Zombie-Comeback: The Asylum bringt „Z Nation“ als Fortsetzungsserie zurück
Die „Sharknado“-Macher holen ihre Zombieserie zurück: „Z Nation: Resurrection“ spielt Jahre nach dem Original, mehrere Fan-Lieblinge sind im Gespräch. Einen Sender gibt es noch nicht.
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The Asylum, die Produktionsfirma hinter „Sharknado”, gräbt ihre eigene Zombieserie wieder aus. Wie The Hollywood Reporter exklusiv berichtet, entsteht mit Z Nation: Resurrection eine Fortsetzung von „Z Nation”, die einige Jahre nach den Ereignissen der Originalserie in derselben verseuchten Welt spielt. Geplant ist zunächst eine erste Staffel mit zehn Folgen.
Neue Überlebende, bekannte Gesichter
Im Mittelpunkt steht laut The Asylum eine neue Generation von Überlebenden. Sie bekommt es mit einer neuen untoten Bedrohung zu tun, die den verbliebenen Rest der Menschheit endgültig auszulöschen droht. Mehr zur Handlung hat das Studio bislang nicht verraten.
Ganz ohne die alte Besetzung soll es aber nicht gehen. Mehrere Fan-Lieblinge aus dem Original sind für Nebenrollen im Gespräch: Kellita Smith als Warren, Keith Allan als Murphy, Russell Hodgkinson als Doc und DJ Qualls als Citizen Z. Zugesagt hat nach aktuellem Stand noch niemand von ihnen – die Verhandlungen laufen.
Noch ohne Sender und Starttermin
Einen Sender oder Streamingdienst hat die Serie noch nicht. The Asylum bietet „Z Nation: Resurrection” in dieser Woche auf der Fernsehmesse Mipcom in Cannes internationalen Käufern an. Produziert wird gemeinsam mit Vital Signs Entertainment, der Firma des früheren Syfy-Managers Thomas P. Vitale. Als ausführende Produzenten sind Vitale sowie David Michael Latt, Paul Bales und David Rimawi von The Asylum an Bord. Ein Starttermin steht entsprechend noch nicht fest.
„Z Nation war nie wirklich weg”, sagt Asylum-Mitgründer Rimawi. „Die Fans haben diese Welt am Leben gehalten, und seit Jahren hören wir dieselbe Frage: Wann bringt ihr sie zurück?” Die Fortsetzung solle die Geschichte „größer, düsterer und noch unberechenbarer” weitererzählen. Vitale ergänzt, das Original habe sein Publikum gefunden, weil es furchtlos und witzig gewesen sei und keine Angst gehabt habe, die Zuschauer zu überraschen.
Was Z Nation ausgemacht hat
Die Originalserie lief von 2014 bis 2018 beim US-Sender Syfy und brachte es auf fünf Staffeln mit 68 Folgen. Während „The Walking Dead” die Zombie-Apokalypse als bitterernstes Drama erzählte, mischte „Z Nation” Horror mit schwarzem Humor und Trash-Momenten – ganz in der Tradition des Studios, das mit „Sharknado” Haie per Tornado auf Los Angeles regnen ließ.
Aus der Welt der Serie ging außerdem das Prequel Black Summer hervor, das von 2019 bis 2021 in zwei Staffeln bei Netflix lief und deutlich nüchterner auftrat als die Mutterserie. Mit „Z Nation: Resurrection” kehrt das Franchise nun nach fünf Jahren Pause zurück. Ob und wo die Serie in Deutschland zu sehen sein wird, hängt davon ab, welche Käufer The Asylum in Cannes findet.
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Chefredakteur und Gründer von scifiscene.
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