Hayden Christensen

Anakin Skywalker in „Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger"

Geboren
19.04.1981 · 45 Jahre
Geburtsort
Vancouver, British Columbia, Canada
Nationalität
Kanadisch
Bekannt aus
Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger, Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith, Jumper
Aktiv seit
2002

Biografie

Hayden Christensen ist der Schauspieler, der Anakin Skywalker ein Gesicht gegeben hat – und damit jener Figur, die am Ende zu Darth Vader wird. Zwischen 2002 und 2005 spielte er den gefallenen Jedi in zwei Kinofilmen der Star-Wars-Prequel-Trilogie, danach war er mehr als fünfzehn Jahre aus dem Franchise verschwunden. Seit 2022 ist er zurück, und diesmal dauerhaft: In der zweiten Staffel von „Ahsoka”, die am 20. Januar 2027 bei Disney+ startet, steht er erneut als Anakin vor der Kamera.

Diese Rückkehr ist mehr als eine Besetzungsmeldung. Christensens Prequel-Auftritte galten nach ihrem Erscheinen vielen als Schwachpunkt der Trilogie und wurden erst von einer nachgewachsenen Fangeneration neu bewertet – ausgerechnet über die Animationsserie „Star Wars: The Clone Wars”, in der dieselbe Figur über sieben Staffeln hinweg ausgebaut wurde. Dave Filoni, Lucasfilm-Kreativchef und Schöpfer dieser Serie, hat ihn seither zweimal in den Realfilm-Kanon zurückgeholt.

Auf einen Blick

Wofür ist Hayden Christensen bekannt? Für die Rolle des Anakin Skywalker, der in der Star-Wars-Prequel-Trilogie zu Darth Vader wird.

In welchen Star-Wars-Produktionen spielt er? In „Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger” (2002), „Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith” (2005), in „Obi-Wan Kenobi” (2022) und in „Ahsoka” (seit 2023).

Was kommt als Nächstes? Die zweite Staffel von „Ahsoka”, ab dem 20. Januar 2027 bei Disney+.

Welche Rollen hat er außerhalb von Star Wars? Unter anderem die Hauptrolle in „Jumper” (2008), dazu Shattered Glass (2003) und Life as a House (2001).

Spielt er wieder Darth Vader? Als Anakin ja, in „Ahsoka”. Ein eigener Darth-Vader-Film ist nicht bestätigt.

Anakin Skywalker: die Rolle, die alles bestimmt

Mit „Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger” übernahm Christensen 2002 den jungen Anakin von Jake Lloyd, der die Figur drei Jahre zuvor als Kind gespielt hatte. Der Film zeigt den Padawan zwischen Jedi-Disziplin und der verbotenen Beziehung zu Padmé Amidala und spielte weltweit rund 654 Millionen Dollar ein. Die Kritik an Dialogen und Spiel traf damals vor allem ihn – obwohl die Figur per Drehbuch unsicher, aufbrausend und unreif angelegt ist.

Der zweite Teil seiner Doppelrolle folgte 2005 mit „Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith”: der Weg in die dunkle Seite, das Duell auf Mustafar und die Verwandlung in Darth Vader. Mit rund 906 Millionen Dollar weltweit ist das der erfolgreichste Film seiner Laufbahn und bis heute der Bezugspunkt, an dem alle späteren Auftritte der Figur hängen. Danach war die Rolle erzählerisch erledigt: Es folgten die Maske und ein Franchise, das Anakin lange nur noch als Vorgeschichte behandelte.

Zurück im Kanon: Obi-Wan Kenobi und Ahsoka

2022 kehrte Christensen für die Serie „Obi-Wan Kenobi” zurück, gemeinsam mit Ewan McGregor und in derselben Rolle wie in der Prequel-Trilogie. Die Serie spielt zehn Jahre nach „Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith” und führt Obi-Wan noch einmal gegen Darth Vader – ein Wiedersehen, das die Prequels selbst nie erzählt hatten. Sie blieb bei einer Staffel.

Ein Jahr später folgte der Auftritt, der seine zweite Star-Wars-Phase begründete: In „Ahsoka” erschien er in der Schlussszene der vierten Episode und war in den Folgen danach als Machtgeist und in Rückblenden in die Klonkriege zu sehen – als Lehrmeister jener Ahsoka Tano, die in der Animation zur eigenständigen Heldin geworden war. Damit traf die Realfilm-Besetzung erstmals auf eine Figur, die es nur dank der Serien gibt.

Ahsoka Staffel 2: Was am 20. Januar 2027 beginnt

Den Termin bestätigte Lucasfilm bei der D23 in Anaheim: Am 20. Januar 2027 geht „Ahsoka” bei Disney+ mit der zweiten Staffel weiter. Zurück sind neben Christensen auch Rosario Dawson als Ahsoka Tano, Natasha Liu Bordizzo als Sabine Wren, Lars Mikkelsen als Großadmiral Thrawn und Eman Esfandi als Ezra Bridger. Regie führen Dave Filoni selbst, Bryce Dallas Howard, Anders Engström und Jennifer Getzinger. Gedreht wurde nicht mehr in Los Angeles, sondern in den Pinewood Studios bei London.

Zum Inhalt hält sich Christensen bedeckt. Auf dem roten Teppich kündigte er lediglich „einen großen Krieg” an, der „oben in den Sternen” stattfinde – „ein ‚Star Wars‘, wenn man so will”. Filoni sprach von einem Abenteuer, das größer und besser ausfalle als in der ersten Staffel, und hat bestätigt, dass die Mortis-Götter aus der Animation diesmal eine Rolle spielen. Dass ein Teil des Publikums mit diesem Hang zum Übernatürlichen fremdeln wird, nimmt er ausdrücklich in Kauf.

Einen Hinweis auf Christensens Anteil liefern die ausgestellten Kostüme der Staffel: Anakin und eine junge Padawan-Ahsoka tragen dort Schneeanzüge, die an die Klonkriege erinnern. Fans lesen das als Zeichen für weitere Rückblenden – bestätigt hat Lucasfilm das nicht. Nach dem Gewicht, das diese Szenen schon in Staffel 1 hatten, wäre es allerdings keine Überraschung.

Jenseits von Star Wars

Seine größte Hauptrolle außerhalb des Franchise ist der Science-Fiction-Film „Jumper” von 2008, in dem er einen jungen Mann spielt, der sich an jeden Ort der Welt teleportieren kann und deshalb von einer Geheimorganisation gejagt wird. Der Film spielte weltweit rund 225 Millionen Dollar ein, eine geplante Fortsetzung kam nie zustande.

Dass er auch ohne Blockbuster-Apparat trägt, zeigen zwei kleinere Arbeiten: In Shattered Glass (2003) spielt er den Journalisten Stephen Glass, der seine Reportagen erfindet, bis das Magazin The New Republic ihm auf die Schliche kommt. Für das Familiendrama Life as a House (2001) war er als Nebendarsteller für einen Golden Globe nominiert. Später folgten der Heist-Film Takers (2010) und mehrere Produktionen abseits der großen Studios.

Wie es weitergeht

Über die zweite Ahsoka-Staffel hinaus ist für Christensen im Franchise nichts angekündigt. Auf Gerüchte über einen eigenen Darth-Vader-Film angesprochen, blieb er im Gespräch mit ScreenRant zurückhaltend: Das seien bislang nur Gerüchte, er würde eine solche Aufgabe aber begeistert annehmen. Ein solches Projekt ist nicht bestätigt, und einen Termin gibt es ohnehin nicht.

Der Zeitpunkt der Staffel ist gleichwohl gut gewählt: 2027 feiert Star Wars sein 50-jähriges Jubiläum, und im Mai desselben Jahres startet mit „Star Wars: Starfighter” der nächste Kinofilm der Reihe – ohne Christensen. Wie stabil der Sammlerwert seiner Rolle ist, zeigt dagegen eine Auktion: Das Lichtschwert, das er in „Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith” führte, wird am 12. November 2026 bei der Ultimate Star Wars Auction von Heritage Auctions angeboten, Mindestwert 10.000 Dollar.

Hayden Christensen ist ein kanadischer Schauspieler, der als Anakin Skywalker in der Star-Wars-Prequel-Trilogie bekannt wurde und die Figur seit 2022 auch in Serien bei Disney+ spielt.

In „Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger” (2002), „Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith” (2005), in der Serie „Obi-Wan Kenobi” (2022) und in „Ahsoka”, deren zweite Staffel am 20. Januar 2027 startet.

Am 20. Januar 2027 bei Disney+. Christensen spielt dort erneut Anakin Skywalker, neben Rosario Dawson, Natasha Liu Bordizzo, Lars Mikkelsen und Eman Esfandi.

Er spielt die Figur als Anakin Skywalker in „Ahsoka” und war 2022 in „Obi-Wan Kenobi” als Darth Vader zu sehen. Ein eigener Darth-Vader-Film ist nicht bestätigt.

Am bekanntesten ist der Science-Fiction-Film „Jumper” von 2008. Dazu kommen Shattered Glass (2003), das Drama Life as a House (2001) und der Heist-Film Takers (2010).

Zuletzt aktualisiert am 28.10.2026

Filmografie

JahrTitelRolle
2019Star Wars: Der Aufstieg SkywalkersAnakin Skywalker (voice)
2008JumperDavid Rice
2005Star Wars: Episode III - Die Rache der SithAnakin Skywalker / Darth Vader
2002Star Wars: Episode II - Angriff der KlonkriegerAnakin Skywalker

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