Die zweite Folge öffnet mit Rückblenden: 1995 begegnet Nick Fury erstmals den Skrulls und gibt Talos das Versprechen, dem heimatlosen Volk einen neuen Planeten zu verschaffen. Ein Sprung ins Jahr 1997 zeigt, wie Fury in London sein Netz aus Skrull-Agenten aufbaut. Die Skrull Varra stellt ihm den jungen Gravik vor, dessen Eltern von den Kree getötet wurden. Im Gegenzug für ihre Spionagedienste verspricht Fury gemeinsam mit Carol Danvers, den Skrulls eine neue Heimat zu suchen – ein Versprechen, das er über die Jahre nie einlöst.
In der Gegenwart ist Fury für die Bombenanschläge in Moskau verantwortlich gemacht worden und auf der Flucht. Während einer Zugfahrt geraten er und Talos aneinander: Talos wirft Fury vor, sein Wort gebrochen zu haben, und macht ihn für die Radikalisierung der Skrulls mitverantwortlich.
In London wird Fury Zeuge der Trauerfeier für seine gefallene Vertraute Maria Hill. Er versucht, sich bei Hills Mutter zu entschuldigen, doch diese mahnt ihn eindringlich, dafür zu sorgen, dass ihre Tochter nicht umsonst gestorben ist. Zugleich liefert sich Fury ein Wortgefecht mit James „Rhodey“ Rhodes, dem Abgesandten des US-Präsidenten, der ihm unmissverständlich klarmacht, dass er auf sich allein gestellt ist.
Gravik führt unterdessen einen Rat der Skrulls an, in dem er seinen Kurs durchsetzt: Er will die Erde für die Skrulls einnehmen – notfalls mit Gewalt. Zwei der anwesenden Emissäre entpuppen sich als getarnte Skrulls. Gravik erklärt, dass Furys gebrochenes Versprechen die Skrulls dazu zwingt, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
Millionen von Skrulls leben inzwischen getarnt auf der Erde und haben Schlüsselpositionen in Regierungen, den Vereinten Nationen und der NATO unterwandert. Am Ende macht G’iah eine folgenschwere Entdeckung über Graviks wahre Pläne, die die Fronten zwischen Loyalität und Verrat weiter verschärft.