DC Extended Universe

DCEU: Die Reihenfolge aller 15 Filme im DC Extended Universe

Das DC Extended Universe umfasst 15 Filme von 2013 bis 2023 – hier stehen sie in der richtigen Reihenfolge. Dazu die Abgrenzung, was zum DCEU gehört, was als Elseworlds läuft und was seit 2024 im neuen DCU passiert.

Oliver Trebes Von Oliver Trebes · ·Aktualisiert ·5 Min. Lesezeit
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DCEU: Die Reihenfolge aller 15 Filme im DC Extended Universe
Warner Bros.

DC Extended Universe Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice

Die DC Extended Universe Filmreihe befindet sich derzeit auf Platz 9 der erfolgreichsten Filmreihen.

Einspielergebnis

7.21 Milliarden US Dollar

Erhebungszeitraum

07. November 2026

Quelle

Box Office Mojo

Das DC Extended Universe ist abgeschlossen: 15 Filme zwischen 2013 und 2023, von „Man of Steel” bis „Aquaman: Lost Kingdom”. Wer sie nachholen will, braucht dafür keine Reihenfolge-Wissenschaft – bis auf eine einzige Ausnahme lässt sich das DCEU in der Reihenfolge schauen, in der es erschienen ist.

Die Ausnahme steht in der Tabelle oben ganz vorn: „Wonder Woman” und „Wonder Woman 1984” spielen handlungschronologisch vor allem anderen. Darunter sortiert die Tabelle nach Erscheinungsjahr – so, wie die Filme aufeinander aufbauen.

Auf einen Blick

Wie viele DCEU-Filme gibt es? 15 Kinofilme, erschienen zwischen 2013 und 2023. Das Universum ist abgeschlossen, es kommt keiner mehr dazu.

Womit fängt man an? Mit „Man of Steel” (2013). Wer streng chronologisch schauen will, stellt „Wonder Woman” und „Wonder Woman 1984” davor.

Womit hört es auf? Mit „Aquaman: Lost Kingdom” (2023). „The Flash” öffnet davor das Multiversum und bildet die Brücke zum Neustart.

Gehört „Joker” dazu? Nein. Die beiden Joker-Filme und „The Batman” laufen als DC Elseworlds außerhalb jeder Universums-Kontinuität.

Und was läuft heute? Seit Ende 2024 das DC Universe von James Gunn und Peter Safran – ein Neustart mit neuer Besetzung, nicht eine Fortsetzung.

Reihenfolge: nach Erscheinungsjahr oder nach Handlung?

Für 13 der 15 Filme ist die Frage gegenstandslos: Erscheinungsjahr und Handlungszeit laufen parallel, und die filmübergreifenden Fäden – Supermans Tod, die Gründung der Justice League, die Task Force X – ergeben nur in dieser Reihenfolge Sinn. Wer bei „Man of Steel” anfängt und sich nach vorn arbeitet, verpasst nichts.

Anders bei Wonder Woman. „Wonder Woman” erschien 2017, spielt aber im Ersten Weltkrieg und damit ein Jahrhundert vor allem anderen. Auch die Fortsetzung „Wonder Woman 1984” liegt handlungschronologisch noch vor „Man of Steel”. Beide Filme funktionieren an jeder Stelle – wer Diana Prince in „Batman v Superman: Dawn of Justice” ohne Vorwissen begegnen möchte, schaut sie nach Erscheinungsjahr; wer die Figur von vorn kennenlernen will, stellt sie an den Anfang.

Eine dritte Möglichkeit ist, das DCEU gar nicht vollständig zu schauen. Mehrere Filme – „Suicide Squad”, „Black Adam”, „Blue Beetle” – hängen nur lose am Gesamtbogen und lassen sich überspringen, ohne dass der Rest unverständlich wird. Die zusammenhängende Kernlinie sind „Man of Steel”, „Batman v Superman: Dawn of Justice”, „Justice League” und „The Flash”.

DCEU, DCU oder Elseworlds: was gehört wozu?

Warner Bros. hat drei DC-Stränge parallel laufen, und genau daran scheitern die meisten Reihenfolge-Listen. Das DCEU ist der abgeschlossene Block von 2013 bis 2023. Das DCU ist der Neustart, der Ende 2024 begann. Die Elseworlds sind Einzelfilme ohne Anschluss an eines von beidem.

„Joker” mit Joaquin Phoenix bescherte Warner Bros. mit über einer Milliarde US-Dollar einen Riesenerfolg an den Kinokassen. Die oscarprämierte Story zur Entstehungsgeschichte des Superschurken von Gotham gehört aber nicht zum DCEU. Wie „The Batman” und dessen geplanter Nachfolger zählen die beiden Joker-Filme zu den DC Elseworlds. Das Elseworlds-Label hat weder eine Verbindung zum DCEU noch zum neuen DCU.

Die Faustregel: Wenn ein DC-Film keine Figur aus einem anderen DC-Film trifft, gehört er mit hoher Wahrscheinlichkeit zu den Elseworlds. Das DCEU und das DCU leben davon, dass ihre Figuren sich begegnen – die Elseworlds-Filme bleiben bewusst für sich.

Was nach dem DCEU kam

„The Flash” ist einer der letzten Filme des DCEU. Er öffnete das DC-Multiversum und gilt als die erzählerische Überleitung – praktisch war er aber vor allem die Ausfahrt: Nach „Blue Beetle” und „Aquaman: Lost Kingdom” war 2023 Schluss.

Seitdem führen James Gunn und Peter Safran als Chefs von DC Studios das DC Universe. Der Auftakt lief Ende 2024 mit der Animationsserie „Creature Commandos”, der erste Kinofilm war „Superman” im Juli 2025, es folgte „Supergirl” im Juni 2026. Der nächste Superman-Film „Man of Tomorrow” ist seit August 2026 abgedreht und befindet sich in der Postproduktion, wieder unter der Regie von James Gunn.

Wichtig für die Reihenfolge: Das DCU setzt das DCEU nicht fort, sondern ersetzt es. Einzelne Darsteller nahm Gunn mit – John Cena spielt Peacemaker weiter –, andere wechselten die Rolle: Jason Momoa ist im DCU nicht mehr Aquaman, sondern der Kopfgeldjäger Lobo. Welche Filme im Neustart in welcher Reihenfolge laufen, steht in unserer Übersicht zur Reihenfolge der DCU-Filme. Alle Auftritte von Momoa als Arthur Curry sammelt die Reihenfolge der Aquaman-Filme.

DC Comics Geschichte

Die DC-Filme basieren auf den DC Comics, einem der größten Comicverlage der USA neben Marvel. Die Geschichte der DC Comics reicht bis in die Mitte der 1930er Jahre zurück; die Hefte wurden zunächst von Malcolm Wheeler-Nicholson unter dem Label National Allied Publications veröffentlicht.

Wheeler-Nicholson schloss sich 1937 aufgrund finanzieller Probleme mit Harry Donenfeld zusammen, und die beiden gründeten den Verlag Detective Comics. In den 1940er Jahren kamen National Publications, All-American Publications und Independent News dazu. Daraus entstanden aber zunächst nicht die DC Comics, sondern man veröffentlichte unter dem Namen National Periodical Publications. Einzig die Superheldenhefte erschienen unter dem inoffiziellen Verlagsnamen DC Superman.

Nach schwierigen Jahren erfolgte in den 1960er Jahren der Zusammenschluss mit Warner Bros. – eine Allianz, die bis heute Bestand hat. 1976 benannte sich der Verlag auch offiziell in DC Comics, Inc. um. Erste Verfilmungen gab es schon 1951 mit Superman und 1966 mit Batman; Ende der 1970er und in den 1980er Jahren folgten diverse Superman- und Batman-Filme. Bei Superman setzte man mit Christopher Reeve auf Konstanz, bei Batman dagegen wechselte der Hauptdarsteller immer wieder.

Nach vier Batman-Filmen wurden vor allem andere DC-Figuren wie Catwoman oder Constantine verfilmt. Auch das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends war von einzelnen, nicht miteinander verknüpften Filmen geprägt – bis auf die Nolan-Trilogie zu Batman setzte Warner Bros. auf Einzelstücke.

Erst 2013, angeheizt durch den wachsenden Erfolg von Konkurrent Marvel und dessen Marvel Cinematic Universe, wagte man mit einem eigenen Filmuniversum einen Neustart. Angefangen mit Superman in „Man of Steel” sollte das DC Extended Universe mit weiteren DC-Figuren aufgebaut werden, mit filmübergreifenden Handlungssträngen wie bei Marvel. An den Erfolg des Konkurrenten konnte man aber nie anknüpfen – und nach zehn Jahren zog das Studio den Schlussstrich.

Das DC Extended Universe umfasst 15 Kinofilme, die zwischen 2013 und 2023 erschienen sind – von „Man of Steel“ bis „Aquaman: Lost Kingdom“. Das Universum ist abgeschlossen, weitere Filme sind nicht geplant.

Für das DCEU genügt die Reihenfolge des Kinostarts, beginnend mit „Man of Steel“ (2013). Die einzige Ausnahme sind die beiden Wonder-Woman-Filme, die handlungschronologisch vor allen anderen spielen und deshalb auch an den Anfang gestellt werden können.

Nach „Justice League“ (2017) folgten im DCEU „Aquaman“ (2018), „Shazam!“ (2019), „Birds of Prey“ (2020), „Wonder Woman 1984“ (2020), „The Suicide Squad“ (2021), „Black Adam“ (2022) sowie 2023 „Shazam! Fury of the Gods“, „The Flash“, „Blue Beetle“ und „Aquaman: Lost Kingdom“.

Nein. Die beiden Joker-Filme mit Joaquin Phoenix laufen wie „The Batman“ unter dem Label DC Elseworlds und stehen außerhalb der Kontinuität – weder mit dem DCEU noch mit dem neuen DC Universe verbunden.

Das DCEU ist das abgeschlossene Filmuniversum von 2013 bis 2023. Das DCU ist der Neustart unter James Gunn und Peter Safran, der Ende 2024 begann. Das DCU führt die Handlung des DCEU nicht fort, sondern fängt mit überwiegend neuer Besetzung von vorn an.

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