MCU Phase 7: Alle Filme, Serien und der Start der Mutanten-Saga

MCU Phase 7: Alle Filme, Serien und der Start der Mutanten-Saga Disney
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Phase 7 beginnt nach „Avengers: Secret Wars” und rückt die Mutanten ins Zentrum. Seit der D23 im August 2026 stehen Termin und Besetzung des X-Men-Reboots. Hier findest du alle bestätigten Filme und alle Mutanten, die schon im MCU sind.

Phase 7 ist die erste Phase des MCU nach der Multiverse-Saga. Sie beginnt, sobald „Avengers: Secret Wars” im Dezember 2027 das Finale gespielt hat, und sie startet zugleich eine neue Saga. Im Zentrum stehen diesmal nicht die Avengers, sondern die Mutanten.

Auf der San Diego Comic-Con Ende Juli 2026 machte Marvel die ersten Filme dieser Phase offiziell, auf der D23 Mitte August 2026 folgte das Stück, das jahrelang gefehlt hatte: Das X-Men-Reboot hat einen Termin und eine Besetzung. Damit steht das Gerüst von Phase 7 zum ersten Mal. Diese Seite hält den Stand fest und wächst mit jeder Ankündigung.

Auf einen Blick

Wann beginnt Phase 7? Nach „Avengers: Secret Wars”. Der Film startet am 17. Dezember 2027 in den US-Kinos, die ersten Phase-7-Filme folgen 2028.

Welche Filme sind bestätigt? Drei. Das X-Men-Reboot (US-Start 5. Mai 2028), „Ghost Rider” mit Ryan Gosling (28. Juli 2028) und „Black Panther 3” von Ryan Coogler (15. Dezember 2028).

Wie heißt die neue Saga? Offiziell noch gar nicht. Kevin Feige hat den Begriff Mutant Saga im Juli 2026 aber selbst benutzt.

Und die X-Men? Jake Schreier inszeniert, der Cast steht seit der D23 im August 2026 – von Sadie Sink als Jean Grey bis Adam Driver als Mister Sinister. Einen Titel hat der Film noch nicht.

Gibt es schon Mutanten im MCU? Ja, mehrere. Namor, Kamala Khan und seit Sommer 2026 Jean Grey. Die komplette Liste steht weiter unten.

Wann beginnt MCU Phase 7?

Marvel teilt das MCU in Phasen und fasst mehrere Phasen zu einer Saga zusammen. Die Infinity-Saga umfasste die Phasen 1 bis 3, die Multiverse-Saga die Phasen 4 bis 6. Phase 6 ist mit nur vier Kinofilmen die kleinste Phase der Franchise-Geschichte und endet mit „Avengers: Secret Wars”.

Damit liegt die Grenze eindeutig. Alles, was nach diesem Film ins Kino kommt, gehört zu Phase 7. Zwischen dem Finale im Dezember 2027 und dem ersten Phase-7-Film liegen rund viereinhalb Monate Pause. Einen kompletten Überblick über die bisherigen Phasen findest du in der Reihenfolge aller Marvel-Filme.

Diese Filme sind für Phase 7 bestätigt

Diese Übersicht zeigt alle Filme, die Marvel der Phase 7 bislang offiziell zugeordnet hat. Sie wächst mit jeder neuen Ankündigung.

MCU Phase 7 Filmreihe: Chronologische Reihenfolge und Boxoffice

  • Einnahmen
Jahr Film  
2028 -
2028 -
Jahr Film Einspielergebnisse Weltweit
2028 Black Panther 3 0.00 US Dollar
2028 Ghost Rider
Einspielergebnis

0.00 US Dollar

Erhebungszeitraum

12. September 2026

Quelle

Box Office Mojo

Das X-Men-Reboot, 5. Mai 2028

Der Film, auf den die ganze Saga hinausläuft, eröffnet Phase 7. Marvel bestätigte auf der D23 im August 2026 den US-Start am 5. Mai 2028 – den Termin, den das Studio seit Monaten frei gehalten hatte. Ein deutscher Starttermin wurde bislang nicht bestätigt. Da Kinofilme hierzulande traditionell ein bis zwei Tage vor dem US-Start anlaufen – in Deutschland donnerstags, in den USA freitags –, wäre das Donnerstag, der 4. Mai 2028.

Einen Titel hat der Film noch nicht. Er läuft offiziell weiter als „Untitled X-Men Film”. Regie führt Jake Schreier, der zuvor „Thunderbolts*” inszeniert hat. Das Drehbuch schreiben Lee Sung Jin und Joanna Calo, die einen früheren Entwurf von Michael Lesslie überarbeiten. Beide haben mit Schreier bereits an Beef gearbeitet. Gedreht wird ab 2027.

Der Cast, den Marvel auf der D23 zeigte, ist ein kompletter Neuanfang – kein Darsteller aus den Fox-Filmen kehrt zurück.

Rolle Darsteller
Jean Grey Sadie Sink
Scott Summers / Cyclops Kit Connor
Charles Xavier Christopher Abbott
Emma Frost Samara Weaving
Rogue Inde Navarrette
Storm Maya Boyd
Mister Sinister Adam Driver

Sadie Sink ist damit die Klammer: Sie hat Jean Grey bereits in „Spider-Man: Brand New Day” gespielt und führt die Figur direkt in den X-Men-Film weiter. Adam Driver wurde per Videobotschaft als Mister Sinister vorgestellt – der erste große Gegenspieler der neuen Saga. Wolverine, Beast und Magneto sind bislang nicht besetzt; Feige kündigte auf der Bühne ausdrücklich weitere Casting-Meldungen an.

Ein Name kursiert zusätzlich, ist aber nicht bestätigt: Tramell Tillman soll seine Rolle als Damage-Control-Chef Bill Metzger aus „Spider-Man: Brand New Day” fortsetzen. In dem Spider-Man-Film ist Metzger der eigentliche Gegenspieler – die Behörde hält Jean Grey fest und experimentiert an ihr. Wie die bisherigen Mutanten-Filme zusammenhängen, zeigt die Reihenfolge der X-Men-Filme, die Rolle von Logan findest du auf der Wolverine-Seite.

„Ghost Rider” mit Ryan Gosling, 28. Juli 2028

Die Überraschung der Comic-Con: Ryan Gosling spielt Ghost Rider. Regie führt Shawn Levy, der zuletzt „Deadpool & Wolverine” inszeniert hat und mit Gosling bereits an „Star Wars: Starfighter” arbeitet. Inzwischen steht auch der Termin: Der Film startet am 28. Juli 2028 in den US-Kinos. Ein deutscher Termin ist nicht bestätigt, nach dem üblichen Muster wäre es Donnerstag, der 27. Juli 2028.

Mit dem Nicolas-Cage-Film von 2007 hat dieser Ghost Rider nichts zu tun. Es ist ein kompletter Neuanfang im MCU. Gosling sagte auf der Bühne, er wolle die Figur seit sehr langer Zeit spielen.

„Black Panther 3” mit neuem Black Panther, 15. Dezember 2028

Ryan Coogler kehrt für den dritten Teil zurück und schließt seine Trilogie ab. David Jonsson, bekannt aus „Alien: Romulus”, übernimmt die Maske als erwachsener Sohn von T'Challa. Letitia Wright als Shuri und Winston Duke als M'Baku standen mit auf der Bühne. Coogler dreht auf 70-mm-Material, was für Marvel ungewöhnlich ist.

Der US-Start steht auf dem 15. Dezember 2028; ein deutscher Termin ist nicht bestätigt, nach dem üblichen Muster wäre es Donnerstag, der 14. Dezember 2028. Denzel Washington wird seit Jahren für eine Rolle gehandelt, offiziell bestätigt hat Marvel das bis heute nicht.

Welche Mutanten schon im MCU sind

Die Mutanten-Saga fängt nicht bei null an. Marvel hat seit 2022 in kleinen Schritten Mutanten ins laufende Universum gesetzt, lange bevor ein X-Men-Film überhaupt einen Regisseur hatte. Wichtig ist dabei die Unterscheidung: Manche Figuren gehören zum Hauptuniversum Erde-616, andere sind Varianten aus anderen Realitäten und damit für die kommende Saga nicht automatisch gesetzt.

Im Hauptuniversum bestätigt

Figur Darsteller Erster Auftritt Wie deutlich?
Namor Tenoch Huerta „Black Panther: Wakanda Forever” (2022) Nennt sich im Film selbst einen Mutanten
Kamala Khan / Ms. Marvel Iman Vellani [Ms. Marvel] (2022) Im Finale ist von einer „Mutation” die Rede, das Wort Mutant fällt nicht
Jean Grey Sadie Sink „Spider-Man: Brand New Day” (2026) Ausdrücklich als Mutantin angelegt
Doorman / DeMarr Davis Byron Bowers [Wonder Man] (2026) Von Marvel im Vorfeld selbst als Mutant angekündigt

Namor ist der Anfangspunkt: In „Black Panther: Wakanda Forever” erklärt er Shuri seine Herkunft und benutzt dabei das Wort selbst. Kamala Khan ist der Zwischenschritt – im Finale ihrer Serie spricht Bruno von etwas Andersartigem in ihren Genen, im Hintergrund läuft das Titelthema der Zeichentrickserie aus den Neunzigern. In „The Marvels” wird sie zwei Jahre später allerdings nicht als Mutantin geführt, was bis heute ein loses Ende ist.

Jean Grey ist der eigentliche Startschuss. „Spider-Man: Brand New Day” hat die Figur im Sommer 2026 eingeführt, und sie ist keine Randnotiz: Sadie Sink spielt dieselbe Rolle im X-Men-Reboot weiter. Dass eine Mutantin die Brücke von der Multiverse-Saga in die Mutanten-Saga schlägt, ist offensichtlich Absicht.

Varianten aus anderen Universen

Diese Figuren sind aufgetreten, gehören aber nicht zu Erde-616. Sie zeigen, dass Mutanten im Multiversum existieren – für die Besetzung der neuen X-Men sagen sie nichts aus.

Charles Xavier (Patrick Stewart) taucht in „Doctor Strange in the Multiverse of Madness” als Mitglied der Illuminati von Erde-838 auf, inklusive gelbem Schwebestuhl und Zeichentrick-Fanfare. Beast (Kelsey Grammer) empfängt Monica Rambeau in der Post-Credit-Szene von „The Marvels” in einem fremden Universum. Dass es sich dabei um die alte Fox-Welt handelt, liegt nahe, wurde von Marvel aber nie bestätigt.

Der größte Auflauf lief in „Deadpool & Wolverine”: Im Void treten Wolverine (Hugh Jackman), Laura alias X-23 (Dafne Keen), Cassandra Nova (Emma Corrin), Gambit (Channing Tatum), Pyro, Sabretooth, Toad, Juggernaut, Psylocke und Azazel auf. Nicht dazu gehören trotz gemeinsamer Leinwandzeit Elektra, Blade und Johnny Storm – deren Kräfte haben mit dem X-Gen nichts zu tun.

Und Deadpool selbst? Der ist ein Sonderfall. In den Comics ist Wade Wilson kein Mutant, sondern ein Mutate: Seine Selbstheilung stammt aus einem Waffenprogramm, nicht aus der Geburt. Die Filme spielen mit der Unschärfe, technisch gehört er nicht zu den X-Men-Genen.

Die Fox-Riege in „Avengers: Doomsday”

Der größte Mutanten-Aufmarsch steht noch bevor. Für „Avengers: Doomsday” hat Marvel im März 2025 in einem mehrstündigen Livestream 27 Darsteller bestätigt, darunter gleich sieben aus den Fox-X-Men-Filmen: Patrick Stewart (Professor X), Ian McKellen (Magneto), James Marsden (Cyclops), Rebecca Romijn (Mystique), Kelsey Grammer (Beast), Alan Cumming (Nightcrawler) und Channing Tatum (Gambit).

Das ist der Übergang, den Marvel gebaut hat: Die alte Generation trifft im Dezember 2026 auf die Avengers, ein Jahr später sortiert „Avengers: Secret Wars” das Universum neu – und danach übernimmt der komplett neu besetzte Cast von 2028.

Vermutet, aber nicht bestätigt

Um mehrere Figuren wird seit Jahren spekuliert, ohne dass Marvel sich festgelegt hätte. Mister Immortal und El Águila aus „She-Hulk: Die Anwältin” sind in den Comics Mutanten, im Bild fällt das Wort nie. Bei Simon Williams alias Wonder Man hat Showrunner Andrew Guest die Frage nach eigener Aussage bewusst offen gelassen. Und die Deutung, Wanda Maximoff sei rückwirkend eine Mutantin, ist reine Fan-Theorie – das MCU hat ihre Kräfte ausdrücklich anders erklärt.

Die Mutanten-Saga: Was hinter dem Namen steckt

Marvel hat die kommende Saga bis heute nicht offiziell getauft. Der Begriff Mutant Saga kursierte jahrelang als Fan-Bezeichnung, weil früh klar war, dass die X-Men das nächste große Kapitel tragen sollen. Im Juli 2026 hat Kevin Feige den Begriff in einem Interview mit Weibo dann selbst verwendet, als er über die Zeit nach „Avengers: Secret Wars” sprach. Das ist die bisher deutlichste Bestätigung, ersetzt eine offizielle Ankündigung aber nicht – auch auf der D23 im August 2026 fiel kein offizieller Saga-Name.

Feige hat in demselben Gespräch angedeutet, dass sein Team Ideen bis weit in die 2040er Jahre entwickelt hat, solange das Publikum mitgeht. Legt man die bisherige Struktur zugrunde, umfasst die Mutanten-Saga die Phasen 7, 8 und 9. Bestätigt ist auch das nicht.

Der Weg nach Phase 7

Drei Filme bereiten die neue Saga vor. Sie gehören alle noch zu Phase 6, entscheiden aber darüber, wie das Universum in Phase 7 aussieht.

„Spider-Man: Brand New Day”, seit 29. Juli 2026 im Kino

Der Film dreht sich um eine körperliche Veränderung an Peter Parker und um das Department of Damage Control. Sadie Sink spielt eine Figur, deren Namen Marvel bis zum Kinostart konsequent geheim gehalten hat. Seit dem Start ist die Sache geklärt: Sie spielt Jean Grey, eine der mächtigsten Mutantinnen der Comics. Eine Pressemitteilung dazu gab es nie – bestätigt hat es der Film selbst, Variety und The Hollywood Reporter berichteten zum US-Start am 31. Juli offen darüber.

Damit ist die erste Figur des neuen Mutanten-Umfelds im laufenden Universum angekommen – der eigentliche Startschuss der Mutanten-Saga. Mit der Cast-Bestätigung auf der D23 ist die Verbindung offiziell: Dieselbe Darstellerin führt die Rolle 2028 im X-Men-Film fort.

„Avengers: Doomsday”, 16. Dezember 2026 in Deutschland

Robert Downey Jr. spielt Doctor Doom. Auf der Comic-Con standen 16 Darsteller auf der Bühne, auf der D23 zeigte Marvel einen neuen Trailer und ein überarbeitetes Doom-Kostüm. Der Film bringt Avengers, Fantastic Four und Mutanten erstmals zusammen. Der US-Start folgt zwei Tage später am 18. Dezember.

„Avengers: Secret Wars”, Dezember 2027

Die Russo-Brüder inszenieren das Finale, der US-Start steht auf dem 17. Dezember 2027. Feige hat den Film früh als Reset beschrieben und gesagt, bei der neuen Saga gehe es um Anfänge. Wie das Universum danach sortiert ist, entscheidet dieser Film. Weder auf der Comic-Con noch auf der D23 fiel dazu ein inhaltliches Wort.

Serien in und um Phase 7

Eine Serien-Roadmap für die Zeit nach „Avengers: Secret Wars” hat Marvel bis heute nicht gezeigt. Was aktuell läuft oder angekündigt ist, gehört noch zur Multiverse-Saga – und die Liste ist im Sommer 2026 deutlich kürzer geworden.

„X-Men '97” ist am 1. Juli 2026 mit Staffel 2 gestartet, Apocalypse ist der neue Gegner. Eine dritte Staffel ist bestätigt, Matthew Chauncey übernimmt als Head Writer. Bei einem jährlichen Rhythmus liegt Sommer 2027 nahe, ein Termin steht nicht fest. Die Serie hält die Mutanten damit als einzige Produktion durchgehend im Programm.

„VisionQuest” startet am 14. Oktober 2026 und schließt die Reihe aus „WandaVision” und „Agatha All Along” ab. Paul Bettany kehrt zurück, James Spader erneut als Ultron. Marvel zeigte auf der D23 Trailer und Poster.

„Daredevil: Born Again” geht in eine dritte Staffel, gedreht wird seit dem Frühjahr 2026. Nach dem Muster der ersten beiden Staffeln liegt März 2027 nahe. Damit ist die Serie der einzige verlässliche Live-Action-Anker für das Serienjahr 2027.

Zwei Projekte, die es nicht mehr gibt

„Wonder Man” ist Ende Juli 2026 abgesetzt worden – vier Monate nachdem Disney+ eine zweite Staffel bestellt hatte. Ein Autorenzimmer wurde nie eröffnet. Hauptdarsteller Yahya Abdul-Mateen II sagte im August, ihm sei als Begründung auf Abrufzahlen verwiesen worden, ohne dass man ihm konkrete Zahlen genannt habe. Die Figuren Simon Williams und Trevor Slattery bleiben Teil des MCU.

Der Blade-Neustart mit Mahershala Ali ist ebenfalls Geschichte. Kevin Feige nannte das Scheitern im Juli 2026 in einem Podcast beim Namen und bezeichnete sich selbst als Versager in dieser Sache; Ende Juli bestätigte Ali gegenüber GQ, dass er nicht mehr an Bord ist. Ein formelles Cancel-Statement hat Marvel nie veröffentlicht, in Entwicklung ist der Film nicht mehr.

Gemeldet, aber nicht bestätigt

Um Phase 7 kursieren deutlich mehr Projekte, als Marvel angekündigt hat. Die folgenden tauchen am häufigsten auf. Keines davon ist offiziell – Termine, Besetzungen und teilweise auch die Existenz der Projekte sind ungesichert.

Die Fünf-Sequel-Liste. Der Insider Alex Perez nannte im Juni 2026 fünf Filme für die kommende Saga: „Untitled Shang-Chi Sequel”, „Spider-Man 5”, „Black Panther 3”, ein Sequel zu „Thunderbolts*” und einen siebten Avengers-Film. Davon ist bis heute genau einer bestätigt, nämlich „Black Panther 3”. Die Liste stammt aus einer Fan-Fragerunde, nicht von einem Trade-Medium, und ist entsprechend unsicher.

Deadpool. Ryan Reynolds arbeitet an einem Team-Projekt mit mehreren Mutanten. Einen vierten Solofilm schließt er inzwischen aus, Wade Wilson soll künftig eine Nebenrolle spielen. Angekündigt ist nichts.

Wolverine solo. Seit Ende 2025 wird ein eigener Film berichtet. Marvel Studios hat weder Termin noch Besetzung genannt. Als mögliche Nachfolgerin wird immer wieder Dafne Keen als Laura gehandelt. Auch das ist unbestätigt.

Scarlet Witch. Ein Solo-Projekt mit Elizabeth Olsen wird seit Anfang 2026 berichtet, angekündigt ist es nicht.

Doctor Strange 3. Seit Jahren im Gespräch, ohne jede offizielle Ankündigung. Perez ordnet den Film sogar ausdrücklich als zurückgestellt ein.

Freie Marvel-Termine bis 2029

Neben den zugeordneten Filmen hält Disney weitere Kinotermine für Marvel Studios frei, ohne sie einem Projekt zuzuweisen. Wie groß Phase 7 am Ende wird, lässt sich daran ablesen. Nach den Zuordnungen des Sommers 2026 ist der Kalender für 2028 voll – offen sind nur noch drei Termine im Jahr 2029.

Datum Stand
5. Mai 2028 vergeben: X-Men-Reboot
28. Juli 2028 vergeben: „Ghost Rider”
15. Dezember 2028 vergeben: „Black Panther 3”
4. Mai 2029 offen
13. Juli 2029 offen
9. November 2029 offen

Was die D23 im August 2026 gebracht hat – und was offen bleibt

Feige hatte auf der Comic-Con ausdrücklich auf die D23 verwiesen, weil es in Hall H ausschließlich um Kinofilme ging. Eingelöst wurde davon vor allem ein Punkt, und zwar der größte: der X-Men-Cast samt Termin. Dazu kamen Trailer und Poster zu „VisionQuest”, ein neuer Trailer zu „Avengers: Doomsday” und ein Termin für das Spiel Marvel's Wolverine.

Offen geblieben sind drei Dinge. Erstens der Titel des X-Men-Films, der weiterhin ohne läuft. Zweitens der Saga-Name, den Marvel nach wie vor nicht offiziell vergeben hat. Und drittens die große Lücke: eine Serien-Roadmap für die Zeit nach „Avengers: Secret Wars” gibt es weiterhin nicht – stattdessen sind mit „Wonder Man” und dem Blade-Neustart im selben Sommer zwei Projekte weggefallen.

Phase 7 beginnt nach „Avengers: Secret Wars”. Der Film startet am 17. Dezember 2027 in den US-Kinos. Der erste Phase-7-Film ist das X-Men-Reboot am 5. Mai 2028.

Bestätigt sind drei: das X-Men-Reboot von Jake Schreier (US-Start 5. Mai 2028), „Ghost Rider” mit Ryan Gosling unter der Regie von Shawn Levy (28. Juli 2028) und „Black Panther 3” von Ryan Coogler (15. Dezember 2028). Alle weiteren Projekte sind Berichte ohne offizielle Ankündigung.

Der US-Start steht auf dem 5. Mai 2028. Ein deutscher Termin ist nicht bestätigt; nach dem üblichen Muster – hierzulande donnerstags, in den USA freitags – wäre es der 4. Mai 2028. Regie führt Jake Schreier, gedreht wird ab 2027. Einen Titel hat der Film noch nicht.

Marvel hat auf der D23 im August 2026 sieben Rollen bestätigt: Sadie Sink als Jean Grey, Kit Connor als Cyclops, Christopher Abbott als Charles Xavier, Samara Weaving als Emma Frost, Inde Navarrette als Rogue, Maya Boyd als Storm und Adam Driver als Mister Sinister. Wolverine, Beast und Magneto sind noch nicht besetzt. Kein Darsteller aus den Fox-Filmen kehrt zurück.

Im Hauptuniversum sind es bislang Namor aus „Black Panther: Wakanda Forever”, Kamala Khan aus [Ms. Marvel] und seit Sommer 2026 Jean Grey aus „Spider-Man: Brand New Day”. Dazu kommen Varianten aus anderen Realitäten, etwa Charles Xavier in „Doctor Strange in the Multiverse of Madness” und das Ensemble aus „Deadpool & Wolverine”.

Offiziell hat Marvel die Saga noch nicht benannt. Kevin Feige hat den Begriff Mutant Saga im Juli 2026 in einem Interview allerdings selbst verwendet. Der Name gilt damit als sehr wahrscheinlich, ist aber nicht bestätigt.

Marvel hat nach „Avengers: Secret Wars” keinen weiteren Avengers-Film angekündigt. Der Fokus verschiebt sich auf die Mutanten. Einzelne Figuren aus dem Team tauchen aber weiter auf, etwa Shuri in „Black Panther 3”.

„Avengers: Secret Wars” gilt als Reset und soll einen Einstieg ohne Vorwissen ermöglichen. Wer die Ausgangslage verstehen will, sollte trotzdem „Avengers: Doomsday” und „Spider-Man: Brand New Day” gesehen haben.

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