Die dritte Folge der ersten Staffel von Secret Invasion, „Betrogen", führt den Konflikt zwischen Nick Fury und dem Skrull-Anführer Gravik zu und stellt beide vor die Frage, wem sie noch trauen können. Zum Auftakt bereiten die Rebellen Beto, Pagon und ein weiterer Skrull eine Mission vor: Getarnt als Menschen unterwandern sie die britische Royal Navy, um einen Anschlag auf ein Ziel der Vereinten Nationen auszuführen.
Vor dem Skrull-Rat enthüllt Gravik seine eigentliche Waffe. Eine von dem Wissenschaftler-Ehepaar Dalton gebaute Maschine soll es den Skrulls ermöglichen, künftig nicht nur Gesichter, sondern auch Superkräfte zu kopieren – die sogenannten Super-Skrulls. Zugleich beginnt Gravik, G'iah zu misstrauen, seit die Polizei ein Versteck der Rebellen ausgehoben hat.
In einer Rückblende ins New York des Jahres 1998 wird gezeigt, wie Fury und die Skrull Varra – die spätere Priscilla – sich näherkommen. In der Gegenwart ist Fury heimgekehrt und macht keinen Hehl aus seinem neuen Antrieb: Rache. Gegenüber Priscilla deutet er an, dass er sie verdächtigt, mit Gravik in Verbindung zu stehen.
Das Zusammenspiel von Fury und Talos
In London kommt es zu einem Treffen zwischen Gravik und Talos, das rasch eskaliert – Talos verletzt Gravik mit einem Messer und verschafft sich so Respekt. Kurz darauf schleust G'iah, als alter Mann getarnt, Talos die Details des geplanten Anschlags zu: das britische Atom-U-Boot „Neptune". Fury und Talos, nach ihrem Streit wieder vereint, fahren nach Portsmouth zu U-Boot-Kommandant Robert „Bob" Fairbanks. Mit Hilfe von MI6-Agentin Sonya Falsworth spüren sie ihn auf. Fury durchschaut eine Falle, weil ihn ein als Bob getarnter Skrull „Nick" nennt – ein Name, den niemand benutzt.
Da Bob den Abbruchcode verweigert und dabei G'iah erwähnt, erschießt Talos ihn. In letzter Sekunde liest G'iah den Code – den Namen von Bobs Sohn – aus den Erinnerungen des echten Fairbanks, muss dafür aber ihre Tarnung opfern. Der Start wird abgebrochen, der Anschlag verhindert und Pagon gefasst. Fury bekommt endlich seinen dringend benötigten Erfolg.
Doch der Sieg hat einen bitteren Preis. Als G'iah aus dem Rebellenlager fliehen will, stellt Gravik sie: Der Anschlag war nur ein Köder, um die Verräterin in den eigenen Reihen zu enttarnen. Gravik erschießt G'iah, die in ihre wahre Skrull-Gestalt zurückfällt und zu sterben scheint – nach Maria Hill der zweite große Todesfall der Serie. Zum Schluss holt Priscilla/Varra eine Waffe aus einem Bankschließfach und erhält einen Anruf, der nahelegt, dass sie tatsächlich für Gravik arbeitet – genau wie Fury vermutet hat.