Erste Reaktionen: Kritiker feiern Joseph Zada in „Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping“
Nach der Weltpremiere in London feiern erste Reaktionen „Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping“ als Höhepunkt der Reihe – vor allem Joseph Zada als junger Haymitch. In Deutschland startet der Film am 19. November.
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Die ersten Stimmen zu „Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping” sind da – und sie fallen überschwänglich aus. Nach der Weltpremiere am Mittwoch in London durfte die Fachpresse erste Eindrücke in sozialen Netzwerken teilen. Der Tenor, den Variety zusammengetragen hat: Das zweite Prequel sei einer der Höhepunkte der Reihe, und vor allem Joseph Zada als junger Haymitch Abernathy werde zur Entdeckung. In den deutschen Kinos startet der Film am 19. November 2026.
Ausführliche Kritiken dürfen erst kurz vor dem Start erscheinen, wie The Hollywood Reporter berichtet. Lionsgate hat die Sperrfrist für kurze Reaktionen aber schon rund drei Wochen vor dem Kinostart aufgehoben – ein Schritt, den Studios meist nur gehen, wenn sie sich ihrer Sache sicher sind.
„Das Rogue One der Reihe”
Kritiker Griffin Schiller nannte den Film das Gegenstück zu Rogue One und Andor aus dem Star-Wars-Universum: eine ernüchternde, aber kraftvolle Geschichte über verheerende Verluste und den notwendigen Preis der Rebellion. Als großer Fan der Bücher hätte er sich keine bessere Adaption wünschen können. Nikita Francois vom Portal Nerds of Color ging noch weiter: „Sunrise on the Reaping” sei mit Leichtigkeit der beste Film der Reihe und ein Muss im Kino, schrieb sie laut TheWrap.
Ganz ohne Einschränkung ist das Echo nicht. Gavin Spoors, Chefredakteur von Filmhounds, räumt ein, man habe vieles davon schon einmal gesehen. Der dritte Akt ziehe einem aber den Boden unter den Füßen weg, und der Film treffe die Themen vom Preis der Revolution genau. Die Formel der Hungerspiele erfindet „Sunrise on the Reaping” also offenbar nicht neu – er nutzt sie für die bislang dunkelste Geschichte der Reihe.
Joseph Zada als Haymitch im Mittelpunkt
Fast alle Reaktionen heben Zada hervor. Der australische Schauspieler übernimmt die Rolle, die Woody Harrelson in den vier Filmen um Katniss Everdeen geprägt hat, und spielt Haymitch als 16-Jährigen bei den 50. Hungerspielen. Collider-Journalistin Perri Nemiroff schrieb, Zada habe ihr immer wieder die Sprache verschlagen: Er fange Haymitchs Wärme und Charme ein und verwebe sie mit der Wut und dem Schmerz, die die Spiele auslösen. So viel von diesem Film liege auf seinen Schultern – „und das ist erst der Anfang für Zada”.
Matt Neglia von Next Best Picture lobt die Besetzung insgesamt als eine der besten des Jahres. Glenn Close sei mit ihrem furchteinflößenden Auftritt eine Szenendiebin, Jesse Plemons fange als Plutarch Heavensbee den Geist des verstorbenen Philip Seymour Hoffman ein. Zada treffe die Essenz Haymitchs mit all dem Mitgefühl, dem Charme und der Bitterkeit, die Harrelson der Figur gegeben hat. Was Regisseur Francis Lawrence und Zada selbst über den Kern der Geschichte sagen, haben wir in einem eigenen Artikel zusammengefasst.
Darum geht es in „Sunrise on the Reaping”
Der Film spielt 24 Jahre vor den Ereignissen des ersten Teils. Am Morgen der Ernte für die 50. Hungerspiele, das zweite Jubel-Jubiläum mit doppelt so vielen Tributen wie üblich, wird Haymitch aus Distrikt 12 in die Arena geschickt. Dort verbündet er sich mit Maysilee Donner (Mckenna Grace) und schließt sich einer Gruppe an, die sich gegen die Kontrolle des Kapitols unter Präsident Snow (Ralph Fiennes) stellt. Vorlage ist Suzanne Collins’ Roman von 2025, das Drehbuch schrieben Billy Ray und Michael Lesslie.
Neben Zada, Grace, Plemons und Close spielen Kieran Culkin als Caesar Flickerman, Maya Hawke als Wiress, Kelvin Harrison Jr. als Beetee sowie Elle Fanning und Whitney Peak. Für Gesprächsstoff sorgt außerdem die Rückkehr von Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson und Woody Harrelson als Katniss, Peeta und Haymitch – vermutlich im Epilog, mit dem auch der Roman endet. Mehr dazu in unserem Artikel zu Lawrences Rückkehr.
Wann der Film in Deutschland startet
In Deutschland kommt „Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping” am 19. November 2026 ins Kino, einen Tag vor dem US-Start. Es ist der sechste Film der Reihe und nach dem Prequel von 2023 die zweite Vorgeschichte zu Katniss’ Saga. Francis Lawrence hat bis auf den ersten Teil alle Filme inszeniert.
Ob die Begeisterung hält, zeigen die vollständigen Kritiken, die kurz vor dem Start erscheinen dürfen. Wer sich vorher noch einmal durch Panem arbeiten will, findet alle Filme in der richtigen Reihenfolge in unserem Überblick Die Tribute von Panem: Die Reihenfolge der Filme.
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