Eine Rückblende führt ins Jahr 1681 nach Donnelaith in Schottland: Die Heilerin Suzanne Mayfair hilft bei einer Geburt, wird aber der Hexerei bezichtigt. Als der Hexenjäger des Königs eine Frau des Teufelspakts anklagt, spricht Suzannes Schwester die Beschwörungsworte nach – Suzanne warnt sie eindringlich, diese verfluchten Worte nie wieder auszusprechen.
In der Gegenwart sind Rowan und Ciprien nach Carlottas Anschlag in Lashers Bann gefangen. Unter dem Einfluss des Geistes durchleben die beiden ohne Zeitgefühl immer wieder denselben glückseligen Tag im Mayfair-Haus. Erst als Rowan bemerkt, dass Cipriens Stichwunde sich entzündet hat, erwachen sie aus der Illusion. Ciprien erkennt, dass Lasher ihn über die Wunde langsam tötet und dass keine ärztliche Behandlung dagegen hilft.
Das Paar versucht vergeblich zu fliehen: Türen lassen sich nicht öffnen, Anrufe schlagen fehl, Cipriens Zauberformeln bleiben wirkungslos. Lasher erscheint Rowan mehrfach in Cipriens Gestalt. Als Ciprien dem Tod nahe ist, schließt Rowan einen Handel mit dem Geist – sie bleibt im Haus und spielt sein Spiel, wenn er Ciprien gehen lässt. Ciprien verschwindet und findet sich in seiner Wohnung wieder, wo eine Talamasca-Heilerin die Wunde in ihren eigenen Körper überträgt und ihn so rettet.
Im Haus umgarnt Lasher Rowan: Er führt ihr vor, dass sie mit ihren Kräften Wünsche wahr werden lassen kann, und erweckt scheinbar ein totes Wesen aus ihrer Kindheit wieder zum Leben. Rowan durchschaut, dass all dies nur ein Mittel ist, sie an ihn zu binden. Von Millie und Lasher erfährt sie im Keller die Wahrheit: Carlotta hat einst Delphine und auch Rowans Großmutter Antha getötet.
Zum Schluss stellt Lasher Rowan ihrer Tante Carlotta gegenüber. Auf dem Balkon versucht Carlotta, Rowan in den Tod zu stürzen – so wie sie einst Antha tötete. Im Zorn wünscht sich Rowan Carlottas Tod, woraufhin die Tante vom Balkon stürzt und stirbt. Rowan empfindet Reue und gibt Lasher die Schuld. Als sie den Wunsch fasst, das Haus zu verlassen, öffnet Lasher ihr die Tür – überzeugt, sie längst an sich gebunden zu haben.