Snowpiercer
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Snowpiercer Staffel 3

Originaltitel: Snowpiercer

Staffel 3 Episodenguide von Snowpiercer

  • Staffel 3, Folge 1
    DE:

    Sechs Monate nach der Trennung fährt Laytons zehn Waggons kurzer „Piratenzug“ um die Welt und sucht nach den wärmeren Zonen aus Melanies Klimamodell. Der Zug läuft heiß und wird knapp an Vorräten. Wilfords langsamer „Rolling Gulag“ aus 1.023 Waggons dagegen kämpft mit zu wenig Strom und Kälte; Klassen gibt es keine mehr, nur noch die frierende Arbeiterklasse.

    Layton, Till, Alex und Bennett entnehmen draußen auf dem Eis Proben, um einen bewohnbaren Ort zu finden. Als die Thermoschalter durchbrennen, drängt Alex zum Abbruch, doch Layton macht weiter. Da bricht Ben durch das Eis in einen unterirdischen Bunker; Layton und Josie steigen aus, um ihn zu retten.

    Auf der Big Alice führt die untergetauchte Ruth den Widerstand an, während Pike Badezeichen als Anreiz verteilt. Wilford beauftragt Kevin, den Rädelsführer zu finden; der Verdacht fällt auf Wassermeister Arnaldo Reyes, der dafür teuer bezahlt. Ruth und Pike entkommen über den Subtrain. Der noch lebende Javi arbeitet als Ingenieur.

    Auf dem Snowpiercer wird Till niedergeschlagen und eingesperrt, und Martin befreit Miss Audrey. Mit einem Taser will Audrey Alex zwingen, den Zug zurück zu Wilford zu lenken. Till befreit sich und überwältigt Audrey, doch Alex, verunsichert, stoppt den Zug – gibt aber die Hoffnung nicht auf.

    Draußen rettet Layton Ben, inspiziert den Reaktor und wird von einer geheimnisvollen Gestalt in rotem Anzug und Metallhelm angegriffen. Er überwältigt die Frau und trägt sie zurück zum Zug. Während er sich im Bunker erholt, hat er eine Vision von einem lebenden Baum – ein erstes Zeichen, dass außerhalb der Züge Leben überdauert hat.

  • Staffel 3, Folge 2
    DE:

    Ruth hält sich im hinteren Teil des Zuges verborgen, entgeht Wilfords Männern und verständigt sich über Ratten in den Rohren mit Pike. Wilford testet unterdessen mit Mrs. Headwood und Kevin eine neue Waffe: einen elektromagnetischen Impuls (EMP), der Laytons Piratenzug bei dessen Rückkehr lahmlegen soll. Der Test gelingt und zeigt die zerstörerische Kraft der Waffe.

    Auf dem Piratenzug erwacht die im Auftakt gerettete Überlebende und stellt sich als Asha vor. Layton nimmt sie an Bord, führt sie herum und erklärt ihr, wie die Menschheit dank Snowpiercer überlebte. Bens Auswertungen ergeben, dass keiner der bekannten Orte für ein Jahrhundert bewohnbar wird — bleibt nur die südarabische Halbinsel als Hoffnung. Layton erkennt, dass der Baum aus seinen Visionen ein Drachenblutbaum ist, der nur dort wächst, und wertet das als Zeichen; Bess rät ihm, die Visionen für sich zu behalten.

    Asha berichtet, wie sie überlebte: Ursprünglich waren 34 Menschen — überwiegend koreanische Wissenschaftler und ihre Familien — in einem Kernkraftwerk untergekommen und zehrten von der Restenergie. Marodeure töteten die Hälfte, Kälte und Strahlenkrankheit den Rest; Ashas Neffe starb Jahre zuvor an Schilddrüsenkrebs. Ausgezehrt und allein hielt sie sich für den letzten Menschen — bis Layton sie fand.

    Auf Snowpiercer macht Oz LJ einen Antrag; Wilford nutzt die Hochzeit, um seine Führerschaft und die Loyalität der Passagiere zu inszenieren. Von Javi erfährt Ruth, dass die Waffe Layton töten soll, und rekrutiert Pike und Lights, um den EMP zu entschärfen. Um ihnen Zeit zu verschaffen, ergibt sich Ruth freiwillig Kevin.

    Lights gelingt es nicht, die Waffe zu entschärfen — sie wird versehentlich scharf. In letzter Sekunde werfen Pike und Strong Boy das Gerät aus dem fahrenden Zug; die Explosion sendet den EMP durch Big Alice und trifft sogar Laytons Zug, verrät ihm aber die Position von Snowpiercer. Während Wilford, außer sich vor Wut, Ruth zur Strafe den Arm abfrieren will, taucht Laytons Piratenzug auf einem Parallelgleis auf — und beide Seiten machen sich für den Kampf bereit.

  • Staffel 3, Folge 3
    DE: 08.02.2022

    Wilford rast mit Big Alice durch Hindernisse auf den Gleisen und lässt Ruths Anhänger von Kevin einsperren. Als die Piraten-Snowpiercer längsseits kommt, feuert Wilford eine Harpune auf den letzten Wagen ab; Layton bleibt keine Wahl, als die letzten vier Wagen abzukoppeln und ihrem eisigen Schicksal zu überlassen. Sykes rettet zuvor Asha aus ihrer Koje. Danach schaltet Wilford alle Funkverbindungen ab, und Layton tut es ihm gleich.

    Im Night Car foltert Kevin den gefangenen Strong Boy grausam. Pike, der neue Anführer der Rebellen, redet sich an einem Wachposten vorbei zu Ruth, die ihm verrät, wie er Layton ein Signal geben kann. Über das Silvester-Protokoll löst Pike ein Feuerwerk aus und verrät Snowpiercer so die Position von Big Alice.

    Für den entscheidenden Schlag stellen sich beide Züge auf demselben Gleis frontal gegenüber. Wilford lässt seinen Zug herunterfahren, um alle erfrieren zu lassen, falls Snowpiercer nicht andockt – doch Ben und Javi öffnen heimlich eine Tür. Josie durchbricht als Ablenkung die Frontscheibe von Big Alice und drängt Wilford rückwärts direkt in Laytons Arme; Layton durchbohrt Wilfords Hand mit dem Bolzenschussgerät und zwingt ihn, den Zug zu übergeben.

    Wilford wird eingesperrt, die beiden Züge sind wieder vereint. Nach Strong Boys qualvollem Tod ersticht LJ Kevin, um sich auf die richtige Seite der Revolution zu stellen. Till und Doktor Pelton befreien Roche und seine Familie aus den Schubladen, müssen aber feststellen, dass seine Frau Anne dort gestorben ist. Layton lässt Miss Audrey durch Sykes in die dritte Klasse verbannen.

    Layton will über eine Fahrt zum Horn von Afrika abstimmen lassen – einem der gefährlichsten Streckenabschnitte. Um die Passagiere zu überzeugen, lässt er Asha über die Lautsprecher fälschlich behaupten, er habe sie in einem grünen „New Eden“ gefunden. Die Mehrheit stimmt zu, und Layton und seine engsten Vertrauten beschließen, die Lüge durchzuziehen. Asha jedoch sitzt danach mit ihrem alten Helm und schwerem Atem allein da – sichtlich nicht in Ordnung.

  • Staffel 3, Folge 4
    DE:
  • Staffel 3, Folge 5
    DE:

    Erzählt aus Zarahs Perspektive – als Brief an ihre ungeborene Tochter – verschränkt der fünfte Teil der dritten Staffel Zarahs Geburt mit einer Anschlagsserie gegen Layton. Die Passagiere feiern das erwartete Baby und legen für Layton und Zarah einen „Namensbaum“ an. Während die beiden am Baum beisammensitzen, platzt Zarahs Fruchtblase und die Wehen setzen ein; Layton lässt Dr. Pelton holen, weil er Mrs. Headwood misstraut.

    Mitten in den Feierlichkeiten fängt der Namensbaum Feuer. Bess und Layton ermitteln und stellen fest, dass eine große Menge Ethanol aus dem Lager verschwunden ist. Kurz darauf brechen ein zweites Feuer und eine Explosion aus, die Layton beinahe töten; Javi bemerkt, dass zusätzlich Sprengstoff fehlt.

    Layton entkommt der Explosion und eilt zu Zarah, deren Geburt durch die Kälteresistenz-Behandlung des Babys kompliziert wird – als Trägerin sinkt Zarahs Körpertemperatur bedrohlich ab. Dr. Pelton und Mrs. Headwood stabilisieren sie mit Wärmedecken, und trotz aller Widrigkeiten bringt Zarah eine gesunde Tochter zur Welt: Liana Layton.

    Parallel erfährt Josie von Mrs. Headwood, dass sie infolge ihrer Kältebehandlung kein Schmerzempfinden mehr hat. Ben bietet ihr an, sie zur Lokführerin auszubilden, und die beiden kommen sich näher. Bennett schickt derweil Sykes, um Javi bei dessen Trauma beizustehen, während beide an den Lebenserhaltungssystemen für die geplante Kolonie in New Eden arbeiten.

    Alex kümmert sich um den unter Beruhigungsmitteln von Albträumen seiner Vergangenheit geplagten Wilford, liest ihm vor und stimuliert seinen Geist. Am Ende offenbart sich, dass Pike hinter den Anschlägen steckt: Unzufrieden mit Laytons Führung versteckt er sich im explodierenden Waggon und zerstört einen Fernzünder – ein Hinweis darauf, dass er Layton warnen oder töten wollte.

  • Staffel 3, Folge 6
    DE:

    Nach dem Bombenanschlag, den Layton knapp überlebt hat, nimmt Till die Ermittlungen auf. Sie stellt fest, dass zwei Ziegel Ammoniumnitrat fehlen und dass aus dem „Kochbuch“ der einstigen Bombenbauerin Lights die Seiten mit dem Düngerbomben-Rezept herausgerissen wurden. Da nur Mitglieder des Tailie-Kriegsrats davon wissen, wird Layton klar, dass Pike der Attentäter ist.

    Layton verfolgt Pike durch den Zug, wird auf einer Leiter überrumpelt und schlägt sich erneut den Kopf an, was seine Gehirnerschütterung verschlimmert. Er will die Sache stillhalten und lässt heimlich Kontrollpunkte einrichten. In Pikes Kabine findet er das Rezept in der Matratze; Ruth erfährt ebenfalls, dass Pike der Bomber ist. Pike versteckt sich derweil bei Asha und erfährt so die Wahrheit über Laytons New-Eden-Lüge.

    Auf Vorschlag von Josie und Miles soll der Streit nach altem Tailie-Brauch beigelegt werden – „Old Ivans Weg“, ein Ritual, das notfalls in einem Kampf auf Leben und Tod endet. Layton bietet Pike an, Liana zu vergeben, und macht ihn zum Paten seiner Tochter, doch Pike bringt die New-Eden-Lüge zur Sprache und verlangt die Messer. Im Zweikampf tötet Layton Pike, dessen letzte Worte lauten: „Ich hoffe, du findest es gefroren.“

    Parallel schleicht sich Miss Audrey mit LJs Hilfe zu Wilford, den seine Erfahrungen unter dem Suspensionsmittel zu einem gebrochenen Mann gemacht haben. Wilford glaubt inzwischen an New Eden und vertieft sich in Studien über den Drachenblutbaum und das Horn von Afrika. Als Audrey ihn drängt, die Kontrolle über den Zug zurückzugewinnen, schlägt er stattdessen vor, gemeinsam mit ihr den Zug zu verlassen – woraufhin sie ihn verlässt.

    Alex freundet sich mit Carly Roche an und ermöglicht ihr ein Wiedersehen mit ihrem inhaftierten Vater, der von Rachegedanken gegen Wilford zerfressen ist; Carly fleht ihn an, nach Hause zurückzukehren. Am Ende hält Layton über Pikes Leichnam Totenwache, wie es der Tailie-Brauch verlangt. Doch die wiederholten Kopfverletzungen fordern ihren Tribut: Trotz der Warnungen von Dr. Pelton bricht Layton zusammen.

  • Staffel 3, Folge 7
    DE: 08.03.2022

    Nach seinem Zusammenbruch liegt Andre Layton im Koma und träumt sich in eine völlig andere Version des Snowpiercer. Die Traum-Till erklärt ihm, er liege im Sterben, und schickt ihn als eine Art Geistführerin durch den Zug bis zum „Tail-Boss“, der ihn zurück in die reale Welt bringen könne; zur Erinnerung ritzt sie ihm den Arm. In der Wirklichkeit finden Josie und Zarah den bewusstlosen Layton und bringen ihn zu Dr. Pelton.

    In seinem Traum löst Layton – begleitet von einem als Priester verkleideten Pike, der ihn zur Reue drängt – ein Rätsel des Zug-Kartografen; die Antwort lautet „Tod“. In der realen Welt überredet Till (Bess) Miss Audrey, sich in Laytons Kopf zu wagen. Audreys Stimme dringt in den Traum und hilft ihm, sich aus einer Gefängniszelle zu befreien und weiter Richtung Tail zu gehen.

    Am Tail angekommen, erkennt Layton in der Anführerin seine erwachsene Tochter Liana. Eine Bombe reißt ihn in eine weitere Traumebene, hin zu Asha. Dort öffnet er trotz ihres Widerstands einen Spind und findet einen Kalender mit dem Baum aus seinen New-Eden-Visionen. Ihm wird klar, dass seine gesamte New-Eden-Idee auf diesem Bild beruht, das er einst nahe dem Tod gesehen hatte – und daraufhin erwacht Layton im echten Snowpiercer.

    Mit der Erkenntnis, dass seine Visionen nur ein Abbild des Fotos sind, zweifelt Layton, ob New Eden nicht doch bloß eine weitere gefrorene Ödnis sein könnte; sein Vertrauen in die eigene Führungsrolle ist erschüttert. Zarah und Josie schließen unterdessen Frieden: Zarah ermutigt Josie, eine Beziehung mit Layton einzugehen, und räumt ein, dass sie und Layton als Co-Eltern besser aufgehoben sind.

    Ein wiedererstarkter Wilford wälzt Karten und Aufzeichnungen und zieht Alex hinzu. Er offenbart, dass er ein Funksignal aus Marseille in Frankreich empfangen hat – zu einer Zeit, als der Snowpiercer nie dort war. Da niemand sonst als Melanie ein solches Signal senden könnte, ist Wilford überzeugt: Melanie lebt noch.

  • Staffel 3, Folge 8
    DE: 15.03.2022

    Asha kämpft weiter mit dem Leben an Bord des Snowpiercer. Ruth bringt sie in den Agrarsektor, wo eine Aufgabe ihr helfen soll, wieder Teil einer Gemeinschaft zu werden. Layton sucht Asha auf und gesteht ihr, dass sein Glaube an New Eden erschüttert ist: Der Drachenblutbaum aus seinen Visionen stammt in Wahrheit von einem Kalenderbild an der Wand des Reaktors, in dem Asha überlebte – Layton hat die Vision unbewusst daraus geformt.

    Bennett und Alex entdecken, dass entlang der Strecke Weichen ihre Batterieladung verlieren, weil sich etwas von Weiche zu Weiche bewegt. Die Spur führt zurück zur Teststrecke in den Rocky Mountains, wo sie Melanie zurückgelassen hatten. Theoretisch könnte Melanie dort ein autonomes Wartungsfahrzeug in Gang gebracht haben – doch solche Maschinen sind winzig und nicht darauf ausgelegt, einen Menschen am Leben zu halten. Weil ausgerechnet Wilford das Signal entdeckt hat, misstraut Layton dessen Motiven, doch die Gruppe nimmt den zweitägigen Umweg auf sich.

    Auf dem Weg zum Signal türmt sich am Horizont eine gewaltige Wolke aus giftigem Vulkangas auf – Schwefeldioxid, Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid, die sich über rund 200 Kilometer entlang der Gleise ziehen. Layton bringt Wilford auf die Brücke; dessen ehrliche Überraschung überzeugt die anderen, dass er die Wolke nicht geplant hat. Die Passagiere werden in ihre Kabinen geschickt: Till und Miss Audrey kommen sich näher, Roche verbringt Zeit mit seiner Tochter Carly, und Zarah sucht Wilford auf, weil sie fürchtet, er wolle Melanies Rückkehr nutzen, um Unruhe zu stiften.

    Im Agrarsektor bemerken Javi und Sykes, dass die Luftfilter durchkorrodiert sind und das Gas eindringt. Sykes bricht zusammen, Javi rettet sie mit einer Wiederbelebung. Layton und Asha wollen den Lufteinlass in Schutzanzügen schließen, doch die sperrigen Anzüge passen nicht durch den engen Spalt. Asha entscheidet sich zu opfern: Sie legt ihren Anzug ab, schließt den Einlass und rettet damit den ganzen Zug, erliegt aber dem Gas. Layton begleitet sie durch ihre letzten Momente; aus ihren Worten schöpft er neuen Lebensmut.

    In einer Nebenhandlung entnimmt Mrs. Headwood an Bord der Big Alice LJ Blut und eine Hautprobe – offenbar für die heimliche Behandlung einer verborgenen Person in ihrem Labor. Nachdem der Snowpiercer die Gaswolke durchquert hat, empfangen Bennett und Alex das Signal von Melanies Fahrzeug in unmittelbarer Nähe – ein Hinweis darauf, dass sie tatsächlich noch am Leben sein könnte.

  • Staffel 3, Folge 9
    DE: 22.03.2022

    Zunächst ein Rückblick: Melanie hat den Absturz überlebt und fährt seit Monaten allein in einem einzelnen Gleiswagen über die Schienen, während sie ein Signal aussendet, um den Snowpiercer zu finden. In der Gegenwart holt Laytons Zug den Wagen ein und rettet Melanie an Bord – selbst Wilford lässt sich ein Lächeln entlocken, als er sie lebend sieht.

    Melanie hat sich mit einem Cocktail aus Suspensionsmitteln am Leben gehalten und braucht Tage, um wieder zu Kräften zu kommen; ihre Tochter Alex wacht an ihrer Seite, auch Ben sieht sie unter Tränen wieder. Kaum erholt, prüft Melanie die Daten zum verheißenen „New Eden“ und sucht Wilford auf, der Zweifel sät und warnt, die Zeit laufe ihnen davon. Alex hält dagegen: Man habe Melanie für tot gehalten und eine Entscheidung treffen müssen – der Zug fährt weiter.

    Während sich die Passagiere zu einer Feier rüsten, um ein letztes Mal an den Pyramiden von Gizeh vorbeizufahren, gesteht Layton Josie seine Liebe, wird aber abgewiesen; Till wirbt derweil um Miss Audrey. Als Ruth über den Lautsprecher die Vorbeifahrt an den Pyramiden verkündet und alle auf „einen neuen Anfang“ anstoßen, übernimmt Melanie das Mikrofon und verkündet dem ganzen Zug, dass New Eden eine Lüge ist – draußen herrschen weiterhin minus 98 Grad.

    Der Zug spaltet sich, die Feier kippt, und Wilford raucht zufrieden seine Zigarre: Der Krieg sei von Anfang an sein Plan gewesen. Als Melanie in die erste Klasse hinuntergeht, entdeckt sie, dass mehrere Zugarbeiter vergiftet wurden – Wilford hat dazu heimlich ein Fläschchen Gift eingesetzt. Damit ist die Fahrt zum verheißenen New Eden gestoppt und der Machtkampf um den Zug für das Staffelfinale eröffnet.

  • Staffel 3, Folge 10
    DE:

    Nachdem Melanie Laytons Lüge über New Eden öffentlich gemacht hat, ist der Zug erneut gespalten. Wilford nutzt das Chaos, stellt eine Armee zusammen und will die Kontrolle über den Snowpiercer zurückerobern. Melanie und Layton treffen sich zu einem Waffenstillstand, finden aber keinen gemeinsamen Nenner; Layton und Josie gewinnen den Schwanz des Zuges für die bevorstehende Schlacht.

    Als Roche ein Ultimatum stellt, erkennt Layton, dass er kein weiteres Blutvergießen ertragen kann. Gemeinsam mit Melanie überlistet er Wilford und zwingt ihn in denselben kleinen Waggon, in dem einst Melanie überlebte; mit Vorräten für sechs Monate wird der Waggon auf ein Nebengleis gehoben. Anschließend beschließen Melanie und Layton, den Zug zu teilen und die Passagiere abstimmen zu lassen.

    Die Passagiere wählen ihre Seite: Alex, Ruth, Javi und Josie schließen sich Layton auf dem Weg nach New Eden an, während Ben, Bess, Miss Audrey und Miles bei Melanie auf dem Hauptgleis bleiben. Laytons Zug erreicht über eine gefährliche, brüchige Strecke schließlich New Eden – eine überraschend warme, schneefreie Region mit Wasser und Sonne, in der die Menschen erstmals seit dem Freeze ohne Kälteschutzanzug ins Freie treten.

    Drei Monate später beobachtet Melanie auf ihrem Zug eine Explosion am Himmel – ein Hinweis darauf, dass es weitere Überlebende geben könnte. Das Staffelfinale lässt offen, wer dahintersteckt, und bereitet die vierte Staffel vor.