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Nach über zehn Jahren Ehe mit dem Tech-Milliardär Byron Gogol flieht Hazel Green aus dem Hub, einem gewaltigen abgeschotteten Virtual-Reality-Komplex, in dem das Paar ein Jahrzehnt lang gelebt hat, ohne ihn je zu verlassen. Sie ergattert eine Mitfahrgelegenheit bei einem Radio-DJ, der sie absetzt.
Aus Angst, verfolgt zu werden, flüchtet Hazel in einen Stripclub und stiehlt dort Kleidung. Lyle, ein enger Mitarbeiter ihres Mannes, spürt sie auf; im folgenden Handgemenge trennt Hazel ihm mehrere Finger ab und entkommt. Auf dem Weg in die Heimatstadt ihres Vaters erhält eine Fremde einen Anruf von Byron, der Hazel eröffnet, dass er ihr einen Chip namens Made For Love ins Gehirn eingesetzt hat — er verfolgt damit ihren Standort, ihre Gefühle und alles, was sie sieht.
Als Hazel schließlich das Haus ihres Vaters Herb erreicht, findet sie ihn beim Sex mit einer Sexpuppe namens Diane vor. Vor Schreck wird sie ohnmächtig und stürzt zu Boden.
Eine Rückblende, 24 Stunden vor ihrer Flucht, zeigt, wie Byrons Geräte jede von Hazels Bewegungen überwachen. Bei einer Vorstandssitzung von Gogol Inc. stellt Byron sie bloß und macht deutlich, dass er weiß, dass sie ihr Glück nur vortäuscht.
Hazel erwacht im Haus ihres Vaters Herb und erklärt ihm, dass sie Byron endgültig verlassen will. Bewaffnet mit einer Schrotflinte verlässt sie das Haus und trifft erneut auf Lyle; als sie ihn nicht überzeugen kann mitzukommen, schießt sie mehrfach auf ihn und lässt ihn verletzt zurück.
Herb sammelt Hazel wieder ein, und gemeinsam versuchen sie, an sein altes Flugzeug zu kommen, um ihr die Flucht zu ermöglichen. In einer Bar namens The Spotted Rose tritt Herb in einem Bullenreit-Wettbewerb gegen die neuen Besitzer der Maschine an — gewinnt er, darf Hazel das Flugzeug leihen.
Herb wird vom mechanischen Bullen abgeworfen, und die beiden kehren geschlagen zu seinem Haus zurück. Dort erwarten sie bereits Byron und mehrere Sicherheitsleute. Hazel tritt ein und sagt ihrem Mann ins Gesicht, dass sie die Scheidung will.
Eine Rückblende zeigt, wie es überhaupt zum Chip kam: Hazel verliert das Bewusstsein und zerbricht dabei ein Glas. Byrons Handlanger schneiden ihr eine Haarsträhne ab und pflanzen ihr den Made-for-Love-Chip operativ ins Gehirn ein.
Die Folge beginnt mit einer Rückblende, die drei Jahre vor der Serienhandlung spielt: Keegan James, Reporter des Magazins Weeknight America, ist der einzige Journalist, der je den Hub betreten darf – den abgeschotteten Technologie-Campus des Gogol-Gründers Byron. Er muss mit verbundenen Augen hineingeführt werden. Byron führt ihm ein Werbevideo für das Produkt Made for Love vor, das erklärt, wie ein ins Gehirn implantierter Chip die Gedanken und Gefühle zweier Partner verschmelzen soll.
Hazel sieht das Video zum ersten Mal und ist sichtlich entsetzt – sie wurde nachträglich digital hineinmontiert, während sie schlief. Ihr wird klar, dass die Einführung des Chips unmittelbar bevorsteht und nicht, wie sie annahm, Jahre entfernt liegt. Byron bringt sie mit Andeutungen und Schuldzuweisungen zum Schweigen, sobald sie nachfragt.
Im Interview kommen Details ihres Lebens im Hub zur Sprache: Byron und Hazel heirateten in der Nacht ihres Kennenlernens, ihr grünes Kleid steht seither in einer Vitrine. Byron schläft nur zwei Stunden pro Nacht mit einem speziellen REM-Helm und isst selbst entwickelte Geschmacksbällchen statt echter Mahlzeiten. Chefwissenschaftlerin Fiffany überwacht die Delfindame Zelda, die seit einem Jahr einen funktionierenden Chip trägt. Byron preist Made for Love als Heilmittel gegen Scheidungen an; Hazel behauptet vor der Kamera, sie und Byron seien bereits so eng verbunden, dass sie den Chip gar nicht bräuchten. Zum Abschluss packt Byron sie hart am Arm.
Eine weitere Rückblende zeigt die Nacht von Hazels Flucht, die zugleich ein Suizidversuch war: Während sie auf den Grund des Pools sinkt, öffnet Zelda mit der Nase eine verborgene Klappe in der Poolwand, die einen Fluchttunnel freigibt. Hazel schwimmt hindurch und taucht durch eine Luke mitten in der Wüste wieder auf.
In der Gegenwart – direkt im Anschluss an die vorige Folge – fordert Hazel im Wohnwagen ihres Vaters die Scheidung und verlangt, dass der Chip aus ihrem Kopf entfernt wird. Byron weigert sich, das zu glauben, zitiert Chip-Daten und versucht ihr einzureden, sie wisse selbst nicht, was sie wolle, liebe sich selbst nicht und er sei der Einzige, der sie liebe. Er verweist auf ihre Ehegelübde und ihren Suizidversuch; Hazel hält ihn mit einem Golfschläger auf Abstand. Schließlich lenkt Byron ein und bietet an, den Chip zu entfernen und ihr mehr Freiheiten sowie einen Geruchs-Würfel einzurichten, wenn sie nur nach Hause komme.
Hazel bittet um einen Spaziergang, um nachzudenken. Byron weist seine Wache an, sie in Ruhe zu lassen, verfolgt sie aber über den Fernseher. Einem Geruch folgend findet Hazel den Barkeeper, der sein eigenes Bier braut, und weist ihn an, sich vor ihr auszuziehen und selbst zu befriedigen – während Byron entsetzt zusieht. Anschließend blickt sie in einen Autospiegel und sagt direkt zu Byron: Ich weiß nicht, was ich will, aber ich weiß, dass ich dich nicht will. Am Ende liegen beide getrennt in ihren Betten: Hazel betrachtet ihre ringlosen Finger, während Byron sie auf seiner HazelCam beobachtet und ihr eine gute Nacht wünscht.
Um Hazel zur Rückkehr in den Hub zu bewegen, will Byron Gogol einen Geruchswürfel für sie bauen und schickt seinen Assistenten Bennett mit Duftproben los. Hazel aber braucht vor allem Geld: Ihr Vater Herb verlangt Miete, und die Kosten für Anwalt und Chip-Operation drücken. Also kehrt Hazel zu ihren alten Betrugsmaschen zurück, stiehlt Handys von Yoga-Schülern und versetzt sie im Pfandhaus.
Dort trifft sie ihre frühere beste Freundin Bangles wieder, der sie Jahre zuvor ein Kleid nie zurückgegeben hatte. Als Bennett mitten in die Aussprache platzt, werfen die beiden ihn hinaus. Bangles erkennt, dass Hazel nach ihrer Zeit im Hub ein anderer Mensch geworden ist; die Frauen versöhnen sich, und Bangles verspricht, einen Anwalt zu vermitteln.
Im Hub verfolgt Byron Hazel weiter über den Chip und erfährt, dass der Delfin Zelda ihr zur Flucht verholfen hat. Er kündigt an, Zelda zu beseitigen und Herringbone kaltzustellen; Dr. Hodeck warnt den Kollegen heimlich. Zugleich setzt Byron Hazel eine Frist: Kehrt sie nicht binnen 48 Stunden zurück, will er sich über den Chip mit ihr verschmelzen. Hodeck hält ihm entgegen, dass ein solcher Merge Hazel töten würde – Byron aber glaubt, sie werde dann in seinem Kopf weiterleben.
Eine Rückblende zeigt das erste Aufeinandertreffen: Während Hazels Collegezeit ertappt Byron sie dabei, wie sie Studenten mit gefälschten Tickets betrügt. Fasziniert von ihrem Gespür lädt er sie zu einem Date in einem mobilen Virtual-Reality-Würfel ein, überwältigt sie mit dessen Möglichkeiten und überredet sie noch in derselben Nacht, ihn zu heiraten und mit ihm fortzugehen.
Auf Bangles' Rat treffen sich Hazel und ihr Vater Herb in einer Bowlingbahn mit dem Anwalt Biff, der einem Verwandten noch einen Gefallen schuldet. Zunächst zögert Hazel, doch schließlich verrät sie, dass ihr Ehemann der Tech-Milliardär Byron Gogol ist.
Biff erkennt im Gehirnchip den entscheidenden Hebel: einen körperlichen Beweis dafür, dass Byron ohne ihre Zustimmung in sie eingegriffen hat – ein Vermögen wert. Der Haken: Um die Scheidung zu gewinnen, müsste Hazel den Chip womöglich jahrelang im Kopf behalten. Als Byron das Treffen über den Chip mitverfolgt, hackt er die Bildschirme der Bowlingbahn, spielt belastende Fotos des Anwalts ein und vertreibt ihn mit einem Anruf.
Parallel bereitet Dr. Hodeck ihren Ausstieg vor: Sie handelt mit ihrem Ex-Mann Ignacio den Verkauf des Chips aus und spannt den von Byron seiner Identität beraubten Herringbone ein, um Hazel zu finden. In einer Rückblende wird deutlich, wie aus Hodecks Idee der Tierkommunikation über den an Zelda erprobten Chip Byrons Vision der menschlichen Verschmelzung wurde.
Zermürbt von Hazels Scheidungswunsch – und erschüttert von ihrer beiläufigen Bemerkung, sie wäre lieber am Grund des Pools geblieben – fasst Byron einen radikalen Entschluss: Er lässt sich von Bennett selbst einen Chip implantieren, um mit Hazel zu verschmelzen, obwohl Hodeck gewarnt hat, dass dies Hazel töten würde. Auf dem Heimweg bricht Hazel unter einem schrillen Signal zusammen, als Byrons Chip aktiviert wird. Herringbone und Hodeck lesen die Bewusstlose von der Straße auf – sie seien verschmolzen –, während Byron Meilen entfernt euphorisch erwacht.
Hazel überlebt: Byron hat die Verschmelzung im letzten Moment doch nicht vollzogen. Als Herringbone und Dr. Hodeck ihr den Chip herausoperieren wollen, schreckt sie hoch und erklärt, sie wolle ihn nun behalten – dem Rat des Anwalts folgend. Sie wirft den beiden vor, nicht besser als Byron zu sein, weil sie ohne ihre Zustimmung handeln wollten, und wird daraufhin in der Wüste zurückgelassen.
Byron zieht seine eigene Lehre aus dem Beinahe-Merge: Die Hazel, die all die Jahre im Hub lebte, war nur eine Fassade. Um der echten Hazel in der realen Welt begegnen zu können, muss er sich dem stellen, was er verabscheut. Er lässt Bennett die Hologramm-Simulation auf volle Stärke hochfahren und wird prompt von der Reizüberflutung überwältigt.
Dr. Hodeck beschließt, keinem Mann mehr zu dienen: Sie gibt Herringbone Geld, setzt ihn am Krankenhaus ab und kehrt in den Hub zurück, um Zeldas Transfer abzuschließen und zu kündigen. Byron jedoch lässt sie nicht gehen – er sperrt sie in den Weide-Würfel und weist Bennett an, sie niemals freizulassen.
Hazel kehrt heim und ist verletzt, dass Herb ihr stundenlanges Verschwinden gar nicht bemerkt hat. Im folgenden Streit brechen alte Wunden auf: Herb zog sich nach dem Krebstod von Hazels Mutter als Vater zurück. Um Hazel außerhalb von Byrons System zu helfen, holt Herb eine alte Bekannte – die als Nonne getarnte Ermittlerin Schwester Judiff, die Hazel aus Sicherheitsgründen nicht zu Gesicht bekommen darf und verspricht, in ihrem Namen zu handeln. Zum Abschluss besuchen Vater und Tochter das Grab von Hazels Mutter, finden es jedoch aufgelöst vor – Herb hat die Grabstelle aus Geldnot verkauft. Bei ihrem Lieblingsbier nähern sich die beiden zögerlich wieder an.
Hazel findet Freude an ihrem neuen Job als Reinigungskraft in einer Bowlingbahn - vor allem, weil sie sich vorstellt, wie angewidert Byron über den Gehirnchip zusehen muss, und richtet ihre Sticheleien direkt an ihn. Ein Zettel ihres Vaters, der zum Hochzeitstag von ihm und der Puppe Diane die Wohnung für sich haben will, bringt Hazel dazu, über ihre eigenen Jahrestage nachzudenken. In einer Rückblende erinnert sie sich an den schlimmsten: Byron gaukelte ihr einen Ausflug zu ihrer Lieblingsband Warpaint vor, ließ die Band aber gegen Bezahlung in einem nachgebauten Club im Hub spielen, statt mit ihr wirklich auszugehen.
Die Privatermittlerin Judiff will Byron aus dem Hub locken, um seine illegale Überwachung Hazels per Chip aufzuzeichnen, und bittet Herb um Hilfe. Beim Gespräch rückt Herb sein größtes Geheimnis heraus: Vor zwei Jahren wurde bei ihm Krebs diagnostiziert, eine Chemo lehnte er ab - und Diane wählte er, um Judiff die Pflege nicht aufzubürden. Judiff versichert, sie könne sich noch immer um ihn kümmern, doch als sie ihn küssen will, flieht Herb; sie gesteht ihm, das Haus verwanzt zu haben, um Byron aufzunehmen.
Byron ist längst aus dem Hub heraus - von Paparazzi verfolgt, ringt er darum, Hazel als ganz normaler Kerl zurückzugewinnen. Sein einstiger Sicherheitschef Lyle Herringbone überfällt Bennett zum Schein, um sich bei Byron zurückzukaufen; Byron nutzt ihn, um eine Live-Pressekonferenz aufzusetzen, lockt den Verräter danach aber in den Pasture Cube zu Fiffany. Im Restaurant, wo Hazel den Jahrestag ihres Vaters mit Diane arrangiert hat, fragt der Gast Shane Herb, wo man selbst eine solche synthetische Gefährtin bekomme.
In seiner Pressekonferenz, die auf dem Restaurantfernseher läuft, dankt Byron Hazel dafür, ihm gezeigt zu haben, dass er sich hinter Bildschirmen verkrochen hat, und verkündet, den Hub verlassen zu haben. Hazel wittert einen Moment der Freiheit und fliegt am nächsten Morgen allein mit dem alten Flugzeug ihres Vaters in den offenen Himmel, wo sie aus voller Kehle schreit. Am Abend liefert eine beleuchtete Drohne Byrons Scheidungspapiere - ein Beweis, dass er ihren Standort noch immer genau kennt.
Um der Presse zu entgehen, trifft Hazel ihren Mann Byron in einem abgelegenen Diner mitten in der Wüste, um die Scheidung zu besprechen. Byron sitzt bereits mit den Papieren wartend in der Nische: Er lässt sich auf die Scheidung ein, verlangt im Gegenzug aber ein offenes Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Vom Parkplatz aus versuchen Herb und Judiff mitzuhören - Judiff verwanzt dafür die Ketchupflasche auf dem Tisch der beiden.
Im Diner hält Hazel Byron seine Übergriffe vor - zensierte Filme und Bücher, Wecksignale, seine Performance-Enthaltsamkeit - und nennt ihre Bedingungen für eine Rückkehr: Musik jeder Art, einen Hund, ein Handy, das freie Kommen und Gehen und vor allem die Entfernung des Made-for-Love-Chips. Byron verspricht das Element der Wahl und ein Ende der Dauerüberwachung, offenbart seine gelöschte wahre Identität als Greg Benson aus Montana und erlebt zum ersten Mal seit zehn Jahren ein Gefühlsüberwältigen. Beide unterschreiben schließlich die Scheidungspapiere.
Byron eröffnet Hazel, dass ihr Vater an Bauchspeicheldrüsenkrebs leidet - ein Jahr, wenn es gut läuft - und dass sein Konzern helfen könnte; zum Abschied gibt er ihr ein Fläschchen Medikament, falls sie es sich anders überlege. Zu Hause bestreitet Herb die Krankheit rundweg und ist stolz, dass Hazel sich befreit hat. Doch Hazel begreift nun, wie sehr ihn sein Leiden erschöpft.
Heimlich schließt Hazel mit Byron einen Handel, ihren Vater im Hub behandeln zu lassen - ohne dass Herb von der Verlegung weiß. Sie mischt ihm das Fläschchen in sein Feierabendbier, sodass er schläft, während sein gesamtes Wohnwagen-Anwesen über Nacht in den Hub verlegt und dort nachgebaut wird. Als Judiff auf ihrer Aufnahme das entscheidende Wir sind bereit hört, eilt sie zum Trailer - der ist leer. Hazel tritt durch ein Portal in ihren alten Hub-Würfel, wo Byron bereits wartet, und nimmt seine Hand: Diesmal ist sie es, die die Regeln bestimmt.