- Franchise
Baby Groot wächst in seinem Topf heran und wird von zwei Reinigungsmaschinen umsorgt. Als sein Topf einen Riss bekommt, weil er zu groß geworden ist, heben ihn die Maschinen herunter und ersetzen ihn durch einen größeren Bonsai-Baum. Aus Eifersucht wirft der verärgerte Groot eine Yaro-Wurzel nach dem Baum; sie prallt jedoch ab und stößt ihn vom Tisch, wo er sich gerade noch festhalten kann.
Zurück auf dem Tisch versucht Groot, den Baum zu packen, verheddert sich dabei aber in den eigenen Ästen. Schließlich schwingt er sich an einem Rohr auf den Baum und geht auf ihn los. Als er einen Ast abbricht, tritt grüner Schleim aus, der ihn umschlingt; Groot schnellt gegen den Baum, und beide stürzen zu Boden, wobei Groots Topf zerbricht.
Beim Aufstehen stellt Groot fest, dass er nun Beine hat. Nach einigen Fehlversuchen gelingen ihm endlich seine ersten Schritte. Stolz läuft er zum Baum und prahlt; später knabbert er einträchtig mit ihm Käsebällchen und gibt einer der Maschinen im Vorbeigehen einen Klaps.
Groot baut aus Zweigen eine kleine Festung, die jedoch zerstört wird, als ein Raubvogel einen Vyloo davonträgt und dabei den Bau umreißt. Wütend schreit Groot lange, bis er erschöpft zu Boden sinkt. Dort hebt er einen Stein an und entdeckt darunter ein Volk winziger blauer Grunds.
Groot beginnt, die Grunds zu drangsalieren – er pustet sie an, wirft Zweige nach ihnen und stampft neben ihnen auf –, bis diese sich zur Wehr setzen und mit kleinen Waffen auf ihn feuern. Aus Angst duckt sich Groot, bis ihm ein Blatt entfährt.
Als er sieht, dass die Grunds das Blatt als Nahrung nutzen, holt er ihnen freudig weiteren Nachschub. Auf dem Rückweg tritt er jedoch versehentlich auf die kleine Schar. Vorsichtig legt er den Stein wieder darüber und schleicht davon, als sei nichts geschehen – doch einige Grunds überleben und tauchen wieder hervor.
An Bord der Quadrant, dem riesigen Ravager-Schiff, das Groot sein Zuhause nennt, wacht er mitten in der Nacht von einem lauten Geräusch auf. Mit einer Armbanduhr als Taschenlampe macht er sich auf, dem Lärm nachzugehen.
Unterwegs bemerkt Groot ein glänzendes Wesen an Bord. Nach einer Explosion, die ein Loch in eine Wand reißt, stellt sich heraus, dass es sich um Iwua handelt – einen intelligenten, gestaltwandelnden Außerirdischen, der Groots Gestalt annimmt.
Um zu klären, wer der echte Groot ist, liefern sich die beiden einen Tanzwettstreit, bei dem Iwua ihm sogar einige Schritte zeigt. Gemeinsam tanzen sie durch das Schiff bis zur Luftschleuse, wo Groot Iwua über die Schwelle schiebt und ihn per Knopfdruck ins All befördert.
Allein auf einem üppig bewachsenen Planeten stapft der kleine Groot umher, bis er eine Schlammpfütze entdeckt. Er stochert mit einem Zweig hinein, beschließt zu baden und springt in den Matsch. Um das trübe Wasser aufzuhübschen, drückt er einen Leuchtkäfer aus, der die Pfütze in schillernden Farben aufleuchten lässt, bedeckt sich mit Schlamm und legt sich zur Entspannung Früchte auf die Augen. Ein neugieriger Eichhörnchen-Vogel beobachtet ihn dabei aus einem Baum.
Als Groot erwacht, hat der Schlamm eine unerwartete Wirkung entfaltet: Am ganzen Körper sind ihm dichte Blätter gewachsen. Begeistert von seinem neuen Look betrachtet er sich in einem spiegelnden Baumstumpf und beginnt, die Blätter zurechtzustutzen. Doch das frische Grün verfärbt sich rasch gelb und stirbt ab. Also greift Groot immer wieder zum Schlamm, lässt neue Blätter sprießen und probiert eine Frisur nach der anderen aus — vom Afro bis zum Schnurrbart —, während ihm die Blätter reihenweise wieder ausgehen.
Der Lärm hält den Eichhörnchen-Vogel vom Schlafen ab. Genervt greift das Tier Groot an und lacht ihn anschließend aus. Groot lässt sich davon nicht beeindrucken und will zurück zu seiner Pfütze — die inzwischen jedoch vertrocknet ist. Als der Vogel weiter über ihn spottet, schneidet Groot ihm kurzerhand das gesamte Fell ab und trägt es fortan als Schal, während der gerupfte Eichhörnchen-Vogel frierend in seinem Baum zurückbleibt.
An Bord der Quadrant zieht der kleine Groot mit Peter Quills Rucksack los, um ein Familienporträt der Guardians of the Galaxy zu malen. In der Tasche findet er einen Alf-Comic und beschließt, ihn für sein Kunstprojekt zu verwenden. Für seine Materialien geht er großzügig auf Beutezug: Er zupft dem schlafenden Rocket Fellbüschel aus, nimmt eine Hauptplatine und stibitzt Drax die Seife, während Quill unter der Dusche steht.
Als für sein Werk noch Glitzer fehlt, greift Groot zu einer drastischen Lösung: Er baut eine Bombe und zündet sie, sodass die herabregnenden Trümmer den gewünschten Glitzereffekt auf seinem Bild erzeugen. Die Explosion reißt allerdings einen riesigen Krater in den Schiffsboden, den Groot kurzerhand mit einer Brücke aus Klebeband überspannt.
Vom Lärm geweckt entdeckt Rocket das Chaos und fragt, warum es aussieht, als sei eine Bombe hochgegangen — worauf Groot ihm bestätigt, dass genau das passiert ist. Noch während Rocket schimpft, präsentiert Groot stolz sein fertiges Gemälde der Guardians. Da geht eine weitere Explosion los, Rocket stürzt in das Loch im Boden — doch Groot zieht ihn im letzten Moment wieder heraus.