Auf dem Weg zu Violet stoßen Axel und Julius auf zwei Vampire, die eine gefesselte, mit einer Kapuze verhüllte Frau bedrängen. Obwohl beide sich nicht mehr selbst heilen können, greifen sie ein und töten die Vampire mit Kontrollmittel-Munition; Julius wird dabei niedergestochen. Unter der Kapuze kommt eine alte Bekannte zum Vorschein: die Vampirin Nina.
Julius erklärt, Nina sei ihm einst wichtig gewesen, und schlägt vor, sie zu Violet mitzunehmen – doch Axel misstraut ihr. Rückblenden führen ins Chicago des Jahres 1984, wo sich Julius und Nina in einer Gasse begegnen; Nina, die von „besserem“ Blut lebt, verspottet den von Obdachlosen zehrenden Julius als „bottom feeder“.
Ein Kontrollmittel-Sturm blockiert die Weiterfahrt. Die zunehmend hungrige Nina führt die beiden zu einem Unterschlupf, wo Julius sie dabei ertappt, wie sie sich an Schwachen und Kranken labt. In weiteren Rückblenden schilt „Mama“ Julius für sein auffälliges Verhalten, das die Verbannung aus Dmitris Rudel verschuldet habe; Nina stellt sich schützend vor ihn.
In der Gegenwart gesteht Nina, nie das unschuldige Mädchen gewesen zu sein, als das man sie kannte – sie habe betrogen, gelogen und getötet, um nach oben zu kommen. Sie eröffnet Julius, dass er in jener letzten gemeinsamen Nacht eigentlich hätte sterben sollen. Die Rückblende zeigt, wie Julius nur kommt, um sich zu verabschieden, weil er Mama schützen muss, und anschließend von einem Van Helsing verfolgt wird und mit Mama flieht.
Zurück am Wagen stellt Julius fest, dass Axel und der Kompass verschwunden sind. Nina hat den Kompass gestohlen – er ortet Van Helsings – und will ihn dem Dark One übergeben, um Julius zurückverwandeln zu lassen. Axel durchschaut sie; als Nina den Kompass nicht herausgibt, ziehen beide die Klingen. Axel kehrt schließlich mit dem blutverschmierten Kompass zu Julius zurück und versichert ihm, Ninas Tod sei schnell gewesen.