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Horror / American Horror Story

Jessica Lange deutet nach „American Horror Story 13“ ihr Karriereende an

„Ich habe das Gefühl, dass ich zu einem Ende komme“: Jessica Lange denkt im Interview mit Rolling Stone ans Aufhören. Staffel 13 von American Horror Story mit ihr startet am 7. November bei Disney+.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·3 Min. Lesezeit
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Jessica Lange deutet nach „American Horror Story 13“ ihr Karriereende an
Disney

Jessica Lange denkt offenbar ans Aufhören. „Ich habe tatsächlich das Gefühl, dass ich zu einem Ende komme”, sagte die zweifache Oscar-Preisträgerin in einem Interview mit Rolling Stone. Zuletzt war die 77-Jährige in der 13. Staffel von „American Horror Story” zu sehen, die am 7. November in Deutschland bei Disney+ startet.

Ein offizieller Rückzug ist das nicht. Lange formuliert vorsichtig, beschreibt aber ein mögliches Schlusskapitel: ihre Rolle als Mary Tyrone in der Verfilmung von Eugene O’Neills Drama „Long Day’s Journey Into Night”.

„Vielleicht kein schlechter Abschluss”

Gefragt, welche Rollen sie in Zukunft noch reizen würden, antwortete Lange: „Vielleicht ist das gar kein schlechter Abschluss – der letzte Film ist ‚Long Day’s Journey Into Night‘, und ich spiele Mary Tyrone.” Der Film unter der Regie von Jonathan Kent entstand bereits 2022, sechs Jahre nachdem Kent und Lange das Stück am Broadway aufgeführt hatten. Lange gewann dafür einen Tony Award. Neben ihr spielen Ed Harris, Ben Foster und Colin Morgan. In den USA kam der Film im September heraus, ein deutscher Starttermin ist nicht bekannt.

Als Gründe nennt Lange den Mangel an Rollen für ältere Frauen und die Schwierigkeit, Projekte überhaupt noch auf die Beine zu stellen. Ein Biopic über Marlene Dietrich, das sie seit Langem vorantreibt, sei eines von mehreren Vorhaben, die „schon ewig in Arbeit sind und vielleicht zustande kommen oder auch nicht”. Es scheine nicht mehr leicht, Filme zu machen – „zumindest nicht die Art von Filmen, die mich interessieren”.

Das Thema kennt sie aus „Feud”

Die Frage, was aus Schauspielerinnen ab einem gewissen Alter wird, hat Lange schon vor der Kamera beschäftigt. In Ryan Murphys Serie „Feud: Bette and Joan” spielte sie Joan Crawford an der Seite von Susan Sarandon als Bette Davis. „Darum ging es bei Bette und Joan: was passiert, wenn eine Schauspielerin ein bestimmtes Alter erreicht und nicht mehr gefragt ist”, sagte Lange. Das sei ein wiederkehrendes Thema für viele Frauen, gerade aus dieser Zeit.

Auch das Dietrich-Projekt soll sich darum drehen: was die Schauspielerin tat und wohin sie weiterzog, als Hollywood mit ihr fertig war. Ob es noch zustande kommt, ist nach Langes eigenen Worten offen.

Ihre Rückkehr zu „American Horror Story”

Für viele Horror-Fans ist Lange untrennbar mit „American Horror Story” verbunden. Sie gehörte von der ersten Staffel „Murder House” an zum Ensemble und prägte mit „Asylum”, „Coven” und „Freak Show” die frühen Jahre der Anthologie. Mit ihren Rollen dort gewann sie zwei Emmys. Nach einem Gastauftritt in „Apocalypse” blieb sie der Serie lange fern – bis zur 13. Staffel, in der sie laut Deadline in einer Doppelrolle zu sehen ist.

In Deutschland kommt die neue Staffel am Samstag, dem 7. November, zu Disney+, wo auch alle zwölf bisherigen Staffeln abrufbar sind. In den USA lief das Finale bereits am 29. Oktober, und der Sender FX hat die Reihe um eine 14. Staffel verlängert. Ob Lange dort noch einmal dabei ist, ist nach dem Interview fraglicher denn je.

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