„Es ist nicht Billy“: Terry Matalas grenzt Paladins Auftraggeber in „VisionQuest“ ein
Wer hat Paladin auf Vision angesetzt? VisionQuest-Showrunner Terry Matalas schließt Billy Maximoff und Doctor Doom aus – und dämpft Erwartungen an eine Enthüllung im Format Tony Stark. Wichtig sei die Figur trotzdem.
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Spoiler-Hinweis: Der Text nennt Details aus den ersten beiden Folgen von „VisionQuest”.
Wer hat den Kopfgeldjäger Paladin auf Vision angesetzt? Diese Frage stellt „VisionQuest” seit dem Auftakt – und Showrunner Terry Matalas hat sie jetzt zumindest eingegrenzt. Im Interview mit dem YouTube-Kanal New Rockstars schloss er zwei der meistdiskutierten Kandidaten aus: Billy Maximoff, den Sohn von Wanda und Vision, und Doctor Doom.
Zugleich dämpfte Matalas die Erwartung an eine Enthüllung im Format Tony Stark oder Mephisto. Unwichtig sei der Auftraggeber trotzdem nicht. Wann die Serie das Rätsel auflöst, ließ er offen – nur so viel: Bis dahin vergehe noch etwas Zeit. Neue Folgen erscheinen bei Disney+ in Deutschland jeweils in der Nacht auf Mittwoch.
Was Matalas gesagt hat
Die Antwort fiel kurz und betont ausweichend aus. „Es ist nicht Billy. Aber ich will auch nicht, dass jetzt alle in die Mephisto-Richtung laufen”, sagte Matalas. „So nach dem Motto: Wer ist es, wer ist es? Ist es Tony Stark? Es ist nicht diese Art von Geschichte. Es ist wichtig, aber … mehr sage ich nicht. Ihr habt noch etwas Zeit, bevor ihr euch darauf versteifen müsst. Aber es ist nicht Billy.”
Im vollständigen Gespräch nahm Matalas auch Doctor Doom aus dem Rennen. Die Theorie hatte nahegelegen: Robert Downey Jr., der Tony Stark gespielt hat und damit den Mann, der Vision einst mitgeschaffen hat, kehrt in „Avengers: Doomsday” als Doom zurück. Der Film kommt am 16. Dezember 2026 in die deutschen Kinos, nur wenige Wochen nach dem Ende von „VisionQuest”. Eine direkte Verbindung über den Auftraggeber gibt es nach Matalas’ Worten nicht.
Wer Paladin ist
Paladin, gespielt von Todd Stashwick, hat nichts gegen Vision persönlich. Er erledigt einen bezahlten Auftrag – und er weiß, womit man einen Körper aus Vibranium verletzt. In den ersten beiden Folgen trifft er Vision mit Adamantium-Munition und beschädigt ihn so schwer, dass sich J.A.R.V.I.S. opfert, damit Vision überlebt. Was in dieser Szene passiert und was Paul Bettany dazu sagt, steht in unserem Artikel zu Folge 2.
Matalas und Stashwick kennen sich aus „Star Trek: Picard”: Stashwick spielte dort in der dritten Staffel Captain Liam Shaw, Matalas war Showrunner. In den Comics ist Paladin ein Söldner, der seit den späten Siebzigern mal mit, mal gegen Marvels Helden arbeitet – und immer für den, der bezahlt.
Warum Billy so naheliegend war
Dass ausgerechnet Billy Maximoff unter Verdacht stand, hat mit dem Thema der Serie zu tun. Paul Bettany hat „VisionQuest” mehrfach als Vater-Sohn-Geschichte beschrieben. Billy war in „Agatha All Along” als Jugendlicher zurückgekehrt, während sich in „VisionQuest” das große Rätsel um Tommy Maximoff dreht. Ein Sohn, der den eigenen Vater jagen lässt, hätte in dieses Muster gepasst.
Diese Lösung fällt nun weg. Matalas’ Hinweis, es sei „nicht diese Art von Geschichte”, spricht eher für eine Figur aus dem Umfeld der Serie als für den nächsten großen Auftritt eines MCU-Schwergewichts. Belegt ist das nicht – der Showrunner hat bewusst nur ausgeschlossen, nicht bestätigt. Bis zum Finale bleiben noch sechs Folgen.
„VisionQuest” läuft exklusiv bei Disney+.
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Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
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