Alles beginnt mit Homers Leidenschaft fürs Online-Sportwetten. Auf der Suche nach schnellem Geld verliert er ausgerechnet den Glücksring, dem er einst Marge zu verdanken hatte, und wird im Keller von Stinktieren attackiert. Als Marge seine verpesteten Kleider mit einem selbst entwickelten Trick – nur ein Kopfkissenbezug und wenige Zutaten – wie durch Zauberhand sauber bekommt, sind die Kinder begeistert und ermutigen sie, mit dieser Gabe anderen zu helfen.
Ein wohlhabender Gönner überredet Marge und Lisa, eine eigene Wohltätigkeitsorganisation zu gründen: die Lisa-M.-Simpson-Stiftung, die vor allem ärmeren Menschen die Wäsche reinigen soll. Lisa besteht darauf, dass alle Zutaten ethisch einwandfrei beschafft werden – auch wenn das teurer ist. Also teilen sich die beiden die Arbeit: Marge kümmert sich um Investoren, Lisa um fair produziertes Natron.
Dank einer beflissenen Helferin und eines beschwingten Songs kommt die Stiftung richtig in Fahrt – doch der Erfolg beruht auf fragwürdigen Methoden: Reiche Konzerne spenden nur, um Steuern zu sparen. Lisa hält Marge vor, das eigentliche Ziel – bedürftigen Menschen zu helfen – aus den Augen verloren zu haben. Marge kann die Kritik nicht nachvollziehen und trennt sich behutsam von ihrer Tochter.
Bald bezieht die Stiftung ein nobles neues Hauptquartier. Bei dessen Eröffnung erkennt Marge jedoch die bittere Wahrheit: Unter den Obdachlosen ist auch Gil, der auf der Straße gelandet ist, weil ausgerechnet für den Neubau der Stiftung sein Sozialwohnungsblock abgerissen wurde. Wütend stellt Marge die selbstgefällige Festgesellschaft bloß – eine Einrichtung, die Obdachlosigkeit bekämpfen wollte, hat neue geschaffen.
Reumütig übergibt Marge die gesamte Leitung an Lisa. Diese verkündet, dass das prachtvolle Hauptquartier künftig als Unterkunft für Wohnungslose dienen wird – und rückt so den ursprünglichen Sinn der Stiftung wieder in den Mittelpunkt.