Star Trek Filme

Star Trek: Die Filme und Serien in chronologischer Reihenfolge

Star Trek gehört zu den erfolgreichsten Film- und Serienuniversen der Kinogeschichte. Hier bekommst du die richtige Reihenfolge aller Filme und Serien – und den Ausblick auf alle kommenden Projekte.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·Aktualisiert ·19 Min. Lesezeit
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Star Trek: Die Filme und Serien in chronologischer Reihenfolge
CBS / Paramount

Star Trek Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice

Die Star Trek Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 49 der erfolgreichsten Filmreihen.

Einspielergebnis

2.14 Milliarden US Dollar

Erhebungszeitraum

28. Oktober 2026

Quelle

Box Office Mojo

Die Star Trek Filme gehören zum Star Trek Franchise basierend auf der Idee von Gene Roddenberry. Mit den bisher erschienen Filmen und Serien gehört Star Trek zu einem der erfolgreichsten Filmreihen der Welt. Die Filme lassen sich in 3 Epochen unterteilen. Die Filme kannst du bei Paramount+ streamen.

Auf einen Blick

Wie viele Star-Trek-Filme gibt es? 13 Kinofilme plus den Streaming-Film „Star Trek: Sektion 31” (2025) – ein neuer Kinofilm ist offiziell angekündigt.

In welcher Reihenfolge schauen? Am besten chronologisch nach Handlung – die komplette Reihenfolge zeigt die Tabelle oben.

Wo streamen? Nahezu alle Filme und Serien laufen bei Paramount+.

Was kommt als Nächstes? „Star Trek: Strange New Worlds” Staffel 4 lief bis Ende September 2026 bei Paramount+. Als Nächstes kommen die finalen Staffeln von „Strange New Worlds” (Staffel 5) und „Starfleet Academy” (Staffel 2) – beide abgedreht, aber noch ohne Termin – sowie der neue Star-Trek-Film als kompletter Kino-Neustart.

Star Trek: Reihenfolge der Filme und Serien – chronologisch geordnet

Star Trek: Enterprise (22. Jahrhundert)

Der erste Kontakt war im Jahr 2061, das Jahr in dem Zefram Cochrane den Warp-Antrieb zum ersten Mal für die Menschheit erfand und einsetzte. „Star Trek: Enterprise” spielt 90 Jahre später zwischen den Jahren 2151-2155 und begleitet die Crew um Captain Archer auf der allerersten Enterprise (NX-01) auf ihren Abenteuern durch das Universum. Die Serie endet mit dem Beginn der Förderation zwischen Menschen, Andorianern, Tellariten und Vulkaniern.

Star Trek: Discovery (23. & 32. Jahrhundert)

Mit der recht jungen, aber bereits abgeschlossenen Serie „Star Trek: Discovery” springen wir 100 Jahre weiter in die Zukunft und folgen Spocks Adoptivschwester Michael Burnham in insgesamt fünf Staffeln. Um die Förderation und das Universum zu retten, muss sie eine folgenschwere Entscheidung treffen und begibt sich in den letzten Staffel 900 Jahre in die Zukunft.

Star Trek: Strange New Worlds (23. Jahrhundert)

Das Spin-off „Star Trek: Strange New Worlds” entführt die Zuschauer an Bord der USS Enterprise, bevor Captain Kirk das Kommando übernahm. Im Zentrum der Handlung (ab dem Jahr 2259) stehen Captain Christopher Pike, ein junger Spock und Nummer Eins. Diese bei den Fans äußerst beliebte Crew wurde ursprünglich in der zweiten Staffel von „Star Trek: Discovery” eingeführt und erhielt aufgrund der positiven Resonanz ihre eigene Serie. Die vierte Staffel lief ab dem 23. Juli 2026 bei Paramount+ als Herzstück der Feiern zum 60. Star-Trek-Jubiläum, das Staffelfinale erschien am 24. September. Abgeschlossen wird die Serie mit einer verkürzten fünften Staffel (mehr dazu im Ausblick am Ende des Artikels).

Raumschiff Enterprise (23. Jahrhundert)

Zwischen 1966 und 1969 wurde in den USA die erste "Star Trek"-Serie ausgestrahlt. Unter dem Titel "Raumschiff Enterprise" (Originaltitel: "Star Trek" oder "Star Trek: The Original Series") schuf Gene Roddenberry die Abenteuer der Enterprise, die unter dem Kommando von Captain Kirk in unerforschte Gebiete der Galaxie vordringt. Die Handlung ist in den Jahren 2265 bis 2269 angesiedelt.

Nach nur drei Staffeln stellte der US-Sender NBC die Produktion von "Raumschiff Enterprise" aufgrund schwacher Einschaltquoten ein. Erst in den 1970er-Jahren avancierte die Serie zu einem kulturellen Phänomen. Ausdrücke wie der berühmte Vulkanier-Gruß fanden Eingang in die Popkultur. Fans bezeichnen die Originalserie heute oft mit der Abkürzung "TOS" ("The Original Series").

Die Enterprise (23. Jahrhundert)

Vier Jahre nach der Originalserie fand eine weitere "Star Trek"-Geschichte ihren Weg auf die US-amerikanischen Fernsehbildschirme: Die Zeichentrickserie "Die Enterprise" (1973 bis 1974), die sich vor allem an ein jüngeres Publikum richtete und weitere Abenteuer der Enterprise-Besatzung erzählte. Zeitlich ist die Handlung in den Jahren 2269 und 2270 angesiedelt.

Interessanterweise wurde die Serie nach der Veröffentlichung von "Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert" (1987 bis 1994) vorübergehend aus dem offiziellen "Star Trek"-Kanon entfernt. Aufgrund neu verhandelter Lizenzen und inhaltlicher Unstimmigkeiten zwischen der Animations- und der Originalserie wurde Autoren, Comiczeichnern und anderen Kreativen untersagt, Bezug auf die Zeichentrickserie zu nehmen. Seit der DVD-Veröffentlichung der Serie wird sie von Paramount jedoch wieder als Teil des offiziellen Kanons betrachtet.

Star Trek - Der Film

10 Jahre nach dem Ende der Serie wirkte William Shatner im ersten Star Trek Film noch etwas steif, während Leonard Nimoy und DeForest Kelley sichtlich besser in ihre Rollen als Spock und Pille fanden. Eigentlich war die Geschichte des Film für die von Paramount für 1978 geplante Serie „Stark Trek: Phase 2” geplant, einer Fortsetzung von „Raumschiff Enterprise”. Mit der Entscheidung, daraus einen Kinofilm zu machen, wurde von Paramount der Grundstein für die Star-Trek-Filme gelegt. Die Crew startet im Jahr 2273 mit einer generalüberholten Enterprise.

Star Trek II - Der Zorn des Khan

Star Trek II muss erst einmal übertroffen werden, da er die Messlatte für alle Star Trek Filme gesetzt hat. Die Produzenten Harve Bennett und Regisseur Nicholas Meyer suchten tief in der Star Trek Geschichte nach einem Bösewicht und einer Handlung, der es erlaubte, den Kanon zu respektieren und die Crew der Enterprise gleichzeitig in ein atemberaubendes Abenteuer im Jahr 2285 zu stürzen.

Ricardo Montalban verkörperte dabei Khan so gut, dass er auch heute noch als einer der besten Bösewichte im Scifi Genre gilt. Sein Genesis Projekt soll die Enterprise zerstören und letztendlich erschafft sie neues Leben. Spocks Aufopferung für die Menschheit bleibt vielen Fans in Erinnerung, vor allem mit seinen Worten, kurz vor seinem Tod.

„Das Wohl von vielen wiegt schwerer als das Wohl von wenigen, oder eines einzelnen.”

Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock

Wir sehen Kirk in einigen der emotional prägendsten Momenten seines Lebens. Er hat nicht nur seinen engsten Freund verloren, sondern auch sein Schiff und seinen Sohn, und trotzdem schafft er es, wieder auf die Beine zu kommen und nach vorne zu schauen. Deshalb fühlt es sich auch richtig an, wenn Spock am Ende wieder zum Leben erwacht.

Als Antagonist tritt der klingonische Commander Kruge auf, der aber nicht an seinen Vorgänger Khan heranreicht. Kruge wurde von keinem geringeren als Christopher Lloyd gespielt, der Dr. „Doc” Emmett Lathrop Brown in „Zurück in die Zukunft” verkörperte. Der Film knüpft direkt an den zweiten Teil an und spielt ebenfalls im Jahr 2285.

Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart

Nach zwei düsteren Star Trek Filmen, sollte „Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart” wieder etwas auflockern. Mit der Geschichte im Jahr 2286 um eine Raumsonde, die sich der Erde nähert und nur mit längst ausgestorbenen Walen kommunizieren kann. Leonard Nimoy ist zurück in der Rolle des Regisseurs und seines Charakters Spock. Es ist ein reines Vergnügen zu sehen, wie er seine Erinnerungen zurückerlangt und Kirk wieder einmal zu ernst nimmt.

Das Debüt der neuen Enterprise am Ende ist ein Gänsehautmoment. Die Tatsache, dass fast der gesamte Film ohne das Originalschiff gedreht wurde, zeigt, wie beliebt diese Figuren geworden sind und wie erfolgreich das Star Trek Franchise als Ganzes bis heute ist.

Star Trek V - Am Rand des Universums

Daran gibt es leider keinen Zweifel: William Shatners einzige Regiearbeit bei Star Trek ist der absolute Tiefpunkt der Filmreihe. Die Witze sind nicht lustig, die Schauspieler fühlen sich alle sichtlich unwohl und die Handlung, die damit beginnt, dass Spock seinen lange vermissten Halbbruder trifft und damit endet, dass unsere Helden "Gott" gegenüberstehen, ist unterirdisch.

Shatners Regiearbeit ist dilettantisch und der Film ist selbst für das Jahr 1989 ein Fiasko. Es grenzt schon an ein Wunder und ist vermutlich der Strahlkraft des Star Trek Franchise zuzuschreiben, dass dieser Film nicht die komplette Filmreihe zerstörte. Der Film spielt im Star-Trek-Universum im Jahr 2287.

Star Trek VI: Das unentdeckte Land

„Star Trek VI - Das unentdeckte Land” ist der letzte Film mit der Original-Crew. Shatner und Nimoy sind mit der Kernidee der umstrittenen Friedensgespräche zwischen der Föderation und den Klingonen in Höchstform. Es ist ein besonderer Moment für jeden echten Fan, wenn die Unterschriften der Schauspieler am Ende des Films auf dem Bildschirm erscheinen, während die Enterprise im Weltraum verschwindet. Der Film spielt im Jahr 2293.

Star Trek: Section 31

Mit „Star Trek: Section 31” erwartet Dich ein düsteres Kapitel im „Star Trek”-Universum, das sich ganz auf die gleichnamige Geheimorganisation konzentriert. Der Film ist als Spin-off von „Star Trek: Discovery” entstanden und spielt im frühen 24. Jahrhundert. In dieser Zeit ist die Sternenflotte längst etabliert, doch nicht jede Bedrohung lässt sich mit offenen Mitteln bekämpfen.

Im Mittelpunkt der Handlung steht die ehemalige Imperatorin Philippa Georgiou, gespielt von Michelle Yeoh. Nach den Ereignissen in „Discovery” wird sie Teil der mysteriösen Sektion 31. Diese geheime Abteilung der Sternenflotte operiert im Verborgenen, um die Vereinigte Föderation der Planeten zu schützen. Dabei greift sie auch zu riskanten Methoden, die nicht immer den Regeln der Föderation entsprechen.

Der Film spielt im Jahr 2324. Mal abgesehen davon, dass Star Trek an diesem Film spielt, hat Section 31 relativ wenig mit Star Trek zu tun. Dass Paramount den Film ausschließlich auf dem hauseigenen Streamingdienst veröffentlicht hat, hatte vermutlich seine Gründe. Im persönlichen Ranking gehört dieser Film ganz ans Ende und gehört eigentlich vernichtet.

Star Trek: Die Crew aus das nächste Jahrhundert

Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert

Die 1987 gestartete Serie „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert” markiert einen Höhepunkt in der Geschichte des Franchise. Im Zentrum der Handlung steht Captain Jean-Luc Picard, der mit der Enterprise-D zwischen den Jahren 2364 und 2370 die Galaxie erforscht. Die Serie erfreute sich großer Beliebtheit und fesselte in den USA durchschnittlich zehn Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen. Dieser Erfolg wurde zudem mit insgesamt 18 Emmy Awards gewürdigt.

Der immense Anklang der Serie ebnete den Weg für drei weitere Produktionen: „Deep Space Nine”, „Raumschiff Voyager” und „Star Trek: Enterprise”. Nach dem Ende der TV-Serie wurde die Geschichte der Enterprise-D ab 1994 auf der Kinoleinwand fortgesetzt.

Star Trek - Treffen der Generationen

Die Idee, die Original Crew und den Cast von „Star Trek - Das nächste Jahrhundert” in einem Film zu vereinen, war großartig. Leider blieb es aber dabei, denn von den drei Schauspielern der Originalcrew, die zum Cast von „Star Trek: Treffen der Generationen” antraten, war nach der ersten Szene nur noch William Shatner übrig. Immerhin konnten die Fans Scotty (James Doohan) und Chekov (Walter Koenig) sehen. Leonard Nimoy als Spock fehlte ebenso, wie DeForest Kelley als Pille.

Die Story im Jahr 2371 um Dr. Tolian Soran (Malcolm McDowell) der einen Stern zerstören will, um ins Nexus zu gelangen ist verwirrend. Die beiden Captains der Enterprise laufen zur Hochform auf. Der Tod von Captain Kirk ist weder emotional noch heroisch. Technisches Highlight des Films ist der Absturz der Enterprise NCC-1701-D, den die Fans gleich zweimal erleben dürfen oder müssen.

Star Trek - Der erste Kontakt

Bei seinem Debüt als Regisseur beeindruckte Jonathan Frakes (Commander Riker). Die Anpassung durch die Borg vor Jahrzehnten haben bei Picard (Patrick Stewart) tiefe Wunden hinterlassen, die seine Menschlichkeit mehr gefährden könnten als die Borg selbst. Alice Krige als Borg-Königin überraschte in ihrer Rolle.

Die Handlung im Jahr 2373 so aufzubauen, dass die Borg in der Zeit zurückreisen, um den ersten Kontakt der Menschen mit der außerirdischen Spezies zu verhindern (und damit den Weg für die Sternenflotte zu ebnen) ist clever. Es ist auch clever, dass Riker Zefram Cochrane bei seinem ersten Warp-Flug hilft.

„Star Trek - Der erste Kontakt”, der mit einem knisternden Drehbuch, hervorragenden Actionsequenzen und Patrick Stewarts hervorragender Leistung aufwartet, ist ein Muss für Next Generation Fans und mit einer der besten Star-Trek-Filme.

Star Trek: Deep Space Nine

Als Ableger von „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert” lief von 1993 bis 1999 die Serie „Deep Space Nine”. Über sieben Staffeln hinweg werden die Ereignisse auf einer entlegenen Raumstation geschildert. Im weiteren Verlauf konzentriert sich die Handlung auf den interstellaren Krieg zwischen der Föderation und dem Dominion-Imperium.

Die Serie, die in den Jahren 2369 bis 2375 spielt, zeichnet sich durch eine deutlich düsterere Atmosphäre als andere „Star Trek”-Produktionen aus. Fans kürzen die Serie liebevoll mit „DS9” ab.

Star Trek - Der Aufstand

Es gibt eine Menge fragwürdiger Momente in diesem Film: Worf der plötzlich Akne bekommt oder Data merkwürdiger Verbindung zu einem kleinen Jungen. Die ganze Story im Jahr 2376 ist träge: Die Föderation und eine außerirdische Spezies arbeiten zusammen, um einige Eingeborene von einem Planeten wegzulocken, der im Grunde ein Jungbrunnen ist.

Die Locations sind langweilig und die Bösewichte Admiral Matthew Dougherty (Anthony Zerbe) und Ahdar Ru’afo (F. Murray Abraham) vermasseln eigentlich auch jeden Plan. Die Idee über Idee über Korruption in der Föderation ist ein interessanten Ansatz, der aber nicht zu Ende gedacht wurde. Die Spannung bleibt leider zu weiten Teilen in „Star Trek - Der Aufstand” auf der Strecke.

Star Trek: Raumschiff Voyager

Zwischen 1995 und 2001 wurde in den USA „Star Trek: Raumschiff Voyager” ausgestrahlt, die erste Serie des Franchise mit einem weiblichen Captain im Mittelpunkt: Kathryn Janeway. Die Handlung beginnt im Jahr 2371, als die Besatzung der Voyager zusammen mit einem verfeindeten Raumschiff im Delta-Quadranten strandet – 70.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Um den langen und gefährlichen Heimweg antreten zu können, müssen sich die Crews der beiden ehemaligen Gegnerschiffe verbünden.

Im Gegensatz zu „Deep Space Nine” rückt bei „Raumschiff Voyager” das Erforschen fremder Planeten und die Begegnung mit unbekannten Spezies wieder stärker in den Vordergrund. Eine Besonderheit der Produktion ist die Verwendung von echten Weltraumaufnahmen des NASA-Hubble-Teleskops in einigen Szenen, was der Serie eine besondere visuelle Authentizität verleiht.

Star Trek: Nemesis

Nemesis ist ein Mischmasch aus verworrenen Konzepten, die schlichtweg aus der Luft gegriffen waren. Der neue romulanische Anführer ist ein Klon von Picard, was wir nur erfahren, weil beide keine Haare haben. Oder die Story um Data, dass plötzlich ein Duplikat des Androiden auftaucht. Es gibt auch fragwürdige Elemente, wie Deanna Trois seelische Qualen durch den romulanischen Anführer Shinzon (Tom Hardy) und Datas Versuch, dem Film am Ende einen Abschluss wie in „Star Trek II - Der Zorn des Khan” zu geben, indem er sich opfert.

Patrick Stewart gibt dem Film zwar immer wieder positive Impulse und das Zusammenprallen von Shinzons Schiff mit der Enterprise sieht ziemlich cool aus, aber „Star Trek: Nemesis” steht sich letztendlich eigentlich nur selbst im Weg. Die Story des Films spielt im Jahr 2379.


Star Trek: Lower Decks

„Lower Decks” ist die zweite Zeichentrickserie im „Star Trek”-Universum und verfolgt einen einzigartigen Ansatz: Im Mittelpunkt stehen nicht der Captain oder der erste Offizier, sondern die Crewmitglieder in den unteren Rängen der Hierarchie. Das parodistische Abenteuer, das im Jahr 2380 beginnt, beleuchtet den Alltag auf der USS Cerritos, einem der unbedeutendsten Schiffe der Sternenflotte.

Star Trek: Prodigy

Mit „Prodigy” wurde die erste „Star Trek”-Serie speziell für Kinder geschaffen. Die Geschichte spielt im Jahr 2383 und dreht sich um sechs jugendliche Sklaven, die auf einem Asteroiden ein verlassenes Raumschiff der Sternenflotte entdecken. An Bord finden sie ein Hologramm von Captain Janeway, das ihnen hilft, mit dem Schiff die Flucht zu ergreifen.

Star Trek: Picard

Die Serie „Picard” wurde von Fans mit großer Spannung erwartet und feierte Anfang 2020 ihre Premiere. Die Handlung setzt 20 Jahre nach dem Film „Star Trek: Nemesis”, also im Jahr 2399, ein und folgt den neuen Abenteuern des legendären Captains Jean-Luc Picard. Für das Projekt kehrten zahlreiche bekannte Darsteller in ihre ikonischen Rollen zurück, darunter Jeri Ryan als ehemalige Borg-Drohne Seven of Nine aus „Raumschiff Voyager”.

Star Trek: Starfleet Academy

Mit „Star Trek: Starfleet Academy” wendet sich das Franchise einem oft erwähnten, aber selten zentral behandelten Schauplatz zu: der Sternenflottenakademie. Die Serie begleitet eine neue Generation von Kadetten bei ihrer Ausbildung, die Prüfungen, persönliches Wachstum und ihre ersten Missionen im Weltraum umfasst.

Die Handlung ist im 32. Jahrhundert (ab 3189) angesiedelt und knüpft damit an die Zeit nach den Ereignissen von „Star Trek: Discovery” an.Nachdem die Sternenflotte nach einer katastrophalen Zeit, bekannt als "der Brand", langsam wieder zu Stabilität und Normalität zurückfindet, steht auch die Akademie vor einem Neuanfang. So folgt die Serie dem ersten neuen Jahrgang von Kadetten seit über einem Jahrhundert.

Thematisch richtet sich „Starfleet Academy” an ein jüngeres Publikum, bleibt aber den klassischen „Star Trek”-Werten wie Forscherdrang, Vielfalt und dem unerschütterlichen Glauben an eine bessere Zukunft treu.

Die erste Staffel lief ab Januar 2026 auf Paramount+ – mit Holly Hunter als Captain Nahla Ake und Paul Giamatti als Bösewicht Nus Braka. Wie es mit der Serie weitergeht, liest du im Ausblick am Ende des Artikels.

Die Kelvin-Zeitlinie

Die dritte Ära der Star Trek Filme greift die Charaktere der ersten sechs Star Trek Filme und der Originalserie auf, wird aber durch Änderung der Ereignisse im ersten Film von 2009 als Reboot verstanden. Durch diesen Reboot des Star Trek Universums entstand ein völlig neuer Handlungsstrang. Insgesamt wurden drei neue Filme mit den neuen Schauspielern im Kino veröffentlicht. Von der alten Star Trek Crew hatte Leonard Nimoy als alter Spock eine Gastrolle.

Lange galt eine Fortsetzung von „Star Trek Beyond” mit Chris Pine und der übrigen Crew als ausgemacht – einzig Anton Yelchin, der 2016 auf tragische Weise bei einem Unfall ums Leben kam, hätte ersetzt werden müssen. Realisiert wurde der vierte Kelvin-Film jedoch nie (Details unten bei „Star Trek 4”).

Star Trek

Die Idee hinter der Story des Films ist eine veränderte Zeitlinie (Kelvin-Zeitlinie), die es der neuen Gruppe erlaubt, sich selbst zu entwickeln, ohne die vorherigen 43 Jahre der Star-Trek-Geschichte zu verändern.

J.J. Abrahams größte Leistung war die Besetzung der Charaktere: Jeder von ihnen erfüllt die Erwartungen und respektiert gleichzeitig die kulturellen Ikonen ihrer Vorgänger. Karl Urban und Zachary Quinto sind fantastisch, aber Chris Pine verkörpert wirklich einen jungen, übermütigen und impulsiven James Tiberius Kirk, der das Kommando der Sternenflotte in Aufruhr versetzt. Dagegen scheint selbst die Story um den romulanischen Captain Nero (Eric Bana) und die rote Materie nur schmückendes Beiwerk zu sein.

Star Trek: Into Darkness

„Star Trek: Into Darkness” ist zwar technisch beeindruckend, aber in vielerlei Hinsicht eine Beleidigung für Star Trek-Fans. Der Film enthielt eine Menge lächerlicher Ideen, unter anderem das Beamen durch die Galaxie per Transporter. Wozu braucht man dann überhaupt Raumschiffe, wenn man sich so weit beamen kann. Dank Autor Roberto Orci kommt „Star Trek: Into Darkness” mit einer irrwitzigen Verschwörungstheorie daher. Mit Benedict Cumberbatch, einer halbherzigen Version von Khan, wollte man den Fans dann doch noch einen Gefallen zu tun.

Der dritte Akt von Der Zorn des Khan ist fast vollständig kopiert, mit Ausnahme des emotionalen und fesselnden Schlusses. Letztendlich ist der Film eher einer der schlechteren von Regisseur J.J. Abrams und ein dunkler Fleck im Star Trek Franchise.

Star Trek Beyond

Die Spezialeffekte sind unglaublich, und die Action ist aufregend. Es gibt zwar ein paar charakterbezogene Momente im Film, aber die nehmen der Story nichts von ihrem größeren Handlungsbogen. Der Film hat eine Menge guter Interaktionen zwischen Spock (Zachary Quinto) und McCoy (Karl Urban), während Kirk (Chris Pine) stark und souverän ist, was ihn zum idealen Kandidaten für die Captains Chair macht.

Krall (Idris Elbas) ist ein hervorragender Widersacher, der gut zur Botschaft des Films passt. Star Trek Beyond ist geradlinig, mit der Mission, den Geist von Star Trek wiederherzustellen.

Star Trek 4

Ein vierter Film der Kelvin-Zeitlinie war über Jahre immer wieder in Planung – zwischenzeitlich sollte sogar Quentin Tarantino übernehmen, zuletzt arbeitete ab 2024 Josh Friedman am Drehbuch. Daraus wird nichts mehr: Anfang 2026 stellte Paramount unter der neuen Skydance-Führung die alten Filmpläne ein. Die Kelvin-Trilogie bleibt damit vorerst unvollendet – wie es auf der Kinoleinwand stattdessen weitergeht, liest du im folgenden Ausblick.

Die Star-Trek-Schauspieler der Kelvin-Zeitlinie

  • Chris Pine als Captain James T. Kirk
  • Zachary Quinto als Spock
  • Zoe Saldana als Nyota Uhura
  • Karl Urban als Leonard "Pille" McCoy
  • Simon Pegg als Montgomery "Scotty" Scott
  • John Cho als Hikaru Sulu
  • Anton Yelchin als Chekov

Wie geht es mit Star Trek weiter? Der nächste Film und die letzten Serien (Stand: Oktober 2026)

Am 8. September 2026 feierte Star Trek seinen 60. Geburtstag – auf den Tag genau 60 Jahre zuvor lief die erste Folge von „Raumschiff Enterprise” im US-Fernsehen. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr steckt das Franchise aber in einer Zäsur: Die beiden verbliebenen Serien verabschieden sich, neue Serien sind nicht bestellt, und fürs Kino hat Paramount einen kompletten Neustart angekündigt. Das steht fest:

Strange New Worlds: Staffel 5 als großes Finale

Die vierte Staffel von „Star Trek: Strange New Worlds” lief vom 23. Juli bis zum 24. September 2026 bei Paramount+ – zehn Episoden, darunter ein Film-noir-Abenteuer und ein Besuch auf einem Dinosaurier-Planeten. Die Serie endet mit einer fünften Staffel aus sechs Episoden, die bereits abgedreht ist und 2027 erwartet wird; einen Starttermin hat Paramount+ noch nicht genannt. Das Ende steht fest: Captain Pike übergibt die Enterprise an James T. Kirk (Paul Wesley). Im Serienfinale treten zudem erstmals Thomas Jane als Leonard „Pille” McCoy und Kai Murakami als Hikaru Sulu auf – der direkte Brückenschlag zu „Raumschiff Enterprise”.

Starfleet Academy endet nach Staffel 2

Trotz guter Kritiken fand „Star Trek: Starfleet Academy” nicht genügend Publikum: Im März 2026 bestätigte Paramount die Absetzung nach der zweiten Staffel. Die zehn Episoden von Staffel 2 sind bereits abgedreht, einen Starttermin gibt es noch nicht. Paramount+ stellt die finale Staffel am 10. Oktober 2026 auf der New York Comic Con vor. Sie wird zum Serienfinale, in dem auch die Vergangenheit von Captain Nahla Ake (Holly Hunter) beleuchtet wird.

Der neue Kinofilm: kompletter Neustart

Auf der CinemaCon 2026 hat Paramount offiziell einen neuen Star-Trek-Kinofilm bestätigt. John Francis Daley und Jonathan Goldstein („Dungeons & Dragons: Honor Among Thieves”) schreiben und inszenieren – als bewussten Neuanfang ohne Verbindung zur Kelvin- oder Prime-Zeitlinie und mit komplett neuem Cast. Auf der San Diego Comic-Con im Juli 2026 verrieten die beiden, dass der Film ein Stück weiter in der Zukunft spielt als alle bisherigen Star-Trek-Filme; das Drehbuch war zu diesem Zeitpunkt noch in Arbeit. Einen Starttermin gibt es noch nicht. Es wäre der erste Star-Trek-Kinofilm seit „Star Trek Beyond” (2016) – und der 15. Film des Franchise insgesamt.

Alles Weitere ist derzeit Wunschdenken: Gepitchte Serien wie „Star Trek: Legacy” mit Jeri Ryan sind nicht bestellt, und mit dem Auslaufen der Ära von Chef-Produzent Alex Kurtzman Ende 2026 dürfte Paramount Skydance das Franchise ohnehin neu ausrichten. Sobald es offizielle Ankündigungen gibt, findest du sie hier und in unseren Sci-Fi-News.

Chronologisch nach Handlung beginnst du mit „Star Trek: Enterprise”, danach folgen „Discovery”, „Strange New Worlds” und die Abenteuer der Original-Crew – die vollständige Reihenfolge zeigt die Tabelle am Anfang des Artikels. Alternativ kannst du nach Erscheinungsjahr mit „Raumschiff Enterprise” (1966) starten.

Es gibt 13 Star-Trek-Kinofilme in drei Epochen. Sechs Filme mit der Original-Crew um Kirk und Spock (1980 bis 1992): „Star Trek - Der Film”, „Star Trek II - Der Zorn des Khan”, „Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock”, „Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart”, „Star Trek V - Am Rande des Universums” und „Star Trek VI - Das unentdeckte Land”. Vier Filme mit der Crew um Picard (1995 bis 2003): „Star Trek - Treffen der Generationen”, „Star Trek - Der erste Kontakt”, „Star Trek - Der Aufstand” und „Star Trek: Nemesis”. Drei Filme in der Kelvin-Zeitlinie (2009 bis 2016): „Star Trek”, „Star Trek Into Darkness” und „Star Trek Beyond”. Dazu kommt der Streaming-Film „Star Trek: Sektion 31” (2025).

Einen Starttermin gibt es noch nicht. Paramount hat auf der CinemaCon 2026 einen neuen Kinofilm bestätigt, den John Francis Daley und Jonathan Goldstein als kompletten Neustart ohne Verbindung zu früheren Filmen und Serien umsetzen. Laut den beiden spielt er weiter in der Zukunft als alle bisherigen Star-Trek-Filme.

Ja, aber nur noch einmal: Nach Staffel 4, die von Juli bis September 2026 bei Paramount+ lief, endet die Serie mit einer verkürzten fünften Staffel (sechs Episoden, erwartet 2027, noch ohne Termin). Darin übergibt Pike das Kommando der Enterprise an James T. Kirk.

Nahezu alle Filme und Serien des Franchise streamst du bei Paramount+ – auch der Streaming-Film „Star Trek: Sektion 31” ist dort exklusiv verfügbar.

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