Star Trek: Picard-Showrunner Terry Matalas würde das Franchise übernehmen
Terry Matalas würde die Leitung von Star Trek „natürlich“ übernehmen – genau jetzt, da der Vertrag von Alex Kurtzman Ende 2026 ausläuft. Dazu verrät er, warum Star Trek: Legacy heute anders aussehen würde.
Terry Matalas hat mit der dritten Staffel von „Star Trek: Picard” vielen Fans das Finale geliefert, das sie sich für die Crew der Enterprise-D gewünscht hatten. Jetzt sagt der Showrunner offen, dass er mehr will als eine weitere Serie: Auf die Frage, ob er die Leitung des gesamten Franchise übernehmen würde, antwortete er im Interview mit TrekMovie ohne Zögern mit Ja.
Auf einen Blick
Wer? Terry Matalas, Showrunner der dritten Staffel von Star Trek: Picard und derzeit von Marvels VisionQuest.
Was hat er gesagt? Er würde die Leitung von Star Trek „natürlich” übernehmen, wenn man sie ihm anbietet.
Warum jetzt? Der Vertrag von Franchise-Chef Alex Kurtzman und seiner Firma Secret Hideout läuft Ende 2026 aus.
Und Star Trek: Legacy? Würde laut Matalas heute nicht mehr genau so aussehen wie ursprünglich geplant.
„Das wäre ein wahr gewordener Traum”
Das Gespräch mit TrekMovie fiel in den Monat des 60-jährigen Jubiläums von Star Trek, und die Frage nach Matalas’ Rolle lag nahe. Er kennt Marvel-Chef Kevin Feige inzwischen aus nächster Nähe, schließlich verantwortet er dort „VisionQuest”. Gerade deshalb wisse er, wie schwer der Job an der Spitze eines Franchise sei: „Ich meine, wenn man Kevin kennt, weiß man, dass es wirklich schwer ist, ein Kevin Feige zu sein. Aber für Star Trek? Das wäre ein wahr gewordener Traum. Ich bin mit dem Wunsch aufgewachsen, so etwas zu machen – also würde ich das natürlich tun.”
Das Timing dieser Aussage ist kein Zufall. Alex Kurtzman hat Star Trek seit dem Start von „Star Trek: Discovery” im Jahr 2017 als Chef-Produzent geführt, sein Vertrag und der seiner Produktionsfirma Secret Hideout laufen Ende 2026 aus. Wer das Franchise danach unter dem neuen Eigentümer Paramount Skydance verantwortet, ist offiziell nicht bekannt. Ein Angebot an Matalas gibt es nach allem, was öffentlich ist, nicht – er hat lediglich klargemacht, dass er es annehmen würde.
Das nächste Jahrhundert als Vorbild
Wie Star Trek unter seiner Führung aussehen könnte, deutet Matalas im selben Interview an. Die Serie stehe vor der Aufgabe, neue Zuschauer zu gewinnen, ohne die bisherigen zu verlieren – am Ende werde es auf eine Art Hybridlösung hinauslaufen. Sein Maßstab ist dabei eindeutig: „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert” sei eine wunderbare Vorlage dafür, wie man Star Trek macht. „Was nicht kaputt ist, muss man nicht reparieren.”
Das bezieht Matalas ausdrücklich auch auf die Produktion. Er kann sich eine Rückkehr zu Folgen vorstellen, die in sieben bis zehn Tagen gedreht werden, und zu Staffeln, in denen mehr Episoden am Stück entstehen, damit sich die Kosten verteilen. Das heutige Streaming-Modell mit acht Folgen, danach Pause, danach wieder acht Folgen, nennt er einen langsamen Prozess. Weniger Blockbuster-Action pro Woche, mehr Geschichten und Figuren – das ist die Linie, die er zieht.
Star Trek: Legacy würde heute anders aussehen
Zu dem Spin-off, das Fans seit dem Finale von „Star Trek: Picard” fordern, äußert sich Matalas zurückhaltender als früher. Star Trek: Legacy mit Jeri Ryan als Captain Seven of Nine auf der Enterprise-G wurde nie bestellt, und Matalas glaubt inzwischen, dass zu viel Zeit vergangen ist: „Es wäre nicht genau dasselbe.” Richtig bleibe aber der Kern der Idee – eine jüngere und eine ältere Generation, die zusammenkommen.
Um die Zukunft des Franchise macht er sich trotzdem keine Sorgen. Star Trek laufe „definitiv noch weitere 60 Jahre”, weil seine Geschichten über das Menschsein zeitlos seien. Als Beleg nennt er ausgerechnet eine aktuelle Serie: „Star Trek: Strange New Worlds” wage „Woche für Woche etwas Großes”, er schaue sie selbst gern. Welche Serien und Filme bei Star Trek derzeit noch anstehen, haben wir in unserer Übersicht aller Star-Trek-Starttermine zusammengefasst.
Das ist offen. Matalas hat im Interview mit TrekMovie gesagt, dass er den Job übernehmen würde. Ein Angebot oder eine Entscheidung von Paramount Skydance ist nicht bekannt.
Der Vertrag von Alex Kurtzman und seiner Produktionsfirma Secret Hideout läuft Ende 2026 aus. Ein Nachfolger ist bislang nicht benannt.
Bislang nicht. Paramount+ hat die Serie nie bestellt, und Terry Matalas sagt inzwischen selbst, dass sie heute nicht mehr genau so umgesetzt würde wie ursprünglich geplant.