritte Teil sei „ein eigenes Biest”.

Hinter ihm liegt die erfolgreichste Phase seiner Laufbahn. Bei der Oscar-Verleihung im März 2026 war er für „Marty Supreme” zum dritten Mal als bester Hauptdarsteller nominiert; der Film kam auf neun Nominierungen und ging leer aus. Geboren wurde Chalamet am 27. Dezember 1995, er ist damit 30 Jahre alt – und hat mit „Interstellar”, „Call Me by Your Name”, „Wonka” und dem Bob-Dylan-Film „Like A Complete Unknown” eine Laufbahn vorzuweisen, die bewusst zwischen Autorenkino und Großproduktion pendelt.

Auf einen Blick

Wer ist Timothée Chalamet? US-amerikanischer Schauspieler, geboren am 27. Dezember 1995. Bekannt vor allem als Paul Atreides in Denis Villeneuves Dune-Filmen.

Welche Rolle spielt er in Dune? Paul Atreides, den Erben des Hauses Atreides – seit dem ersten Teil von 2021 in allen drei Filmen der Reihe.

Wann startet „Dune: Part Three”? Am 17. Dezember 2026 in den deutschen Kinos, einen Tag später in den USA.

Hat er einen Oscar? Nein. Nominiert war er drei Mal als bester Hauptdarsteller: für „Call Me by Your Name”, „Like A Complete Unknown” und „Marty Supreme”.

Was kommt als Nächstes? Der Illumination-Animationsfilm „Not Alone” neben Selena Gomez. US-Start ist der 16. April 2027, ein deutscher Termin steht noch nicht fest.

Paul Atreides: drei Filme auf Arrakis

Die Rolle begleitet Chalamet seit 2021. In Villeneuves erstem Dune-Film spielt er den Erben eines gestürzten Adelshauses, der auf dem Wüstenplaneten Arrakis zur Projektionsfläche einer religiösen Prophezeiung wird; weltweit spielte der Film rund 411 Millionen Dollar ein. „Dune: Part Two” führte die Geschichte 2024 zum Aufstand der Fremen und kam auf rund 715 Millionen Dollar – der kommerzielle Durchbruch der Reihe und der Grund, warum der Abschluss überhaupt entstand.

Teil drei bricht mit dem Rhythmus der ersten beiden Filme. „Wir sind mit denselben Figuren zurück, aber diesmal hat sich die Welt komplett verändert”, sagte Villeneuve der Titelgeschichte der Dezemberausgabe von Empire; Paul habe den Imperator gestürzt und lebe „mit der Last dessen, was er erschaffen hat”. Um Chalamet herum stehen Zendaya als Chani, Anya Taylor-Joy als Pauls Schwester Alia, Robert Pattinson als gestaltwandelnder Attentäter Scytale, Florence Pugh als Prinzessin Irulan und Jason Momoa als rätselhafter Hayt. Welches Buch zu welchem Film gehört, zeigt unsere Übersicht zur Dune-Reihenfolge, und was Villeneuve über das Finale gesagt hat, steht in unserem Bericht zur Empire-Titelgeschichte.

Drei Oscar-Nominierungen, kein Oscar

Nominiert war Chalamet zuerst 2018 für „Call Me by Your Name”, dann für „Like A Complete Unknown”, in dem er Bob Dylan spielt – der Film von James Mangold lief am 27. Februar 2025 in den deutschen Kinos an. Die dritte Nominierung brachte „Marty Supreme”: Josh Safdies Film über einen Tischtennis-Hochstapler, produziert von A24, startete in Deutschland am 26. Februar 2026.

Dieser Film war die Überraschung der Preissaison. In den USA spielte er über 90 Millionen Dollar ein, nach Angaben von TheWrap ein Rekord für eine A24-Produktion. Chalamet gewann den Golden Globe und den Critics Choice Award und galt lange als Favorit; bei der Verleihung am 15. März 2026 ging der Oscar dann an Michael B. Jordan für „Sinners”, und „Marty Supreme” blieb trotz neun Nominierungen ohne Auszeichnung. Variety hielt bei der Bekanntgabe eine andere Zahl fest: Mit drei Nominierungen als bester Hauptdarsteller ist Chalamet der jüngste Schauspieler, der so weit gekommen ist.

Vom Nebendarsteller zur A-Liste

Aufgefallen ist Chalamet zuerst in einer kleinen Rolle: 2014 spielte er in Christopher Nolans „Interstellar” den Sohn des Astronauten Cooper. Der Durchbruch kam 2017 mit „Call Me by Your Name”, für den er mit 22 Jahren seine erste Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller erhielt. Seither ist der Wechsel zwischen kleinen Autorenfilmen und Großproduktionen sein Markenzeichen – und der Grund, warum er bei beiden Sorten Publikum funktioniert.

Die größte dieser Großproduktionen war vor Dune „Wonka”: In dem Musical um den jungen Schokoladenfabrikanten übernahm er 2023 die Titelrolle, der Film spielte weltweit rund 635 Millionen Dollar ein. Zum Superheldenkino hielt er dagegen lange Abstand, auf Rat seines Mentors Leonardo DiCaprio, wie er 2024 der New York Times erzählte. Ausgerechnet ein Superheldenfilm war demnach der Grund für seine Berufswahl: Nolans „The Dark Knight”.

Wie es weitergeht

Der nächste Film nach Dune ist ein Animationsfilm. Für Illumination und Universal spricht Chalamet im Original Joe, einen zurückgezogenen Mechaniker, der mit der Astrobotanikerin Fran – gesprochen von Selena Gomez – eine pflanzenbetriebene Rakete baut und dabei drei geflüchteten Außerirdischen Schutz gibt. „Not Alone” ist in den USA für den 16. April 2027 angesetzt, ein deutscher Termin fehlt bislang. Die Besetzung hatte Deadline im Juni 2026 im Zuge der Ankündigung auf dem Animationsfestival in Annecy gemeldet.

Offen bleibt die Frage, die seit dem Interview von 2024 im Raum steht: ein Superheldenfilm. Die Tür hat Chalamet nicht zugeschlagen – „wenn das Drehbuch großartig wäre, wenn der Regisseur großartig wäre, müsste ich es in Betracht ziehen”, sagte er der New York Times. Für den Batman-Film des DCU, „The Brave and the Bold” unter der Regie von Andy Muschietti, ist bis heute kein Hauptdarsteller bestätigt; Chalamet gehört zu den Namen, die seither gehandelt werden, mehr ist es nicht. Den Hintergrund dazu haben wir in einem eigenen Artikel eingeordnet. Villeneuve dreht nach Arrakis übrigens den nächsten James-Bond-Film – eine vierte Zusammenarbeit der beiden steht damit nicht an.

Timothée Chalamet ist ein US-amerikanischer Schauspieler, geboren am 27. Dezember 1995. Bekannt wurde er als Paul Atreides in Denis Villeneuves Dune-Filmen, dazu kommen die Titelrollen in „Wonka” und „Marty Supreme” sowie Bob Dylan in „Like A Complete Unknown”.

Am 17. Dezember 2026, einen Tag vor dem US-Start. Der Film schließt Villeneuves Trilogie ab und verfilmt Frank Herberts zweiten Roman.

Keinen. Nominiert war er drei Mal als bester Hauptdarsteller: 2018 für „Call Me by Your Name”, danach für „Like A Complete Unknown” und 2026 für „Marty Supreme”. Den Golden Globe und den Critics Choice Award hat er für „Marty Supreme” dagegen gewonnen.

Nein. Für den DCU-Film „The Brave and the Bold” ist bislang kein Batman-Darsteller bestätigt. Chalamet hat Superheldenrollen lange gemieden, 2024 aber gesagt, bei großartigem Drehbuch und großartiger Regie müsste er es in Betracht ziehen.

Er wurde am 27. Dezember 1995 geboren und ist damit 30 Jahre alt.

Nach „Dune: Part Three” steht der Illumination-Animationsfilm „Not Alone” an, in dem er neben Selena Gomez eine der beiden Hauptrollen spricht. In den USA ist der Film für den 16. April 2027 angesetzt, ein deutscher Termin steht noch nicht fest.

Zuletzt aktualisiert am 16.10.2026

Filmografie

JahrTitelRolle
2026Dune: Part ThreePaul Atreides
2024Dune: Part TwoPaul Atreides
2023WonkaWilly Wonka
2021DunePaul Atreides
2017Feinde - HostilesPrivate Philippe DeJardin
2014InterstellarTom (15 Yrs.)

News zu Timothée Chalamet

Timothée Chalamet im Internet