- Franchise
Der Auftakt springt ins Jahr 1996: Einige Jungen sehen im Fernsehen ein Interview mit Hal Jordan, der als erster Green Lantern der Erde vorgestellt wird – ein früherer Testpilot, den ein außerirdischer Ring auserwählte. Als der Vater der Jungen in Uniform heimkommt, stellt er einen der Söhne an eine Wand, setzt ihm einen Apfel auf den Kopf und fragt „Hast du Angst?“, bevor er den Apfel herunterschießt. Dieser Junge ist der spätere John Stewart.
Zwanzig Jahre später ist John seit zwei Monaten Ersatz-Lantern in Ausbildung, ohne den Ring je getragen zu haben. Der abgehalfterte, verkaterte Hal holt ihn zum Training ab, legt seinen Ring aufs Armaturenbrett und lässt sich aus dem fahrenden Wagen rollen. John kann den Ring gerade noch überstreifen, bevor das Auto verunglückt. Eine holografische Sicherungskopie von Hals Bewusstsein übergibt ihm eine Botschaft, die er weitergeben soll: „In Rushville, Nebraska, gibt es Hagel.“
Kaum hört Hal die Nachricht, wird er ernst und fliegt davon. John reist auf gewöhnlichem Weg nach Rushville, wo auf einem Highschool-Footballfeld ein Massaker geschehen ist. Sheriff Kerry hält Hals Theorie, dahinter steckten Außerirdische, für Unsinn. Hal und John erkennen einen Umstehenden als möglichen Alien; nach einer Verfolgung schlägt John ihn nieder, Kerry legt ihm Handschellen an.
Hal erzählt seine Herkunft – ein Ring wählte ihn nach einem Alien-Absturz, den er nie für Zufall hielt – und provoziert absichtlich eine Kneipenschlägerei, um neben dem Verdächtigen in einer Zelle zu landen. Am nächsten Tag holt der Anwalt Billy Macon, Kerrys Ehemann, Hal frei und lädt die beiden auf die von einer Miliz bewachte Ranch seines Vaters ein. Dort erklärt Will Macon, Außerirdische wollten die Erde übernehmen, und bietet an, Hal das Verhör des Verdächtigen zu ermöglichen. Die Frau, mit der John zuvor angebändelt hatte, entpuppt sich als Wills Ehefrau Zoe.
Beim Verhör gibt sich der Gefangene als Alien mit einer im Skelett verbauten Sprengladung zu erkennen und verhöhnt Hal; er weiß, dass dessen Ring kaum noch Ladung hat. Als der Mann zu explodieren beginnt, schleudert Hal ihn in eine Ecke und fängt die Detonation mit einer grünen Kugel ab, sodass niemand zu Schaden kommt. Dann springt die Folge ins Jahr 2026: John trifft in verschneiter Nacht wieder auf Kerry am Footballfeld – wo Hal tot auf der Tribüne sitzt, ohne seinen Ring. Wie es dazu kam, bleibt das große Rätsel der Serie.
Die Episode spielt vollständig im Jahr 2016. Nach dem Blutbad bei einem High-School-Footballspiel, bei dem vier als Menschen getarnte Aliens starben und sich ein fünfter selbst in die Luft sprengte, ermitteln Hal Jordan und John Stewart weiter in Rushville, Nebraska. Weil Hals Ring dringend aufgeladen werden muss, schickt er John zurück zu seinem Anwesen, um Laterne und Uniform zu holen – einen Auftrag, den John zu Recht als Vorwand versteht, ihn eine Weile loszuwerden. Bei einer Flugübung gelingt John kein Flug; stattdessen erschafft er unbeabsichtigt einen lebendigen grünen Vogel, den er von da an bei sich behält.
Während John unterwegs ist, geht Hal der Frage nach, wie die vier Aliens gezielt aufgespürt wurden, obwohl sie äußerlich wie alle anderen wirkten. An der Schule stellt er fest, dass der dortige „Metalldetektor“ nicht auf Metall reagiert – selbst der abmontierte Stoßfänger von Johns Mietwagen löst ihn nicht aus. Nach einem Wortgefecht mit Sheriff Kerri Kane bei einer Bürgerversammlung nimmt Hal die Sache selbst in die Hand: Er bricht in das Leichenschauhaus ein, schafft die vier Alien-Leichen zum Footballfeld und führt sie durch das Gerät – das nun anschlägt. Kane stoppt ihn, und gemeinsam bestätigen sie, dass es sich nicht um einen Metall-, sondern um einen Alien-Detektor handelt.
Die Spur führt zur Familie Macon. Kane bringt Hal zur Ranch, doch William Macon verweigert jede Auskunft, verlangt einen Durchsuchungsbefehl und droht, Hal wegen Hausfriedensbruchs zu erschießen. Als Hal die Warnung ignoriert, trifft ihn der Schuss eines Scharfschützen in die Schulter. Er erwacht im Krankenhaus, Sheriff Kane an seiner Seite; beide sind nun überzeugt, dass Macon der Schlüssel zu den Vorgängen ist. Hal wird eindringlich geraten, die Stadt zu verlassen.
Johns vermeintlich harmloser Botengang läuft derweil aus dem Ruder. Nachdem er an Hals Anwesen die Laterne und die Uniform geholt und Hals fleischfressende Pflanze Earl gefüttert hat, wird er überfallen und gefesselt in einem Transporter verschleppt. Er kann sich losreißen und flieht über eine befahrene Schnellstraße, wird von einem Verfolger mit übermenschlichen Bewegungen aber erneut gestellt. In einem Lagerhaus offenbaren ihm die Entführer, dass sie selbst Aliens sind und in Rushville nach einem sogenannten Manhunter suchen. Dass John den lebenden Vogel ohne getragenen Ring aufrechterhalten kann, versetzt sie in Staunen – ein Zeichen, dass seine Kräfte weit größer sind, als er ahnt. Sie setzen ihm eine Frist von 48 Stunden, den Manhunter zu finden, sonst sprengen sie die halbe Stadt in die Luft.
Zurück in Rushville weiht John trotz des Verbots sofort Hal ein. Getrieben von den neuen Hinweisen legt Hal erstmals seit Langem wieder die Uniform an und fliegt zu einem fernen Planeten, wo in einer Zelle der ikonische Green-Lantern-Erzfeind Sinestro einsitzt. Auf Hals Frage nach den Manhuntern erklärt Sinestro, ein solcher wäre allenfalls die zweitgrößte Bedrohung, der Hal derzeit gegenübersteht – und lenkt das Gespräch mit der Frage nach John Stewart auf die vermeintlich erste.
Die Folge spielt vollständig im Jahr 2016. In einem außerirdischen Gefängnis auf einem vereisten Planeten sucht Hal Jordan seinen früheren Mentor Sinestro auf und fragt ihn über die Manhunter aus. Sinestro erkennt, dass Hal in John Stewart nicht bloß einen Ersatzmann, sondern seinen Nachfolger ausbildet, und rät ihm, sich bei John einzuschmeicheln. Zudem verrät er, dass das Herz eines Manhunters nach dessen Tod kristallisiert.
Auf der Erde läuft die Zeit: Hal und John haben nur noch gut anderthalb Tage, um den vermissten Manhunter zu finden, sonst wird die Stadt vernichtet. Sie beobachten das Anwesen der Familie Macon, wo täglich um 9:17 Uhr ein Hubschrauber an einem nur von hohen Türmen einsehbaren Punkt landet – dem sogenannten Weenie, einem von Walt Disney geprägten Architekturbegriff. Sheriff Kerry Kane gibt ihnen ihren Segen für einen Einbruch.
Die Wächterin Lianna sucht John auf, berichtet ihm von Hals Besuch bei Sinestro und trägt ihm auf, beim nächsten Mal den Green-Lantern-Eid zu sprechen und den Ring endgültig zu übernehmen. John bohrt sich mit einer selbst entworfenen Grabmaschine in das Anwesen. Statt des Manhunters finden die beiden ein Waffenlager mit Gewehren, die Dunkelheit verschießen und gezielt gegen Lanterns wirken. Sie werden gefasst; William Macon zwingt John, ihn nackt zu zeichnen, und deutet an, sein Wohltäter habe ihn von Krebs geheilt.
Zoe, Macons Frau, sucht John im Hotel auf; die beiden schlafen miteinander. Als sie davonfährt, sprengt ein Killersatellit ihren Wagen. Die Spur führt Hal und John zu einem Schlachthof des Konzerns Atlas, wo außerirdische Technik Rinder durch ein Portal zerlegt. Der dortige Chef, ein angeblicher Hector Hammond, gibt sich als Manhunter aus und richtet einen Satelliten auf Johns Eltern, um Kooperation zu erpressen.
Hal durchschaut den Bluff, zwingt den Mann zum Abbruch – und erfährt, dass angeblich William Macon der Manhunter sei. Auf der Rückfahrt legt Hal offen, dass er über Sinestro längst von Johns Plan wusste. Aus Johns kühler Reaktion auf Zoes vermeintlichen Tod, verglichen mit seiner Panik um die Eltern, schließt er, dass John Zoe für überlebend – und für den wahren Manhunter – hält. John gesteht sein Bauchgefühl, dass sie noch lebt. Zum Abschluss entschuldigt sich Hal für den Mietwagen, steuert ihn gegen einen Mast und springt in letzter Sekunde in den Nachthimmel davon.