DC / The Batman: Part II

Steven Soderbergh dreht „The Batman: Part II“ für Matt Reeves zu Ende

Steven Soderbergh springt bei „The Batman: Part II“ ein und dreht die letzten Wochen in London zu Ende. Matt Reeves bleibt Regisseur: „Ich verlasse The Batman Part II nicht.“ Der Kinostart im Februar 2028 steht vorerst.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·Aktualisiert ·5 Min. Lesezeit
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Steven Soderbergh dreht „The Batman: Part II“ für Matt Reeves zu Ende
Warner Bros.

Die Dreharbeiten zu „The Batman: Part II” gehen weiter – allerdings ohne Matt Reeves am Set. Steven Soderbergh springt ein und dreht die letzten Wochen der Hauptdreharbeiten in London zu Ende. Das haben Warner Bros. und DC Studios in der Nacht zu Freitag bestätigt. Reeves kümmert sich weiterhin um eine familiäre Angelegenheit, bleibt aber Regisseur seines Films.

Laut der Stellungnahme des Studios ist Soderbergh als Bewunderer von Reeves’ Arbeit selbst auf ihn zugegangen. Er steige „mit der vollen Unterstützung von DC Studios” ein, um dem Autor und Regisseur zu helfen, die letzten Wochen der Hauptdreharbeiten abzuschließen. „Matt und Steven werden eng mit den Schauspielern und dem Team zusammenarbeiten, um Matts Vision des Films umzusetzen”, heißt es weiter.

Was Soderbergh übernimmt – und was bei Reeves bleibt

Soderbergh selbst versteht seine Aufgabe als Dienst an einem fremden Film. „Ich fand Matt Reeves’ Arbeit an ‚The Batman‘ atemberaubend; sie war durchdacht, präzise und in sich vollkommen schlüssig”, erklärte der Oscar-Preisträger. „Das Ziel ist, mit Matt und seinem Team Material zu drehen, das sich nahtlos in das einfügt, was bereits gedreht wurde, damit Matt seinen Film richtig fertigstellen kann.”

Deadline zufolge bleiben Reeves und Soderbergh bis zum Drehschluss in ständigem Austausch, die Postproduktion übernimmt Reeves wieder selbst, sobald er zurückkehren kann. Reeves stellte auf X klar: „Nur damit es klar ist: Ich verlasse The Batman Part II nicht. Ich bin Steven zutiefst dankbar, dass er mir in dieser schwierigen Zeit zur Seite steht und mir hilft, die Hauptdreharbeiten abzuschließen.”

Für Warner Bros. ist Soderbergh ein vertrauter Name: „Ocean's Eleven” und die beiden Fortsetzungen entstanden für das Studio. Erfahrung damit, im Hintergrund an fremden Filmen mitzuarbeiten, hat er ebenfalls – er drehte etwa Szenen der zweiten Einheit für „Die Tribute von Panem”.

Was die Pause für den Kinostart bedeutet

Gedreht wird „The Batman: Part II” seit Juni 2026 in England, am 5. Oktober wurde die Produktion unterbrochen. Zu diesem Zeitpunkt fehlten nur noch wenige Wochen bis zum Drehschluss. In die deutschen Kinos soll der Film am 17. Februar 2028 kommen, in den USA einen Tag später. Ob die Unterbrechung den Termin verschiebt, ist laut Deadline noch zu früh zu sagen.

Für Fans ist das Warten nichts Neues. Die Fortsetzung des Films von 2022 war ursprünglich für Oktober 2025 angesetzt und wurde danach mehrfach verschoben, zunächst auf Oktober 2026, dann auf Oktober 2027 und schließlich auf Februar 2028. Die bisherigen Verschiebungen hatten mit dem Drehbuch zu tun, das Reeves gemeinsam mit Mattson Tomlin geschrieben hat. Die jetzige Unterbrechung ist die erste, die das Studio offen mit einer Angelegenheit hinter den Kulissen begründet.

„Die Produktion von ‚The Batman Part II‘ wurde vorübergehend unterbrochen, während sich Matt Reeves um eine familiäre Angelegenheit kümmert”, hatte es Anfang Oktober in der Stellungnahme von Warner Bros. und DC Studios geheißen. Was genau dahintersteckt, sagt das Studio auch jetzt nicht. Aus Rücksicht auf Reeves’ Privatsphäre halten wir uns daran.

Pattinson: „Wir kriegen das alles hin”

Robert Pattinson hatte sich als Erster aus dem Ensemble zur Drehpause geäußert – und klang dabei gelassen. „Ja, wir pausieren für eine Weile, und dann kriegen wir das alles hin”, sagte er im Gespräch mit dem Interviewformat Official Pop Drop, in dem er eigentlich seinen neuen Film Primetime vorstellte.

Am Film selbst zweifelt Pattinson erkennbar nicht. Schon bei der Premiere von The Drama Anfang des Jahres hatte er Deadline gesagt, das Drehbuch sei „außergewöhnlich”, der Film werde „etwas wirklich, wirklich Besonderes und ganz anders”. Die Fortsetzung „wagt einige große Schritte”, so Pattinson damals.

Wer in Reeves’ Fortsetzung mitspielt

Robert Pattinson kehrt als Bruce Wayne zurück, ebenso Andy Serkis als Alfred, Colin Farrell als Pinguin, Jeffrey Wright als James Gordon sowie Jayme Lawson und Gil Perez-Abraham. Neu dabei sind Scarlett Johansson, Sebastian Stan, Charles Dance, Brian Tyree Henry und Sebastian Koch. Welche Figuren Johansson und Stan spielen, hat das Studio bis heute nicht verraten.

Reeves ist bei DC auch abseits seines eigenen Films gefragt: Er hat den DCU-Film „Clayface” produziert, der am 22. Oktober in den deutschen Kinos startet, und stand als Produzent hinter der Serie „The Penguin”. Zeitlich fiel die Pause mit der Übernahme von Warner Bros. durch Skydance zusammen. Einen Zusammenhang nennt das Studio nicht. DC-Chefs James Gunn und Peter Safran bleiben auch unter den neuen Eigentümern im Amt, wie unsere Chronik der Übernahme festhält.

Sebastian Stan: „Eine der herausforderndsten Situationen”

Kurz nach Beginn der Pause hatte sich Sebastian Stan im Podcast Happy Sad Confused zu seiner geheimen Rolle geäußert, so vorsichtig wie möglich. „Es ist eine der herausforderndsten Situationen, in denen ich je gesteckt habe”, sagte er. „Es ist schwer, darüber zu reden, ohne dass daraus irgendwo eine Spekulation wird. Ich finde, es ist ein sehr ehrgeiziges Projekt, und ich hoffe, es kommt gut an.” Reeves nannte er „wirklich ein Genie unserer Zeit”, der seit drei Jahren an diesem Film arbeite und genau wisse, was er tut.

Die Rolle kam laut Stan über zwei Wege zustande: Reeves habe seinen Film „The Apprentice” gesehen und gemocht, zugleich habe er selbst bei James Gunn „ein bisschen den Bären angestupst”. Gerüchten zufolge spielt Stan Harvey Dent, den späteren Two-Face – bestätigt ist das nicht. Auch Pattinson hatte die Fortsetzung zuletzt als „echte Kehrtwende” gegenüber dem ersten Teil beschrieben und erklärt, warum er einen DCU-Auftritt seines Batman für schwierig hält. Welche Filme und Serien sonst zu Reeves’ Gotham gehören, zeigt unsere Übersicht zur Batman Epic Crime Saga.

Steven Soderbergh übernimmt die letzten Wochen der Hauptdreharbeiten in London. Er arbeitet dabei eng mit Matt Reeves zusammen, der wegen einer familiären Angelegenheit nicht am Set sein kann.

Nein. Reeves bleibt Regisseur des Films und hat das selbst klargestellt. Die Postproduktion übernimmt er wieder, sobald er zurückkehren kann.

Bislang nicht. Der deutsche Kinostart ist weiter für den 17. Februar 2028 angesetzt, der US-Start für den 18. Februar 2028. Ob die Drehpause den Termin verändert, ist laut Deadline noch offen.

Der deutsche Kinostart ist für den 17. Februar 2028 angesetzt, der US-Start für den 18. Februar 2028.

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